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Lamb Of God, Devildriver & The Agony Scene - Live in Köln

Am 10. Dezember spielten Lamb Of God in Köln den ersten Termin ihrer Deutschland-Tour mit Devildriver und The Agony Scene als Support. Der knallharte und progressive Hardcore aus Virginia verwandelte die ansonsten so besinnliche Vorweihnachtszeit in einen schweißtreibenden "Killadelphia"-Mosh.

Vor dem bereits seit Wochen ausverkauften Underground in Köln-Ehrenfeld – in der Region bekannt als "Rock-City" – wurde jedoch schon schnell klar welche Band hier ein Heimspiel vor sich hatte: "Ist das der Laden, in dem Devildriver heute Abend spielen?", fragte ein ortsfremder Besucher am Eingang. "Ja, unter anderem", antwortete ich.

Zum Auftakt betraten The Agony Scene die Bühne und legten wegen dem mittelmäßigem Sound im Kölner Underground auch leider nur einen mittelmäßigen Auftritt hin. Jedoch ließen die erstklassigen Shoutparts keinen Zweifel daran, dass man in dem sehr gut gefüllten Konzertraum goldrichtig war.

Nach einem flotten Umbau donnerten auch schon Devildriver auf die Bühne. Ein sichtlich gut gelaunter Dez Fafara heizte die Menge bis zum Siedepunkt an. Nachdem er mit einem "We are sitting in a glasshouse, so let's throw stones" zum Partymachen aufgefordert hatte, verwandelte der Moshpit zum Devildriver-Hit "I Could Care Less" den Laden (trotz teilweise übertönten Gitarren) in einen Hexenkessel.

 

Die ersten Crowdsufer ließen nun auch nicht mehr auf sich warten. Die Stimmung hatte ihren ersten Höhepunkt erreicht und schien kaum noch zu toppen als Mister Fafara erneut zum Tanz bat: "Do you guys know what a circle-pit is?". Nach einer kurzen Erklärung ging es auch schon los: Knapp 250 Mann kämpften sich gegen den Uhrzeigersinn durch den gesamten Raum und die Show war perfekt. Der Band war die Begeisterung anzusehen und da störte dann auch kein mittelmäßiger Sound mehr. Mit "We want more!"-Rufen warf das Publikum den letzten Stein durch das Glashaus als Devildriver nach einem grandiosen Auftritt die Bühne verließen.

Nun wartete ein schweißgebadeter Haufen auf den nächsten Akt.
Der Umbau wurde von fünf "Jason"-Masken (Friday the 13th) tragenden Rowdies durchgeführt. Beängstigend? Lustig? Spätestens zum brillanten Drum- und Mikro-Check war jedenfalls klar, dass es sich bei den Maskierten in Wirklichkeit um die fünf Musiker des Headliners Lamb Of God handelte: "We are the Headliner, and we can play all day long whenever we want. Got it you fuckers?!", begrüßte Sänger Randy Blythe das mittlerweile erschöpfte Publikum. Dreimal die Lichthupe durch eine Taschanlampe gedrückt war das Zeichen zum großen Finale in Köln. Es ertönte das Intro gepaart mir rotem Licht und arabischem Sprechgesang. Lamb Of God stürmten die Bühne und das bis dahin ruhige Publikum verwandelte sich wieder in einen hektischen Moshpit. Nun waren auch endlich die letzten Soundprobleme behoben. Blythe erklärte recht frühzeitig, dass ihre erste eigene Tour durch Deutschland zwar nur vier Termine hat, dafür aber schon großartig gestartet sei. Das wurde ihm auch bei "Now You've Got Something To Die For" durch das textsichere Publikum bestätigt und die Stimmung erreichte schon bei dem zweiten Song den zweiten Höhepunkt des Abends. Offensichtlich hatten sie auch nichts anderes im "Land of beer" erwartet, also wurde der nächste Song auch nur mit "Prost motherfuckers!" eröffnet. Keine Reaktion aus dem Publikum fand jedoch Blythes Schrei nach dem "Ozzfest!", da – kaum verwunderlich – man hierzulande doch eher die einheimischen Festivals besucht.

Dass Lamb Of God die deutschen Musikfreunde ins Herz geschlossen haben, wurde auch spätestens bei “Ruin“ – einem der besten Songs der Herren aus Virginia – deutlich. Diesen Track spielten sie laut Aussage von Sänger Blythe für ihre Kollegen von Caliban und die gemeinsame Tour in diesem Sommer durch den Raum. Zu "The Subtitle Arts Of Murder & Persuasion" rief Shouter Blythe nun seinerseits zu einem zweiten Circle-Pit aus. An dieser Stelle wurde nun klar, dass es an diesem Abend noch einen Headliner gab: Devildriver. Der Hexentanz beim supporting Act war einfach größer, härter und feuriger. Das erkannten offensichtlich auch Lamb Of God und Mister Blythe legte erst einmal eine Zigarettenpause ein. Nach dieser kurzen Verschnaufpause klotzten die Amerikaner aus Virginia wieder gewaltig los und verwandelten das leider wieder viel zu ruhig gewordene Publikum nun endlich in einen Hochofen, der den Raum zum schmelzen brachte. Zu höllischen Shoutparts und brennendem Metal packte der Mop nun auch endlich die Pommesgabeln aus. Mit einem subjektiven Urteil "Best show we had in Germany!" und dem letzten Song "Black Label" aus dem Album "Killadelphia" verabschiedeten sich Lamb Of God um 23 Uhr aus der Screamo-Hölle-Underground in Köln.

The Agony Scene taten an diesem Abend nicht viel, um die Menge anzuheizen, aber dafür Devildriver umso mehr. Scheinbar noch mehr als der Headliner selbst, denn die Dynamik der Masse und die Power auf der Bühne waren insgesamt besser als bei Lamb Of God. Sie verpassten es zwar nicht dort zu starten, wo Devildriver aufhörten, doch leider war trotz aller Anstrengung das Ende deutlich schwächer. Ein Heimspiel für Devildriver, auf dem Lamb Of God ein gutes Gastspiel hinlegten.


 

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