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Jimmy Eat World -  Futures     Artist:  Jimmy Eat World
    Album:  Futures
    Label:  Universal / Interscope / Geffen
    Release:  11.10.2004
   Medium:  Album
    Genre:  Emo ausdrucken 
    Autor:  Tobiohnebo empfehlen/teilen 
 

Was soll eine Band anstellen, wenn sie mit zwei Alben (Clarity 1999 und Bleed American 2001) bereits den Emo-Gold-Standard gesetzt und zudem kommerziell eigentlich alles erreicht hat? Sich auflösen und was anderes machen? Die Füße hoch legen und das Leben genießen? Eine kreative Pause machen? Jimmy Eat World scheinen sich für letzteres entschieden zu haben und melden sich nun nach 3 Jahren mit "Futures" zurück.

Nachdem das Quartett um Frontmann Jim Adkins schon begonnen hatte das neue Album mit dem langjährigen Begleiter Mark Trombino zu produzieren, entschied man sich doch noch die Pferde zu wechseln und etwas neues zu versuchen. Der neue Mann an den Reglern Gil Norton (Foo Fighters, Pixies, Feeder, Dashboard Confessional) brachte einen neuen Sound mit und machte die Unternehmung, akzeptabel an die Vorgänger-Alben anzuknüpfen ohne sich allzu sehr zu wiederholen, ein wenig wahrscheinlicher.

Mit gewissen Abstrichen ist das Comeback von Jimmy Eat World beeindruckend gut gelungen. Fans der vier Mannen aus Mesa, Arizona könnten allerdings von einigen Stücken insofern enttäuscht sein, da diese sehr ruhig und nachdenklich oder verträumt erscheinen, was hier und da von Streichern unterstützt wird. Tatsächlich klingen persönliche Songs wie "Drugs Or Me" oder der hymnische Abschlusssong "23", als wären sie der Feder von Grant Nicholas (Feeder) entsprungen und gehörten eigentlich auf den "Comfort In Sound"-Nachfolger, was bei oben genanntem Produzenten sicherlich kein reiner Zufall ist. "Night Drive" behandelt das gleiche Thema wie "Drugs Or Me" und dreht sich um eine drogensüchtige Freundin (die Lebenspartnerin von Jim Adkins?), die er versucht zu retten und physisch wie psychisch bei sich zu behalten.

Der eine oder andere mag jetzt schon Angst bekommen haben. Aber keine Sorge. Mit dem Opener und Titeltrack "Futures", "Just Tonight", "Pain" oder "Kill" beweisen Jimmy Eat World, dass sie auch das Rocken, Rollen und Poppen nicht verlernt haben. Und obwohl auch an diesen netten und bescheidenen Jungs die aktuelle Lage der USA nicht spurlos vorbei gegangen zu sein scheint - einige der Texte beinhalten eine politische Lesart -, schenken sie uns in "The World You Love" ein optimistisches "Don´t it feel like sunshine after all?"

Vielleicht haben Jimmy Eat World uns mit ihrem neuen Album "Futures" eine für das so schwer fassbare Genre "Emo" eine denkbar einfache Definition geliefert: Alles ist erlaubt. Dabei sind Dashboard Confessional in der Spannbreite genauso enthalten wie der gefühlvolle, atmosphärische Indie-Rock von Nada Surf oder Feeder, wobei es bei allen genannten Vertretern so poppig zugeht, dass wirkliche aus der Hardcore-Ecke kommende Vertreter wie Hot Water Music oder Billy Talent ausgeklammert bleiben.

Zum Schluss noch drei interessante Details am Rande für Fans und Sammler: Erstens ist auf der europäischen Version ein Bonus Track, der noch von Mark Trombino produziert wurde und so einen direkten Vergleich der Produzenten ermöglicht (auf der amerikanischen Version sind es sogar zwei Bonustracks). Zweitens existiert eine Deluxe-Version des Albums, welche auf einer Bonus-CD sämtliche Songs als stark vom fertigen Album abweichende Demoversionen enthält.
Drittens kann man mit Hilfe der CD eine "Secret Site" im Internet öffnen und zusätzliche Songs runterladen.

Also nix wie gekauft, ab ins CD-ROM und im Frühling wieder rausholen.


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