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Thunder -  Rip It Up     Artist:  Thunder
    Album:  Rip It Up
    Label:  earMUSIC
    Release:  10.02.2017
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  SaschaG empfehlen/teilen 
 

Ziemlich genau zwei Jahre nach dem großartigen Comebackalbum "Wonder Days" steht nun mit "Rip It Up" das mittlerweile elfte Studioalbum der Briten Thunder in den Regalen. Die Band hat indes in den zwei Jahren keineswegs auf der faulen Haut gelegen - ständiges Touren und ein Live DVD-CD-Triplepack haben für ordentlich Beschäftigung gesorgt.

Wenig verwunderlich hat sich an der musikalischen Ausrichtung der Band rein gar nichts geändert. Klassischer, bluesbeeinflusster Britenhardrock, mit Anleihen an Free, Faces, Frankie Miller und Slade - oder, einfacher gesagt, eben Thunder. Denn die stilistische Mischung der Band mag zwar höchst traditionell verwurzelt sein, hat aber auch schon seit mindestens zwanzig Jahren ihren ganz eigenen Wiedererkennungswert. Harry James ist wohl der einzig legitime Nachfolger von Groovemaschine John Bonham und im Tandem mit Chris Childs eine der gleichzeitig lässigsten und kraftvollsten Rhythmusgruppen der Welt. Luke Morley und Ben Matthews sind sowohl ein perfekt eingespieltes Gitarrenduo als auch ein begnadeter Songwriter (Luke) und ein exzellenter Keyboarder (Ben). Doch Star der Band ist nach wie vor Danny Bowes, dessen markante Röhre irgendwo zwischen Paul Rodgers, Glenn Hughes und Stevie Wonder auch in seinem 56. Lebensjahr noch so frisch klingt und auch live die Höhen ebenso mühelos erklimmt wie anno 1986 auf dem Debütalbum des Thunder-Vorläufers Terraplane.

Alles perfekt also? Leider nicht ganz. Ein wenig kann man sich nämlich dieses Mal des Eindrucks nicht erwehren, Thunder hätten vielleicht besser noch ein wenig Wasser die Themse herabfließen gelassen. Denn auch wenn typische Thunder-Rocker wie 'She Likes The Cocaine', 'Shakedown', 'The Enemy Inside' oder der Opener 'No One Gets Out Alive' immer noch jede Menge Spaß machen, einen richtigen Überhit, der mit 'Wonder Days', 'I Love You More Than Rock'n'Roll', 'Dirty Love' oder 'The Devil Made Me Do It' gleichziehen kann, bleiben die Jungs auf "Rip It Up" leider schuldig. Aufs erste Hören bleibt für Thunder-Verhältnisse erstaunlich wenig im Ohr hängen, und auch auf Dauer entpuppt sich keiner der Songs als absoluter Überflieger. Selbst die Balladen, seit Urzeiten Thunders Highlights, wirken ein wenig, nun ja, unspektakulär. Speziell nach dem Highlight "Wonder Days" kommt "Rip It Up" also fast ein wenig antiklimaktisch.

Bevor das alles aber nun zu negativ klingt, muss klargestellt werden: Thunder haben noch nie ein wirklich schlechtes Album veröffentlicht, und das ändert sich auch mit "Rip It Up" nicht. Möglich, daß sich mittlerweile aber so langsam auch das AC/DC- und Iron Maiden-Syndrom einschleicht: der Konkurrenz sind sie auch in der Spätphase immer noch ein paar Nasenlängen voraus, den selbst gesetzten Standard der eigenen Klassiker hingegen können sie mit ihrem aktuellen Album leider nicht mehr zu 100 Prozent halten. Eine 2 mit Sternchen ist aufgrund des hohen Gesamtniveaus aber durchaus gerechtfertigt, auch wenn das bei Einserschülern wie Thunder leider bereits eine ganz leichte Enttäuschung birgt.


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