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Ozzy Osbourne -  Speak Of The Devil     Artist:  Ozzy Osbourne
    Album:  Speak Of The Devil
    Label:  Edel / Eagle Vision
    Release:  13.07.2012
   Medium:  DVD/Blu-Ray
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Mit 'Speak Of The Devil' erscheint der absolute Konzertklassiker von Ozzy Osbourne endlich offiziell auf DVD. Zahlreiche Bootlegs gab es, einige davon sogar ganz regulär im Laden zu kaufen, alle qualitativ enttäuschend. 'Fully Authorised Release Of This Historic Concert!' steht deshalb auf der DVD-Hülle. Und das Konzert im Irvine Meadows Amphitheatre ist wirklich historisch, nicht nur aufgrund der tragischen Ereignisse, die vorausgingen.

Wir schreiben das Jahr 1982, die 'Diary Of A Madman'-Tournee. Das Jahr hatte damit begonnen, dass Ozzy Osbourne bei einem Konzert einer Fledermaus den Kopf abbiss, die er für Weingummi hielt - nur ein Skandal. Doch zwei Monate später kommt es zur echten Tragödie. Am 19. März sterben bei einem Flugzeugunglück Ozzys Stylistin Rachel Youngblood, der Busfahrer (und Pilot) Andrew Aycock und Gitarrist Randy Rhoads. Ozzy will die Band auflösen. Er tut es nicht. Die Tournee geht nach kurzer Pause weiter, erst mit Bernie Tormé, dann mit dem Night Ranger-Gitarristen Brad Gillis. Am 12. Juni filmt MTV das Konzert in Irvine für eine TV-Ausstrahlung an Halloween.

Und Ozzy Osbourne und seine Band liefern die ganz große Show! Angefangen beim Bühnenaufbau, der einer alten Burg gleicht. Ozzy erscheint in einer Rauchwolke auf einem Tron. Das Schlagzeug von Tommy Aldridge steht an der Spitze einer Treppe im Torbogen. Die Lasershow lässt Fledermäuse und Ozzy-Logos an den Wänden aufflackern. Und Keyboarder Don Airey trägt eine Mönchskutte (und dieselbe Frisur wie heute auch noch).

Und dann rast da natürlich der 34jährige Ozzy als leibhaftiger 'Madman' über die Bühne. Unter Drogen oder nicht - mitreißend schmettert er unsterbliche Heavy-Metal-Hits - angefangen bei 'Over The Mountain' über 'Crazy Train' und 'I Don't Know' bis hin zum Black Sabbath-Paket mit 'Iron Man' und 'Paranoid'. Bassist Rudy Sarzo, der wie ein Berserker auf sein Instrument einschlägt, sprach im Ozzy-Film 'Thank God For Ozzy Osbourne' von der lautesten Tour der Erde. Das glaubt man ihm selbst dann, wenn man zuhause nicht ganz so laut aufdreht.

Einen fiesen Seitenhieb auf die Ex-Kollegen von Black Sabbath und ihren damaligen Frontmann Ronnie James Dio kann sich Ozzy übrigens nicht verkneifen. Zur Show gehört auch ein Kleinwüchsiger mit Kutte. 'Say hello to my friend Ronnie', ruft Ozzy, als der kleine Mann ihm ein Getränk bringt. Er hat es eigentlich gar nicht nötig. Denn vermutlich war Ozzy nie besser als hier, zu einem Zeitpunkt, als er den Heavy Metal mal wieder dominierte und definierte.

Randy Rhoads ist zurecht Legende. Aber der grandiose Brad Gillis passte mit seinen elektrisierenden, teils cool verzerrten Soli perfekt zu Ozzys Sound. Sicher hätte er dort auch in der Folgezeit eine gute Figur gemacht. Allerdings hätte er dann Night Ranger gefehlt und Ozzy-Fans hätten nicht Jake E. Lee kennengelernt.

'Speak Of The Devil' ist wirklich das perfekte Konzert, um es an Halloween zu schauen. Zwischen extatischem Rock'n'Roll-Konzert und spaßigem 80er-Grusel entsteht eine magische Atmosphäre. Einfach fantastisch, gerade bei Nummern wie 'Mr. Crowley' oder 'Revelation (Mother Earth)'. Das fantastische Amphitheater etwas außerhalb von Los Angeles (in dem der Autor dieser Zeilen ironischerweise mal Heaven & Hell erleben durfte) eignet sich dafür ideal. Schade nur, dass man damals kaum das Publikum gezeigt hat. Es hätte das Erlebnis noch kompletter gemacht.

Der Sound der DVD geht in Ordnung. Aber aus dem Bild hätte man mehr rausholen müssen. Natürlich sind die Aufnahmen 30 Jahre alt. Da muss man auch in Kauf nehmen, dass die Ausleuchtung nicht immer ideal ist. Manchmal ist das Bild wirklich viel zu dunkel. Andererseits ist das immer noch besser als die künstliche Ausleuchtung, die man bei heutigen Konzertmitschnitten oft erleben muss. Und zur Atmosphäre passt die Dunkelheit natürlich auch.

Trotzdem stellt man sich die Frage, ob die Show tatsächlich von den Originalbändern gemastert wurde, oder ob da einfach nur eine Kopie digitalisiert wurde, um den Bootleggern das Geschäft zu verderben und endlich selbst daran mitzuverdienen. Auf der DVD-Verpackung und im Booklet sind jedenfalls keine Hinweise auf ein Remastering zu finden.

Viel Mühe hat man sich auch sonst nicht gegeben. Da gibt es keinerlei Bonusmaterial zu dieser historischen Show. Hier wären doch Interviews mit den Beteiligten und Hintergrundberichte von der Tour ein Muss gewesen! Schließlich wurde das im Ozzy-Film auch nur kurz thematisiert. Es sollte doch tonnenweise Material geben, das hinter den Kulissen und drumherum aufgenommen wurde. Nichts davon findet man hier, nur die 78-minütige Show. Die hätte doch zumindest auf eine Bonus-Audio-CD gepasst, die als wahre 'Speak Of The Devil'-CD eine Lücke geschlossen hätte.

Schade! Hier wurden viele Chancen leichtfertig vertan, und das ausgerechnet im Jahr des zwanzigjährigen Jubiläums! Gegenüber den weit verbreiteten Bootlegs hat sich so viel dann doch nicht verbessert. Das Konzert als solches hätte die Bestbewertung verdient. Die Art, wie es jetzt veröffentlicht wird, leider nicht.


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