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Accept -  Blood Of The Nations     Artist:  Accept
    Album:  Blood Of The Nations
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  20.08.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Accept ohne Udo? Das war für viele undenkbar, obwohl es das schon einmal gegeben hat. Mit dem glücklosen David Reece nahm man 1989 das unterbewertete 'Eat The Heat' auf, das allerdings kommerziell floppte. Im Unterschied zum US-Poser Reece, mit dem man eine melodischere Richtung anstrebte, liegt sein amerikanischer Landsmann Mark Tornillo stimmlich auf einer Linie mit Herrn Dirkschneider. Das zeigte er bereits in den 80er Jahren mit seiner damaligen Band TT Quick, die wie eine US-Version von Accept klang und damit unverständlicherweise genauso wenig Erfolg hatte wie Accept mit Reece.

24 Jahre später versuchen Baltes, Hoffmann und Co. nicht, in eine neue Richtung zu gehen oder einen bestimmten Markt zu erobern. Ganz im Gegenteil. 'Unser Motto war, eine Platte zu schreiben, die auch in den 80ern hätte geschrieben werden können', sagt Wolf Hoffmann. Deshalb habe sich die Band im Vorfeld die alten Alben angehört und besonderes Augen- bzw. Ohrenmerk auf die kleinen Details gelegt, die nun 'Blood Of The Nations' auszeichnen sollen. Und tatsächlich: Das 12. Studioalbum der Metalinstitution aus Solingen ist ein unterhaltsamer Trip in beste Zeiten, zurück in die Zukunft sozusagen.

Der brachiale Opener 'Beat The Bastards' reißt sofort mit. Das heftige Riffing des Dreiergespanns Wolf Hoffmann (Gitarre), Peter Baltes (Basse) und Hermann Frank (Gitarre) und die rasanten Schläge von Stefan Kaufmann gehen direkt ins Blut. Tornillo röhrt dabei wie sein Vorgänger, ohne das man den Eindruck hat, er wolle diesen imitieren. So ist nun mal seine Stimme. An der Gewalt des 'Teutonic Terror' konnte man sich ja schon im Vorfeld erfreuen. Der Testballon für die Version 2.0 von Accept stieg mit dem urigen Video rasant nach oben. Ein unverkennbarer Oh-Oh-Refrain und diese absolute Energie sorgen für das bewährte Accept-Gefühl.

Das Gefühl setzt sich fort. So erinnert 'Bucketful Of Hate' stark an 'Metal Heart', obwohl der Song ganz anders und nicht im Geringsten eine Kopie ist. Aber es sind die von Hoffmann betonten Details, die für ein unverkennbares Soundgerüst sorgen, das eine Hommage an sich selbst ist. Bei 'Bucketful Of Hate' sind es neben der unverkennbaren Hoffmann-Gitarre die kosakisch anmutenden Chorgesänge, die auf dem Album wiederkehren. Dabei zeigt das deutsch-amerikanische Quintett immer wieder, wo der Hammer hängt und wie sehr er noch schlagen kann, mit kompromisslosen Powermetal-Songs wie 'No Shelter' oder 'Locked And Loaded'.

Und Accept haben noch mehr zu bieten. Die Spitzenballade 'Kill The Pain' (mit absolut fantastischem Gitarrensolo) hätte es in dieser Form früher nicht gegeben, was auch daran liegt, dass Tornillo nicht nur 'schreit'. Er kann nämlich ebenso gut singen. Das bewies er einst bei TT Quick und jetzt hier oder beim harmonischen Zwischenteil von 'The Abyss'. 'New World Comin'' ist ein kleiner Schritt aufs AC/DC-Territorium, von dem Accept ja auch in alten Zeiten nicht so weit entfernt waren. Das macht Spaß, wie das ganze Album, an dem keine wesentlichen Schwachstellen auszumachen sind. Einzig ein klitzekleines Bisschen mehr Melodie hätte es hier und da sein dürfen, ohne dass man sich gleich hätte anbiedern müssen.

Accept ohne Udo, das funktioniert also, so wie Udo ohne Accept funktioniert. Auch der letzte Zweifler muss Mark Tornillo nach diesem hervorragenden Einstand als neuen Frontmann acceptieren (sic!). Ob tatsächlich einer 'seiner' Songs langfristig den Status eines 'Living For Tonite' oder 'Restless And Wild' erreicht, wird die Zeit zeigen. Lässt man Nostalgie und Kult außen vor, dann kann das Songmaterial von 'Blood Of The Nations' überwiegend mit den großen Accept-Klassikern mithalten. Und man hört im Geiste schon die euphorisierte Menge das 'Ooh-oh-oh' mitsingen. Das Victory-Zeichen auf dem Cover sagt es: Accept haben im Kampf über die Zweifler gesiegt.


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