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Gorillaz -  Plastic Beach     Artist:  Gorillaz
    Album:  Plastic Beach
    Label:  Parlophone (EMI)
    Release:  05.03.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Pop ausdrucken 
    Autor:  Annette empfehlen/teilen 
 

Fast 60 Minuten hat das neue Gorillaz-Album - oder sollte man eher sagen: Fast 60 Minuten lang zieht sich das Album in die Länge? Aus purem Respekt und reiner Neugierde habe ich die Platte zu Ende gehört und die erste Reaktion darauf bestand daraus, das erste selbstbetitelte Album der Gorillaz aus dem CD-Regal zu kramen, um dies anzuhören und mich selbst daran zu erinnern, dass ich die Comic-Band mal genial fand. Denn jegliche Genialität oder herausragende Kreativität ist wohl dem Macher des Ganzen - Damon Albarn - in den letzten Jahren abhanden gekommen. 2005 noch kamen wir in den Genuss des damals neuen - und insgesamt zweiten - Albums 'Demon Days' dieser Band, die uns anfangs noch Rätsel aufgab und erstaunte, weil die Bandmitglieder schlichtweg 2D-Comicfiguren waren. Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet und alle Welt weiß, dass Damon Albarn, seines Zeichens Sänger der Band Blur, diese Figuren erschaffen hat, die wiederum von dem Zeichner Jamie Hewlett zum Leben erweckt werden. Und auch wenn 'Demon Days' als Konzeptalbum geschimpft wurde, zweifelte niemand an dem kreativen Potential dieser Band. Bis zum 5. März diesen Jahres.

Da kam das neueste - und offiziell letzte - Werk der Gorillaz in die Läden. Schon Wochen vorher wurde dafür geworben - es sei ein absolutes Hitalbum, da voller Gastmusiker: Snoop Dogg, Bobby Womack, Mos Def, De La Soul, Mark E. Smith, Gruff Rhys, Little Dragon, Lou Reed, Paul Simonon und Mick Jones. Der geneigte Rock-Fan wird, wenn überhaupt, nur bei den wenigstens Namen auf dieser Liste aus dem Häuschen gewesen sein. Und so wird es selbigem auch beim ersten Hören dieses Albums ergangen sein. Es gibt, wie der Name es schon sagt, ein 'Orchestral Intro'. Man ist ja interessante Intros von den Gorillaz gewohnt und erwartet nun vorfreudig eingängige Songs, den gewohnt frischen und mitreißenden Beat und die übliche Gorillaz-Atmosphäre. Tja, Fehlanzeige. Man wird von Snoop Dogg auf dem 'Plastic Beach' willkommen geheißen. Was im Klartext bedeutet, dass man drei einhalb Minuten einem 0815-Beat lauscht, gelegentlich vom Genuschel besagten Rappers überdeckt. Seltsam, aber es gibt ja noch 14 Songs, also weiter geht's. Mit exotischen Klängen rutscht man in den nächsten Song hinein - 'White Flag' - und kaum hat man sich über diese gewundert, kommt schon der nächste Rap auf einen zu. Das Muster des ersten Songs wird wiederholt: eine dauerhafte wiederkehrende Tonfolge und Rap - diesmal von den Londoner Rappern Kano und Bashy. Nun weiß man wirklich nicht mehr recht, was man davon halten soll. 'Rhinestone Eyes' folgt nun, der erste Songs auf dieser Platte, der von den Gorillaz selbst kommt. Es erinnert sehr entfernt an die guten Momente der zwei Vorgänger-Alben, aber leider reicht das noch lange nicht für Begeisterungsstürme des Zuhörers. Löblich ist natürlich, wie uns die Lyrics darauf hinweisen wollen, was schon der Titel des Albums aussagt: Als 'Plastic Beach' bezeichnet man eine kilometerweite Fläche im Pazifik, die komplett verseucht ist von Müll, der im Laufe der Jahre in die Ozeane gekippt worden ist. Eine wirklich ehrenhafte Tat ist es, dass Damon Albarn dagegen protestieren will - aber doch nicht so!

Denn wirklich besser werden die folgenden Tracks auch nicht. Die erste Singleauskopplung 'Stylo', die man schon einige Zeit lang kennt, würde untergehen in dem Mix aus seichten Klängen und Beiträgen der Gastmusiker, hätte sich diese eben nicht schon Wochen vor der Veröffentlichung im Kopf festgesetzt. Bobby Womack, Mos Def und Gruff Rhys mögen als eigenständige Musiker wirklich gut sein, aber man erwartet als Fan eigentlich die volle Ladung Gorillaz - immerhin steht genau dieser Name auf dem Cover des Albums. Leider geht der frühere Charme der Comicband komplett unter in seltsam ungewohnten Melodien und - für ein Gorillaz-Album - mehr Hip-Hop als man einem zumuten kann.

Aber es gibt doch noch einen kleinen Höhepunkt. 'Some Kind of Nature', ein Song, an dem Lou Reed tatkräftig mitgearbeitet hat, wirkt eingängiger und man fühlt ein bisschen das frühere Gespür der Gorillaz für interessante Melodien. Auch 'On Melancholy Hill' und 'Broken' geben einem Hoffnung, dass die guten alten Zeiten der Band doch nochmal zurückkehren - auch wenn einem die Songs erst nach ein paar Mal Hören auffallen, sie erinnern doch ein wenig an den Zauber des Debutalbums. Leider zestört der Song 'Sweepstakes' diese melancholische Atmosphäre und man muss sich wieder mit Hip Hop-lastigen Beats begnügen.

Auch wenn Damon Albarn doch tatsächlich Mick Jones und Paul Simonon - einmalst Mitglieder von The Clash - zu einer Kooperation bewegen konnte und das Ergebnis der halbswegs gute Song 'Plastic Beach' ist, plätschert der Rest des Albums vor sich hin und könnte sehr gut auch als Kaufhausmusik dienen - man hört zwar Musik, ist sich aber dessen nicht vollkommen bewusst. Und so endet das Album mit 'Pirate Jet', ebenfalls nicht nennenswert herausragend, aber wenigstens hat man sich am Ende das Zutun eines Gastmusikers gespart.

Verblüfft und irgendwie enttäuscht fragt man sich nun, was man vom neuesten Werk der Gorillaz halten soll. Ist es nun gut oder schlecht, dass es, laut Damon Albarn, das letzte Album war? Sollte es nicht noch eins geben, eines, das beweist, dass die Gorillaz durchaus noch in der Lage sind einen Song wie 'Clint Eastwood' aufzunehmen? Oder aber ist es besser das Kapitel 'Gorillaz' hiermit zu schließen? Wir werden sehen, ob sich Mr. Albarn das Ganze nicht doch noch anders überlegt. Bis dahin muss man wohl leider mit diesem letzten Album leben, welches ich trotz allem einfach nicht aufgeben will - denn eigentlich haben diese vier Comicfiguren oft bewiesen, dass sie durchaus begeistern können - mit Musik, die alles andere als seicht ist und einen nicht an eine mittelmäßige Kreuzung aus Mainstream-Pop und Hip Hop erinnert.


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So ist es. Wenn man einen Hammersong wie 'Clint Eastwood' hört, kommt einem bei dieser neuen Grütze echt das Heulen. Ganz ganz schrecklich!

von The Wendigo (09.04 | 19:16)

Das Album ist klasse, fertig aus. Allein "Superfast Jellyfish" ist die 1 wert!!!

von Buk23 (09.04 | 21:06)

Ansichtssache, würde ich sagen.

von Annette (12.04 | 01:36)
 
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