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Changes -  Lament     Artist:  Changes
    Album:  Lament
    Label:  Hau Ruck!
    Release:  29.01.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Neofolk ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Es gibt viele Menschen, die singen. Einige davon können nicht singen, tun es aber dennoch. Andere wiederum haben sich durch langes Üben eine Stimme antrainiert. Wieder andere haben eine naturgegebene Grundfähigkeit, die mit Lehrern verfeinert wird.

Und dann gibt es die ganz seltenen Fälle von Menschen, die einfach so Magie in ihrer Stimme haben. Das muß nicht unbedingt im Gesang erkennbar sein. Es ist einfach eine bestimmte Art der Resonanz, die Magie verströmt, wenn dieser Mensch nur den Mund aufmacht, um etwas zu sagen - oder zu singen. Dazu gehört zum Beispiel der Schauspieler Sam Elliott. Und ganz sicher gehört dazu auch R.N. Taylor, der Sänger von Changes.

Die in den ausgehenden 60er Jahren erstmals aktiven Changes wurden in den 1990ern von Storm Records um Blood Axis wiederentdeckt, und veröffentlichten mit 'Fire Of Life' und 'Orphan In The Storm' zwei grandiose Alben, deren Stil sich am besten als Kombination des Acid Folks der 70er mit einer düsteren Grundstimmung und Elementen des Neofolk beschreiben läßt - 'Folk Noir' wie die Band selbst es treffend bezeichnet.

Mit 'Lament' erscheint nun das dritte komplette Album der US-Amerikaner. Wieder handelt es sich um Folksongs, die ausschließlich von häufig sehr schneller akustischer Gitarre und dem magischen Gesang getragen werden, nur hin- und wieder gibt es zusätzliche Elemente wie eine Panflöte.

Doch Changes haben etwas verändert. So endet nämlich auf 'Lament' fast jedes Lied mit der Rezitation eines Gedichtes. Dabei erkennt man dann das Einfühlungsvermögen und die Schönheit der Stimme von Taylor noch mehr als beim Gesang. Bei jeder anderen Band würde zumindest die Möglichkeit bestehen, dass das Erzählen von Gedichten ins Peinliche abdriften könnte - nicht so bei Changes. Dort wirkt das einfach nur natürlich und wunderschön.

Die fast ausschließlich in Moll gehaltenen Stücke bohren sich mit Urgewalt direkt ins Herz des Hörers. Melodien, die einen gefühlstechnisch sofort mitreißen, gibt es an sich schon nicht so häufig, dann aber einer Ansammlung von 13 Songs lauschen zu dürfen, von denen keiner auch nur etwas abfällt - da muß man von einem emotionalen Meisterwerk sprechen. Zwischen kurze, fast bruchstückhafte Erzählungen und einigen Instrumentals mischen sich fast epische Kurzgeschichten wie 'The Invisible Man'.

Musikalisch schaffen es Changes, das Kliff der mittelalterlichen Einflüsse elegant zu umschiffen und voll und ganz nur auf wunderbare Gitarrenharmonien zu setzen.

Changes sind nichts anderes als die 'Silken-sailed Galeon' (aus 'Deja Vu', einem Stück auf einer Split-LP mit Cadaverous Condition) auf den Meeren der Musik. Unerreicht.


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- Changes on myspace

Artikel:
- Changes - The Godfathers of Neofolk
- Changes - The Godfathers of Neofolk, Part I
- Changes - The Godfathers of Neofolk, Part II

Rezensionen:
- Lament
- Psychonautika

Kurzinfos: Cadaverous Condition

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- Cadaverous Condition
- Cadaverous Condition MySpace

Artikel:
- Cadaverous Condition - Über die weniger bereisten Meere zum Nachthimmel

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