whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Hurricanes And Halos
Avatarium
Hurricanes And Halos
(Doommetal)

The Nacarat
Monobrow
The Nacarat
(Stoner Rock)

One Foot In The Grave
Tankard
One Foot In The Grave
(Thrashmetal)

The Second Hand
Anubis
The Second Hand
(Progressive Rock)

Journey To Fade
Shivered
Journey To Fade
(Progressive Metal)

Grimspound
Big Big Train
Grimspound
(Progressive Rock)

Is This How It Starts?
Theme Park
Is This How It Starts?
(Indie-Pop)

Roadkill BBQ
Nitrogods
Roadkill BBQ
(Metal)

Live & Louder
The Dead Daisies
Live & Louder
(Hardrock)

King Of Beasts
L.A.
King Of Beasts
(Pop)



Spock's Beard -  Spock's Beard     Artist:  Spock's Beard
    Album:  Spock's Beard
    Label:  Insideout
    Release:  17.11.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  AezKayA empfehlen/teilen 
 

In welche Richtung wird es gehen, das neue Spock's Beard-Album? Wird man an die großartigen Alben der Neal-Morse-Ära wieder näher anknüpfen können? Zwei Fragen die sich mit dem Erscheinen des neuen, schlicht "Spock's Beard" betitelten Album in Wohlgefallen aufgelöst haben. Spock's Beard führen ihren alt bekannten Sound, der mit viel Mellotron aufwartet fort und streuen jedoch eine Brise Modernität in die Songs.

Über das gesamte Album hinweg bekommt man neben komplexen, sehr verschachtelten Tracks ("Skeletons Of The Feast" oder "With Your Kiss") auch Songs zu hören, die sehr geradlinig und gar kommerziell klingen ("All That's Left" oder "Is This Love"). Und das führt dazu, dass die Scheibe im Gesamten sehr viel mehr aufgelockerter und spielfreudiger aus den Lautsprechern wabbert, als es bei den beiden Vorgänger-Alben "Feel Euphoria" und "Octane" noch der Fall war. Man spürt regelrecht, dass die Jungs ihr neues, freieres Dasein mit viel Spaß verfolgen. Die Songs klingen allesamt sehr frisch und sind dabei auch hervorragend und in den einzelnen Instrumentierungen sehr differenziert produziert. Vor allem scheint man nun einen gewissen Level an Selbstsicherheit erreicht zu haben. Nick D'Virgilio hat sich zu einem mehr als würdigen Nachfolger von Neal Morse in den Gesangsparts gemausert - streckenweise klingt der Gesang mit den Background-Vocals von Alan Morse im Rücken gar nach dem ausgeschiedenen Ex-Sänger.

Die Tatsache, dass mittlerweile alle Bandmitglieder an den Songs mitarbeiten hat die Band hörbar nach vorne gebracht - oder besser - auf einen neuen Weg gebracht. Mit "Spock's Beard" hat die Band sicherlich auch dem letzten Zweifler bewiesen, dass ein Leben nach Neal Morse möglich und berechtigt ist. Mehr noch, das Einfügen von kommerziellen, eingängigeren Songs, die jedoch zu keiner Zeit langweilig und nach 0815-Songs klingen, haben eine neue Seite an Spock's Beard aufgedeckt - ohne jedoch dabei den progressiven Anteil wesentlich zu minimieren. Das Herzstück des Albums, ein über 17-minütiger Track mit Namen "As Far As The Mind Can See" stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Er stellt eine Mischung aus sehr straighten aber auch verschachtelten Songelementen dar und besteht aus vier Einzelsongs, die sich nahtlos zu einem weiteren Prog-Epic in der Bandgeschichte zusammenfügen. Während der erste Teil von sanftem Pop bis hin zu stampfendem Rock reicht, geht es im zweiten Teil sehr jazzig zu - viele Rhythmus-Wechsel, aber auch SoloAusflüge der Musiker stehen hier im Vordergrund. Im dritten Teil dieses Epics, "They Know We Know" klingen Spock's Beard sowohl musikalisch als auch vom Gesang her sehr nach einem Peter Gabriel'schem "Sledge Hammer"-Gebilde. Der abschließende vierte Part zeigt dann wiederrum, das die Band immer noch in der Lage ist, Songs ala "The Light" zu erschaffen - hier fahren die Jungs mit sämtlichen Spielereien aus der progressiven Küche auf, kredenzen pompöse Keyboard-Teppiche und zeigen, dass Spock's Beard nicht ohne Grund zu den einflussreichsten Progressive Rock Bands der Neuzeit gehören.

Wem die Alben der Neal Morse-Ära bisher zu schwer nachvollziehbar waren, und sich mit den beiden ersten Alben der "neuen" Spock's Beard ebenfalls schwer tat, wird mit "Spock's Beard" das Puzzleteil finden, das diese beiden Zeitabschnitte der Band gelungen miteinander verbindet.


  WS-Bewertung: 2+ User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
1 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!

dufte! werd ich dann wohl doch mal reinhören müssen. die letzten beiden alben haben mir nicht gefallen.

von kaffee_junky (10.12 | 20:27)
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Spock's Beard - Spock's Beard
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Spock's Beard

Interesse?



Homepage:
- Spock's Beard

Artikel:
- Spock's Beard - Die Komplexität Des Kommerzes

Rezensionen:
- The Oblivion Particle
- Spock's Beard
- The Oblivion Particle
- The First Twenty Years

Kurzinfos: Peter Gabriel

Homepage:
- Peter Gabriel

Rezensionen:
- Up
- New Blood - Live In London
- Live Blood
- Secret World Live

Kurzinfos: Neal Morse

Homepage:
- Neal Morse

Artikel:
- The Flower Kings & Neal Morse Band feat. Mike Portnoy - Ein Meer progressiven Wohlgefühls
- Neal Morse & Roine Stolt diskutieren über Prog
- Neal Morse Band - Beobachtungen eines großen Experiments
- Neal Morse - 'Gott ist meine Inspiration'
- Neal Morse - Einladung nach Nashville

Rezensionen:
- Testimony
- Testimony Live
- One
- ?
- Live Momentum
- Songs From November
- The Grand Experiment
- Morsefest! 2014 live
- The Similitude Of A Dream
- Morsefest 2015 Sola Scriptura & ? Live


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 05/17
Steve Hogarth Isildurs Bane - Colours Not Found In Nature

Steve Hogarth Isildurs Bane - Colours Not Found In Nature


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2017 © whiskey-soda.de