PAUL SIMON besucht auf neuem Album vergessene Songs

Paul Simon veröffentlicht am 7.September unter dem Titel „In The Blue Light“ sein 14. Studioalbum. Der legendäre Songwriter produzierte den Longplayer gemeinsam mit Roy Halee, mit dem er schon seit den 1960ern zusammenarbeitet. Die Gastmusiker des Albums gehören – natürlich – zur Crème de la Crème der Szene. Mit ihrer Unterstützung packt der Künstler zehn seiner Lieblingssongs in ein neues Soundgewand und überrascht den Hörer mit spannenden Neuinterpretationen der Titel.

Paul Simon wählte für “In The Blue Light” Songs aus, die ursprünglich auf folgenden Alben veröffentlicht wurden: “There Goes Rhymin‘ Simon” (1973), “Still Crazy After All These Years” (1975), “One-Trick Pony” (1980), “Hearts And Bones” (1983), “The Rhythm Of The Saints” (1990), “You’re The One” (2000) und “So Beautiful Or So What” (2011).

Zu den Gastmusikern, die auf “In The Blue Light” mitspielen, zählen unter anderem die Jazz-Superstars Wynton Marsalis (Trompete), Bill Frisell (Gitarre) sowie Jack DeJohnette und Steve Gadd (beide Schlagzeug). Die Songs ‚Can’t Run But‘ und ‚Rene And Georgette Magritte With Their Dog After The War‘ wurden mit dem New Yorker Kammermusikensemble yMusic eingespielt, das Paul Simon aktuell auch auf seiner „Farewell-Tour“ begleitet.

In den Liner Notes des Albums erklärt Paul Simon:

Es ist nicht alltäglich, dass man als Künstler die Gelegenheit bekommt, sein Frühwerk zu überarbeiten, neu zu überdenken und sogar komplette Parts der Original-Songs zu verändern. Auf diesem Album sind die Songs versammelt, denen noch der letzte Feinschliff fehlte oder die beim ersten Hören skurril klangen und deswegen wenig Beachtung fanden. Ich überarbeitete die Arrangements und harmonischen Strukturen, feilte aber auch an den Texten, damit deren Bedeutung klarer wurde. So realisierte ich auch selbst, was ich eigentlich mit den Lyrics transportieren wollte, wurde mir über meine Gedanken klar und konnte sie deutlicher zum Ausdruck bringen.

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.