Kennt Ihr schon … CLEAR SKY NAILSTORM?

Das Aprilwetter ist unberechenbar. Eben noch klarer Himmel, Augenblicke später ein Hagelsturm. In Bremen könnte es sogar Nägel regnen, denn hier sind die Thrashmetaller von Clear Sky Nailstorm beheimatet. Die vier Musiker haben soeben ihren zweiten Longplayer "The Inner Abyss" veröffentlicht. Grund genug für uns, euch die Bremer Thrashmusikanten einmal näher vorzustellen.


Wir nutzen die Gelegenheit, uns auf der Record-Release-Party vor dem Auftritt kurz mit Thomas, Oliver, Tobias und Dennis zu unterhalten.

WS: Danke, dass Ihr euch die Zeit für uns nehmt. Stellt euch unseren Lesern doch mal kurz vor und beschreibt mal, was ihr für Musik macht und wo die Inspirationsquellen liegen.

Oliver: Ich sitze am Schlagzeug, bin 1,87 groß (lacht)…Ich bin von Anfang an dabei, kümmere mich nebenbei um Graphiken und unsere Webseite.

Thomas: Ich bin Sänger und Rhythmusgitarrist und auch Gründungsmitglied. Was die Inspirationen angeht, so etwas kann man ja gar nicht vermeiden. Ich denke, Oli und ich sind noch ziemlich traditionell drauf. Mit dem Einstieg von Tobi ist frischer Wind reingekommen. Unser erstes Album war noch mehr oldschool als „The Inner Abyss“. Exodus und Slayer sind auf alle Fälle große Einflüsse von uns.

Tobias: Ich spiele die Lead-Gitarre und bin seit rund zwei Jahren mit dabei. Auf dem neuen Album habe ich für viele der Songs die Musik geschrieben. Ich mag auch Orphanage und Children Of Bodom, ob man die jetzt bei uns so heraushört, weiß ich nicht…

Dennis: Als neue Basser bin ich erst seit Anfang 2015 mit dabei und habe das schwere Erbe, meinen Vorgänger Martin zu ersetzen. Seitdem war ich überwiegend damit beschäftigt, neue und alte Songs auswendig zu lernen. Bisher klappt’s. Mal gucken, wieviel davon ich heute Abend wieder vergesse.

WS: Erzählt doch mal kurz, wie es mit der Band angefangen hat.

Oliver: Unter dem Namen Clear Sky Nailstorm gibt es uns seit 2008. Nach einer EP konnten wir vor zwei Jahren unser Debütalbum veröffentlichen. Und jetzt liegt der Nachfolger vor, den wir mit Martin Buchwalter in den Gernhart Studios in Troisdorf aufnehmen durften. Martin hat schon für Bands wie Destruction und Tankard gearbeitet hat.

Thomas: Er hat uns viele Inputs gegeben, insbesondere mir bei den Vocals.

WS: Eure Texte sind überwiegend ziemlich pessimistisch, düster und destruktiv. Seid Ihr alle Pessimisten?

Oliver: Nur der, der die Texte schreibt! (zeigt auf Thomas)

Thomas: Dadurch werde ich ja erst depressiv! (lacht) Ich brauche ein Ventil, und die Welt bietet leider genug Möglichkeiten für solche Texte. Zum Teil ist es sozialkritisch, zum Teil autobiographisch. ‚Good Night To Fight‘ vom neuen Album geht aber mehr in die Spaß-Ebene, wo es einfach um eine gute Kneipenschlägerei geht.

Oliver: Beim letzten Album hatten die Texte zumindest meistens noch ein Licht am Ende des Tunnels. Jetzt haben wir eher den Tunnel am Ende des Lichts.

WS: Wie sehen denn eure Zukunftspläne aus? Nächstes Album dann wieder in zwei Jahren?

Thomas: Das könnte ein Rhythmus werden, ja. Bisher zeichnet sich das so ab.

WS: Dankeschön für dieses kleine Interview. Zum Schluss habt ihr noch die Gelegenheit, euren Fans ein paar Worte mit auf den Weg zu geben.

Oliver: Kauft unsere CDs! Support local music!

Thomas: Auch die kleinen Bands brauchen eure Unterstützung. Stay heavy! Unsere T-Shirts sind auch viel billiger als die von Slayer oder Metallica! (alle lachen)

Einen Fotostrecke zur Record-Release-Party gibt es auf unserer Facebook Seite

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