JOHN MELLENCAMP mit biografischem Konzertfilm

In Deutschland ist John Mellencamp vielen nur als „Ersatz-Springsteen“ bekannt, der in den Achtzigern mal ein paar Radiohits hatte. Damit tut man dem Songwriter, Musiker, Schauspieler, Maler, und Aktivisten Mellencamp aber mehr als Unrecht. Der 66jährige hat nämlich einen höchst eigenen Karrierepfad beschritten, der ihn jenseits des bekannten „Heartland Rock“ der Achtziger auch dank seiner Arbeiten mit T-Bone Burnett als Godfather der modernen Americana Respekt verschafft – und hat ein Musical mit Stephen King geschrieben, in dem u.a. Elvis Costello und Taj Mahal auftraten. Am 11. Mai können sich auch Nicht-Fans einen guten Einblick in die Arbeit des Künstlers verschaffen: da erscheint nämlich „Plain Spoken: From The Chicago Theatre“ auf DVD/CD, Blu-ray/CD und in diversen digitalen Formaten bei Eagle Rock Entertainment.

Dabei handelt es sich um kein konventionelles Livealbum,sondern um eine von John Mellencamp selbst gesprochene, musikalische Reise. „Plain Spoken“ verbindet extrem persönliche gesprochene Passagen von Mellencamp mit Liveaufnahmen mit der kompletten Band im historischen Chicago Theatre, circa 400 Kilometer entfernt von seiner Heimat Indiana. Er erzählt von seiner Kindheit im mittleren Westen der USA, den Hürden und Triumphen seiner Karriere und seinem Blick auf die Welt. Die Musik begleitet und unterstützt seine Geschichten. Neben dem kompletten Film mit Mellencamps Kommentar besteht für Puristen aber auch die Möglichkeit, den Kommentar im Hauptmenü auszublenden und das Konzert zu genießen – mit Klassikern wie ‚Small Town‘, ‚Minutes To Memories‘, ‚Pop Singer‘, ‚Pink Houses‘ und Songs von seinem fantastischen letzten Album „Sad Clowns And Hillbillies“. Die Liveaufnahmen liegen dem Set auch als CD bei.

Die Tracklist:

Lawless Times
Troubled Man
Minutes To Memories
Small Town
Stones In My Passway
Pop Singer
Check It Out
Longest Days
The Full Catastrophe
My Soul’s Got Wings
Overture
Rain On The Scarecrow
Paper In Fire
Authority Song
Pink Houses
Cherry Bomb

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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