JEFF BECK veröffentlicht Jubiläums-Konzert

Im Sommer 2016 feierte der britische Ausnahemgitarrist Jeff Beck im kultigen Hollywood Bowl sein – bis dahin – 50jähriges Karrierejubiläum. Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen Eric Clapton und Jimmy Page hat es Beck niemals in den Mainstream gezogen oder ausgereicht, als lebende Legende verehrt zu werden. Von den Anfängen im Blues und Rock’n’Roll über Hardrock, Fusion, Funk, Elektronica, Soundtracks und Jazz hat Beck alles mindestens einmal ausprobiert und sich künstlerisch stets neu erfunden. Bei seiner Feier gab’s denn auch einen Streifzug durch die Genres, unterstützt von Gästen wie Billy Gibbons (ZZ Top), Buddy Guy, Beth Hart, Steven Tyler, Jimmy Hall und seinen kongenialen Partner in den späten Siebzigern, Jan Hammer. Am 6. Oktober 2017 erscheint nun der Mitschnitt der Show als DVD, BluRay und Doppel-CD bei Eagle Vision/Universal.

Das Repertoire reichte zurück bis zu einer Reihe alter Yardbirds-Krachern, beinhaltete aber auch neuere Songs von seinem aktuellen Album „Loud Hailer“. Höhepunkt des Abends war mit Sicherheit die abschließende, gemeinsame Performance aller Musiker, bei der sie in einer grandiosen Version von ‚Purple Rain‘ dem nur zwei Monate vorher verstorbenen Prince Tribut zollten. Aber auch der Rest der Setlist kann sich definitiv sehen lassen…

Tracklisting:

1) The Revolution Will Be Televised
2) Over Under Sideways Down
3) Heart Full Of Soul
4) For Your Love
5) Beck’s Bolero
6) Medley: Rice Pudding / Morning Dew
7) Freeway Jam
8) You Never Know
9) ‘Cause We’ve Ended As Lovers
10) Star Cycle
11) Blue Wind
12) Big Block
13) I’d Rather Go Blind
14) Let Me Love You
15) Live In The Dark
16) Scared For The Children
17) Rough Boy
18) Train Kept A’Rollin’
19) Shapes Of Things
20) A Day In The Life
21) Purple Rain

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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