Epischer Metal trifft Filmsoundtrack – Neues Album von ILLUMINATA

Freunde von symphonischem Metal mit stimmgewaltiger Frontfrau à la Nightwish aufgepasst. Nicht nur die Finnen, sondern auch die Österreicher von Illuminata wissen, wie man Bombast-Metal mit klassischem Touch macht. Das dritte Album des Quintetts aus Graz mit dem Titel „Where Stories Unfold“ steht seit vorletztem Freitag in den Regalen der Plattenläden. Aufgenommen mit dem renommierten 60-köpfigen tschechischen Filmorchester (unter anderem bekannt durch die Soundtrack Einspielungen zu „Game Of Thrones“) bietet das neue Album über eine Stunde cineastisch metallischen Hörgenuss. Die Musik ist stark beeinflusst vom Sound aktueller Kino-Blockbuster und kombiniert zwei der kraftvollsten und emotionalsten Genres: Filmscore und Metal.

Mehr als drei Jahre lang wurde an der neuen Scheibe gefeilt, in dieser Zeit wurden über 100000 Noten aufgeschrieben und letztendlich zu 350 Seiten Orchesterpartitur zusammengefügt. Sechzig Orchestermusiker, zwei verschiedene Chöre, zusätzliche Streicher Solisten und fünf hochmotivierte Bandmitglieder haben ein Album geschaffen, welches sich durch Detailreichtum, Innovation und durch eine topmoderne Produktion auszeichnet. Somit dürfen sich nicht nur Fans der Female-Fronted-Metal Szene auf dieses Release freuen: Ob gruseliges Irrenhaus, friedliche Wälder oder Karussell des Lebens – die thematische Vielfalt der Musik weckt unmittelbar Bilder und Emotionen von epischen Abenteuern, wie man sie im aktuellen Fantasy-Kino erleben kann.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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