DISTURBED – Erheben ihre Stimme zum Tour-Start gegen Depression und Sucht

Momentan bringen die zweifachen Grammy-Nominees von Disturbed alle Maschinen für ihre vor einigen Tagen gestartete Europa-Tour auf Betriebstemperatur – die bisher größte Tour, die die amerikanischen Multiplatin-Rocker in ihrer 15-jährigen History auf dem europäischen Kontinent performen.

Vorher hat die Formation um Frontmann David Draiman jedoch noch eine wichtige Botschaft für ihre Hörer, in der das Heavy-Quartett Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Depressionen und Abhängigkeiten schaffen und seinen loyalen Fans mitteilen möchte, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine stehen. Davon handelt der Song ‚Reason to Fight‘, für den die Band bei ihren Auftritten und auf ihren Social-Media-Kanälen viel Zuspruch erhielt.

Die Dämonen, die wir unter dem Namen Depression und Abhängigkeit kennen, sind sehr real“, so Disturbed-Shouter David Draiman. „Und sie haben schon viel zu viele derer gefordert, die wir lieben. Sie mussten uns viel früher verlassen, als sie eigentlich sollten. Es gibt unzählige Menschen, die jeden Tag aufs Neue mit ihren inneren Dämon ringen. Es ist nun an uns allen, ihnen deutlich zu zeigen, dass sie nicht alleine in ihrem Kampf sind. Dass es nichts gibt, für das sie sich schämen müssten und dass wir Verständnis haben. Wir werden gemeinsam kämpfen – mit ihnen und für sie. Ihr seid nicht alleine!“

Und auch Gitarrist Dan Donegan ergänzt: „Ich habe selbst Menschen in meinem Bekanntenkreis, die mit Suchterkrankungen zu kämpfen hatten. Ich konnte es in ihren Gesichtern sehen – das Gefühl der Scham darüber, dass sie scheinbar sich selbst und andere enttäuscht haben. Unser Ziel war, einen Song mit einer positiven Message für diese Menschen zu schreiben. Ein Stück, das sie aufbaut, ihnen Hoffnung, Kraft und den Mut gibt, nicht aufzugeben, so schwierig es auch sein mag. Es ist ein täglicher Kampf, doch es gibt auch ein Licht am Ende des Tunnels.“

25.04. München, Zenith
28.04. Hamburg, Sporthalle
04.05. Berlin, Verti Music Hall
06.05. Köln, Palladium

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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