DAVID BOWIE ist tot

In tiefer Trauer und Schock müssen wir Euch den Tod eines weiteren großen Künstlers mitteilen. Gerade erst haben wir das neue Album gefeiert, das so voller Leben, Energie und Kreativität ist. Nun ist es Bowies Vermächtnis.

Die traurige Nachricht wurde soeben über das der offiziellen Facebook-Profil von David Bowie kommuniziert.

January 10 2016 – David Bowie died peacefully today surrounded by his family after a courageous 18 month battle with…

Posted by David Bowie on Sonntag, 10. Januar 2016

Bowie war einer der größten Künstler unserer Zeit. Er verstand es wie kein anderer, aus den vielfältigsten Einflüssen etwas Neues und ungeheuer Spannendes zu generieren. Ihn haben immer die noch unbeschrittenen Wege interessiert – das, was hinter den Grenzen lag.

Dieses kreative Leben lässt sich nicht in ein paar Worten beschreiben und 28 Studioalben, von denen keins dem anderen ähnelt, kann man auch in einem Nachruf nicht mal kurz in drei Sätzen würdigen. Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden, um sich von einem Mann von Bowies Format zu verabschieden.

Sein langjähriger Produzent, Wegbegleiter und Freund Tony Visconti hat es auf seiner Facebook-Seite so versucht:

‚He always did what he wanted to do. And he wanted to do it his way and he wanted to do it the best way. His death was no different from his life – a work of Art. He made ‚Blackstar‘ for us, his parting gift. I knew for a year this was the way it would be. I wasn’t, however, prepared for it. He was an extraordinary man, full of love and life. He will always be with us. For now, it is appropriate to cry.‘

Auf der offiziellen Seite zum neuen Album ‚Blackstar‘ erscheint ein Stern aus lauter Punkten. Jeder Punkt ist ein Social Media Post mit dem Hashtag #imablackstar. Heute sieht man bei jedem Klick auf einen solchen Punkt einen fassungslosen Kommentar, kleinen Nachruf oder eine bewegte persönliche Geschichte. Menschen aus aller Welt sind heute verbunden – ‚Everybody knows me now‘ singt Bowie in seinem Song ‚Lazarus‘.

Und so bleibt nur noch übrig, Danke zu sagen. Danke für die Inspiration, danke für so manches Kopfschütteln, danke für viel Irritation und danke für alle Momente, in denen seine Musik den Hörer auch gerne mal bis zur Belastungsgrenze gefordert hat. Danke für die Musik, David.

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