Dark-Folk-Queen CHELSEA WOLFE kündigt neues Album an

Chelsea Wolfe lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken, Etikett drauf und fertig ist das Genre-Label. Die Amerikanerin, die sich so gerne von allen möglichen Stilen von Black Metal über Folk bis zu Gothic und Ambient inspirieren lässt, würde bei dieser Aussage wahrscheinlich applaudierend (oder grinsend) neben Björk und David Eugene Edwards von Woven Hand stehen.

Dynamisch, hart und rauh soll es sein, das sechste Album der Kalifornierin. Weniger folkig möglicherweise und eher Richtung düsterem Art-Rock oder Post-Metal könnte es gehen – wissen wird es die Welt frühestens am 22. September, wenn „Hiss Spun“ erscheinen soll.

Wolfes persönliche Lebenserfahrungen wie Verletzlichkeit, Wut, Selbstzerstörung und ihre dunkle Familiengeschichte spiegeln sich genauso im Sound des Albums wie der kalte Winter von Neuengland., wo das Album Anfang des Jahres aufgenommen wurde.

„The album is cyclical, like me and my moods,“

sagt Wolfe über „Hiss Spun“.

„Cycles, obsession, spinning, centrifugal force—all with gut feelings as the center of the self.“

Das Album sei eine Art Exorzismus:

„I’m at odds with myself…I got tired of trying to disappear. The record became very personal in that way. I wanted to open up more, but also create my own reality.“

Foto Copyright: Bill Crisafi

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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