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Steve Hackett -  Genesis Revisited II     Artist:  Steve Hackett
    Album:  Genesis Revisited II
    Label:  InsideOut Music
    Release:  19.10.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Progressive Rock ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

144 Minuten exorbitant vielseitige Rockmusik von einer der zu Recht größten Prog-Rockbands überhaupt, neu aufgelegt? Gitarrist Steve Hackett war von 1970-77 in der klassischen (d.h. stilprägendsten) Besetzung Mitglied von Genesis. Nach Genesis Revisited von 1997 wagt er 15 Jahre später erneut das Experiment, Songs aus seiner Zeit bei der Band mit modernen Produktionsmöglichkeiten neu zu interpretieren bzw. Feinheiten zu verbessern und zu verändern, ohne den Charme oder die Eigenständigkeit des Originals zu berühren. Wahrhaftig ein Unterfangen, über das man sehr unterschiedlich denken kann. Vom Vorwurf des kommerziellen Ausverkaufs bis zur schlichten Infragestellung der Notwendigkeit eines solchen Projekts hat Hackett wohl alles an Kommentaren gehört. Die grundsätzliche Legitimation indes dürfte Hackett wohl niemand absprechen dürfen. Mit einem Heer an illustren Gastmusikern wie John Wetton, Steve Rothery, Mikael Åkerfeldt, Steven Wilson, Roine Stolt und Neal Morse, um nur einige zu nennen, machte sich Hackett ans Werk. Beinahe alles (außer Peter Gabriel und Phil Collins), was im Prog-Bereich Rang und Namen hat, war beim Projekt eingebunden.

Die gelungene Songauswahl stammt von den sechs einflußreichsten Genesis-Alben "Nursery Cryme" (71), "Foxtrot" (72), "Selling England By The Pound" (73), "The Lamb Lies Down On Broadway" (74), "A Trick Of The Tail" (76) und "Wind And Wuthering" (77) sowie einigen frühen Solo-Stücken Hacketts. Nimmt man Genesis Revisited II abseits von Grundsatzdiskussionen als das, was es ist, gibt es unglaublich viel zu entdecken. Im Gegensatz zu Revisited I bewegt sich Hackett zunächst sehr nah an den Originalen, die Veränderungen fallen zunächst und am augenscheinlichsten beim Vergleich mit den damals involvierten Personen außer Hackett ins Gewicht. Weder beim Gesang von Gabriel oder Collins noch beim intensiven Schlagzeugspiel von Collins kann man den Sound des Originals erwarten. Naheliegend, denn Gabriel und Collins haben dem Sound der Band zu ihrer Zeit unnachahmlich ihren Stempel aufgedrückt. Zweitens fällt der moderne Sound auf, drittens Akzentuierungen durch Streicher und Blasinstrumente. Den besonderen Reiz erhält das Doppelalbum neben dem Staraufgebot und der genrebildenden Musik natürlich durch den Vergleich mit den Originalen. Genesis-Jünger werden vergleichen und abwägen, während sie eintauchen in einen Kosmos hervorragender 70er Jahre-Rock-Musik. Neulingen im Genre bzw. denen, die ohne die frühe Genesis-Phase aufgewachsen sind, fehlt diese Referenz dagegen. Dann doch lieber die Originale anhören? Jein! Diese Frage führt zurück zur Notwendigkeit oder dem Vergleich dessen, welche Versionen nun besser sind. Vermutlich kann da Hackett im direkten Vergleich nur verlieren. Doch wahre Prog-Freunde sind ja bekanntlich musikalische Entdecker und da findet man beim Kreuzen auf den Genesis-Meeren sagenhafte Schätze. So wie das 23-minütige "Supper's Ready", bei dem fünf unterschiedliche Sänger inklusive Hackett selbst die einzelnen Gesangsparts übernehmen und alleine dadurch ein wunderschönes, neues Klangerlebnis erschaffen. Oder "Return Of The Giant Hogweed", vom Wirbelwind und bekennenden Genesis-Jünger Neal Morse eine ganze Ecke rockiger und dadurch intensiver gesungen und mit Doppel-Gitarrensolo von Hackett und Roine Stolt abgeschmeckt. "Blood On The Rooftops" als einer der bekanntesten "alten" Stücke bei denen Collins als Sänger agiert, hat Hackett mit einem Akkustik-Intro und Streichern garniert. Die Liste des zu entdeckenden ist wirklich lang und kann einen sprichwörtlich wochenlang beschäftigen.

Über die handwerklich-musikalische Klasse des Doppelalbums muß man kein Wort verlieren. Die Damen und Herren, die am Projekt mitgewirkt haben, sind allesamt hervorragende Musiker und nicht wenige gelten als lebende Legenden des Genres. Die Meinungen zum Album werden wohl vor allem unter echten Genesis-Freaks sehr weit auseinander gehen. Aber Klassiker bleiben Klassiker und Geschmack bleibt Geschmack. Genesis Revisited II ist Vollwert-Kraftfutter für alle Prog-Freunde. Guten Appetit - aber nicht vor lauter Festschmaus Familie und Arbeit vernachlässigen!


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Steve Hackett - Genesis Revisited II
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