STEVEN WILSON mit neuer Live-DVD – und Frisur!

Es ist vollkommen gewöhnlich, dass auf Twitter ein Aufschrei durch die Fans geht, wenn sich ein angesagtes Topmodel oder ein Teeniestar mit neuem Haarschnitt zeigt. Einigermaßen bizarr jedoch, dass auch die Proggemeinde das „Haircutgate“ ausruft, wenn Steven Wilson sich plötzlich mit modischer Kurzhaarfrise zeigt… Und nun, nur um die Fans komplett zu verunsichern, hat er sich auch noch auf den britischen Prog Awards in Begleitung einer unbekannten Schönheit gezeigt! Progger haben schließlich keine Frauen (außer Mütter), und wenn schon, dann bitte nur häßliche? Hat er denn nichts aus „The Wall“ gelernt?

Da verkommt es fast zur Nebensache, dass Wilson bei besagter Zeremonie auch noch fürs „Album Of The Year“ und als „Artist Of The Year“ ausgezeichnet wurde und nebenbei den Veröffentlichungstermin für den langerwarteten Livemitschnitt aus der Royal Albert Hall bekanntgegeben hat: „Home Invasion: In Concert at the Royal Albert Hall“ erscheint am 2. November 2018 in unterschiedlichen Formaten über Eagle Rock Entertainment.

Ende März 2018 spielte Steven Wilson an drei aufeinanderfolgenden Abenden in der ehrwürdigen und natürlich dreimal ausverkauften Royal Albert Hall in London. Die drei Auftritte in „Eric Clapton’s living room“ bildeten den Abschluss seiner Europatour und krönten eine siebenmonatige, äußerst erfolgreiche Phase, die mit der Veröffentlichung von Wilsons fünftem Album „To The Bone“ begann und die Wilson endgültig auch kommerziell in die höchten Regionen aufsteigen ließ. Bei seiner Veröffentlichung im August 2017 ging „To The Bone“ auf Platz 3 der britischen und auf Platz 2 der deutschen Charts und erreichte im Rest Europas ebenfalls die Top 10. Innerhalb kurzer Zeit wurde es das bestverkaufte Album seiner mittlerweile dreißigjährigen Karriere als Plattenkünstler.

Bei den drei Shows in der Royal Albert Hall präsentierten Steven und seine Band (unter Anderem Drummer Craig Blundell und Basslegende Nick Beggs) die Songs von „To The Bone“ und viele andere Schätze, teils aus den Tiefen seines umfangreichen Backkatalogs. Und wie sich das so gehört, hat Wilson auch – wo er es sich endlich leisten kann – den mulitimedialen Ansatz seiner Show ausgeweitet, den er noch zu Porcupine Tree-Zeiten mit dem (leider nie verwirklichten) Filmscript zu „Deadwing“ und der Show zu „The Incident“ begonnen hatte. Nicht, dass die britische Boulevardzeitung The Sun generell als Begründung für irgendetwas herhalten sollte, doch selbst diese deklarierte Wilsons Auftritt als“…eine der besten Shows des Jahres – und es ist erst März!“

„Home Invasion: In Concert At The Royal Albert Hall“ enthält fast drei Stunden Livematerial aus der letzten der drei Shows. Der Sound wurde – logisch – von Steven selbst in 5.1 Surround Sound und Stereo abgemischt. Das Package erscheint am 2. November 2018 auf DVD, Blu-Ray, DVD+2CD, Blu-Ray+2CD und Digital-Video und -Audio. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Am 22. März 2019 folgt eine limitierte Deluxe Vinyl Version bei Caroline International.

Hier schon einmal eine Vorschau in Form von ‚Pariah‘ – natürlich auch live mit der göttlichen Ninet Tayeb!

Tracklisting:

Intro „Truth“
Nowhere Now
Pariah
Home Invasion / Regret #9
The Creator Has A Mastertape
Refuge
People Who Eat Darkness
Ancestral
Arriving Somewhere But Not Here
Permanating
Song Of I
Lazarus
Detonation
The Same Asylum As Before
Song Of Unborn
Vermillioncore
Sleep Together
Even Less
Blank Tapes
The Sound Of Muzak
The Raven That Refused to Sing

Bonusmaterial:

Interview mit Steven
Drei Tracks aufgezeichnet bei Proben in der Royal Albert Hall:

Routine
Hand Cannot Erase
Heartattack In A Layby

Newsquelle und Bildmaterial: Oktober Promotion, https://twitter.com/StevenWilsonHQ, Fotocredit: Hajo Mueller

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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