Sound Storm – Sänger Philippe D’Orange exklusiv zum Abgang von Bord der Band

Die italienischen Symphonic Metaller Sound Storm ließen 2012 mit ihrem zweiten Album "Immortalia" aufhören, es folgten Konzerte und für Herbst 2014 wurde ein neues Album angekündigt. Zwar gab es einen neuen Drummer und Keyboarderin, die große Überraschung war aber der Abgang von Sänger Philippe D’Orange, der auf den neuen Promo-Bildern für 2015 noch dabei ist und dessen Nachfolger recht schnell präsentiert wurde. Bei Whiskey-Soda äußert sich der Turiner exklusiv zum Aus bei Sound Storm.

philippe.jpg “ Man könnte meinen, in einer Band, die innerhalb kurzer Zeit drei Mitglieder austauscht, ist etwas im Argen. Doch auch dem Facebook-Account geben sich Sound Storm positiv und energiegeladen, man ist heiß auf die kommenden Konzerte mit Haggard. Einer, der fest eingeplant war, veredelte mit seinem ausdrucksstarken Gesang die ersten beiden Alben der Band.

„Zuerst möchte ich mich bei all den deutschen Metalheads bedanken, die mich immer unterstützt haben und natürlich auch Whiskey-Soda für die Möglichkeit zu erklären, was passiert ist. Es ist immer schwer, über eine solche Situation zu reden, aber Du hast es genau auf den Punkt mit Deiner Frage getroffen, in der letzten Zeit gab es in der Band nicht mehr das Klima der ersten Jahre, da es verschiedene Meinungen zur zukünftigen Ausrichtung und künstlerischen Entscheidungen gab, vielleicht auch einige interne Eifersüchteleien“

, beginnt Philippe seine Ausführungen.

„Also beschlossen wir, interne Regelungen für alle zukünftigen Aktivitäten der Band zu bestimmen, aber diese wurden nicht eingehalten und so musste ich leider dazu entscheiden, zu gehen, auch wenn ich einer der Gründungsmitglieder dieser Band war“

, führt der Sänger weiter aus.

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„Stell Dir vor, wir haben versucht, mein Image und meine Art zu ändern und damit auch die stilistischen Entscheidungen, auch die verschiedenen Änderungen des Logos haben mir nicht gefallen“

, nennt Philippe genauere Gründe für seinen Ausstieg. War er früher im deutlich vampireskeren, barockeren Stil unterwegs, zeigten die neuen Bilder ihn im moderneren Rock-Outfit.

Die Neubesetzungen innerhalb der Band wurden zeitnah nach dem Ausstieg der Vorgänger verkündet, was diese Wechsel als nicht unerwartet erschienen ließ.

„Diese Entscheidungen standen schon länger fest, nur hatte man vor Bekanntgabe schon die Nachfolger in Ruhe gesucht. Mein Ausstieg war vielleicht der unerwartetste, deswegen dauerte die Suche nach meinem Nachfolger ein wenig länger. Ich hoffe, dass dieses Vorgehen die Fans nicht enttäuscht“

, bittet der Italiener, der bereits an dem neuen Material fleißig mitwirkte.

„Ich habe an vielen Stücken des neuen Albums mitgearbeitet, nicht nur die Texte geschrieben, aber wie oft in der Vergangenheit wurde nicht angegeben, dass ich auch an den Songs mitkomponiert habe“

, berichtet Philippe, der nun das Material, das er beisteuerte für andere Projekte verwenden will. Persönlichen Kontakt gibt es aktuell nicht,

„nur was noch den Split und Dinge rund um die Band betrifft. Wer weiß, was die Zukunft bringt“

, schließt der Sänger eine spätere Versöhnung nicht aus.

philippe3.jpg “ Doch für Philippe gibt es ein Leben nach Sound Storm.

„Das ist der Teil, über den ich in Zukunft sprechen möchte. Ich habe bereits ein Album im Heavy Metal Folk Pirate-Style geschrieben, dazu schon eine Band gegründet, aber ich wollte erst einmal sicher gehen, dass sich alles gut entwickelt. Ich kann Dir aber schonmal eine Vorschau geben: Die Band heißt „Black Corsair“ und du bist der Erste, der das erfährt! Ich habe schon immer Oldschool Heavy Metal geliebt und wenn Du mir später auch die Chance gibst, werde ich gern mehr von dem Projekt berichten. Bereits jetzt kann ich sagen, dass es einige Zusammenarbeiten mit verschiedenen Künstlern auf dem Album geben wird, aber das wird alles noch in der Zukunft bekannt gegeben“

, verrät der Italiener exklusiv Details zu seiner künstlerischen Zukunft, der sich passend dazu aktuell auf seinem Facebook-Profil mit Dreispitz und Lockenperücke zeigt.

„Ich weiß, dass mein Platz auf der Bühne ist, ich kann nicht ohne dieses Gefühl leben bzw. ohne das Publikum! Ich bedauere, nicht wie geplant die Konzerte in Deutschland spielen zu können, denn ich liebe es in Deutschland zu spielen, aber ich hoffe, bald mit meinen neuen Projekten nach Deutschland zurück kehren zu können. Ich habe viele Freunde dort und möchte mich nochmal bei Dir und Whiskey-Soda bedanken!“

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