LIZZARD und O.R.K. gemeinsam auf Tour

Die französische Alternative-Metal-Artrock-Whatever-Band LizZard will’s nun offenbar wissen. Für das neue, demnächst erscheinende Album „Shift“ hat man die Starproduzentin Sylvia Massy (u.a. Tool, Red Hot Chili Peppers, Tom Petty, Björk, Johnny Cash) an die Regler gesetzt. Und natürlich geht es dann auch wieder auf Tour – nachdem die Band bereits mit dem langjährigen King-Crimson-Gitarristen Adrian Belew unterwegs war, touren sie nun mit dessen Ex-Bandkollegen Pat Mastelotto und seiner Band O.R.K.

Bereits LizZards Debüt-EP „Venus“ wurde mit keinem Geringeren als Rhys Fulber (u.a. Paradise Lost, Fear Factory) produziert, der schon damals total auf den „fantastischen poly-rhythmischen Sound“ der Band stand. In Reviews wurden LizZard mit Helden wie Tool und King Crimson verglichen.

Rhys Fulber produzierte auch den ersten Longplayer „Out Of Reach“, der in L.A. eingespielt wurde und durch eine Europatour mit High On Fire supportet wurde. Es folgten Gigs mit Terry Bozzio, Gojira und Loudblast, was zeigt, dass LizZard in keiner Schublade festzunageln sind. 2014 erschien der zweite Longplayer „Majestic“, der wiederum ausgiebig supportet wurde.

O.R.k. bestehen, wie erwähnt, aus Pat Mastelotto und Colin Edwin (Porcupine Tree) und den unbekannteren Lorenzo Esposito Farnasari (voc) und Carmelo Pipitone (gtr). Nachdem sie erfolgreich durch Europa getourt waren und im Sommer 2016 Shows in Südamerika spielten, erschien ihr zweites Album „Soul Of An Octopus“ im Februar 2017 über Rarenoise Records. Der Longplayer trumpft mit einer immensen Energie auf, wildert dabei in Psychedelia genau wie in Math-Rock und Ambient. Die Band selbst zieht auf ihrer Website Vergleiche zu King Crimson und Pink Floyd.

Die Tourdaten für das empfehlenswerte Package:

09.01.2018 (DE) München, Backstage
10.01.2018 (AT) Kufstein, Kulturfabrik Kufstein
14.01.2018 (DE) Reichenbach, Bergkeller
16.01.2018 (DE) Hamburg, Logo
17.01.2018 (DE) Frankfurt, Das Bett
22.01.2018 (DE) Dortmund, Musiktheater Piano

Foto: Audrey Saint-Marc

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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