IRON MAIDEN gehen mit Super-Flieger auf Welttournee

Die britischen Metal-Superstars Iron Maiden sind bekannt für Superlative – nun ist ein Neuer Rekord in Arbeit. Die Band hat angekündigt, ihre Welt-Tour zum neuen Album „The Book of Souls“ im eigens geleasten Jumbo-Jet, einer Boeing 747-400, zu bestreiten. Als Pilot und Captain wird niemand anders als Sänger und Frontmann Bruce Dickinson „in die Luft gehen“. Dickinson, der begeisterter Pilot ist, hatte bereits auf früheren Touren die Iron-Maiden-Boeing „Ed Force One“ geflogen, allerdings eins deutlich kleineres Modell. In den 60er Jahren galt das immer noch produzierte Flugzeug als die grösste Linienmaschine der Welt. Mit 70 Metern Länge, fast 20 Metern Höhe und 66 Metern Flügelspannweite ist das Riesen-Flugzeug sogar für Dickinson zu gross. Bis zum Start der Tour Ende Februar muss der kurzem von Krebs genesene Sänger noch etliche Stunden im Flugsimulator in seiner Heimat Wales verbringen, um die Lizenz für den Riesenflieger zu erhalten. Mit einer Reichweite von 13.000 km und einer enormen Ladekapazität wird der Brummer dann die Band, die Crew und rund 12 Tonnen Equipment auf sechs Kontinente fliegen.

Die Tour wird Ende Februar in den USA starten und dann über Mittel- und Südamerika zurück in die USA führen. Erstmals wird die Band in El Salvador ein Konzert spielen. Danach folgen Japan, China, Australien und Neuseeland und Südafrika, bevor die Metal-Superstars über 2 Monate in Europa gastieren werden. Die konkreten Tourdaten werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

„The Book of Souls“, das 16. Studioalbum erscheint am 4. September und wird erstmals in der Bandgeschichte ein Doppelalbum sein.

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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