GALACTIC EMPIRE – Die Macht im Prog Metal

Das Nerdtum hat in den letzten Jahren seinen Zenit erreicht. Und ohne Frage hat sich das auch in der Musik kräftig niedergeschlagen. Es gibt nicht mehr nur den an Manga und Anime angelehnten Visual Kei-Stil, sondern auch obskure Stilblüten wie Trock (Timelord-Rock – der sich ausschließlich mit dem Doctor Who-Universum beschäftigt), Devin Townsends Ziltoid-Opern und natürlich die Horden an Trve Metal-Warriors.

Aber, ganz ohne Frage, in Galactic Empire haben Rise Records definitiv nochmal ne Marktlücke gefunden – eine Horde Star Wars-Cosplayer, die John Williams‘ Soundtracks im feinsten Prog-Metal-Gewand vertont!

Boba Sett (drums), Bass Commander (äh, bass), Dark Vader (lead guitar), Shadow Ranger (guitar) und Red Guard (guitar) haben sich für ihr am 3. Februar 2017 erscheinendes Debütalbum folgende Stücke vorgenommen:

01. Main Theme
02. Imperial March
03. Duel of the Fates
04. The Force Theme
05. The Asteroid Field
06. Battle of the Heroes
07. Cantina Band
08. Ben’s Death: Tie Fighter Attack
09. Across the Stars
10. The Forest Battle
11. The Throne Room: End Title

Und das sagt das Imperium selbst zur Scheibe:

„AT LONG LAST! Our preparations are com…plete. The mighty Galactic Empire will unleash our ultimate weapon in the battle to bring heavy metal to your galaxy. The puny humans at Velocity and Rise Records have succumbed to the crushing power of the Dark Side and will release our debut full-length album on which we pay tribute to Supreme Sith Overlord John Williams with 11 tracks of pure sonic devastation. Join us, and together, we can rule the galaxy!“

Wer sich von den musikalischen wie auch den komödiantischen Qualitäten der Jungs überzeugen möchte, führe sich nur die unten stehenden Videos zu Gemüte – vor diesem Unterhaltungswert müssen selbst Red Fang und Twisted Sister den Hut ziehen…

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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