EUROBLAST FESTIVAL 2020 – Abgesagt! (Update)

Das Kölner Euroblast, neben der (für dieses Jahr abgesagten) Night of the Prog das renommierteste deutschen Festival für progressive Rockmusik, geht in diesem Oktober in die mittlerweile 16. Ausgabe. In den vergangenen Jahren haben wir für euch umfangreich aus der Kölner Essigfabrik berichtet, wo die kleine aber feine Zusammenkunft jeden Herbst stattfindet.

In Bezug auf die Corona-Krise und die entsprechenden Maßnahmen der Regierung hat das Festivalteam am gestrigen 27. Mai das Festival abgesagt bzw. auf kommendes Jahr verschoben:

Es gibt keinen einfachen Weg dies zu sagen, aber wir haben beschlossen, dass es das Beste für die Künstler, das Publikum und für unser Team ist, die 16. Ausgabe des Euroblast-Festivals auf 2021 zu verschieben!

Wir haben so lange gewartet, wie wir konnten, bevor wir diese schwierige Entscheidung getroffen haben, aber wir haben das Gefühl, dass es die einzig richtige ist. Natürlich hat die Sicherheit unserer Fans und unseres Teams für uns oberste Priorität, aber wir würden lügen, wenn wir sagen würden, das sei der einzige Grund. Die Wahrheit ist, falls das Festival überhaupt in diesem Jahr stattfinden dürfte, dann nur mit einer begrenzten Kapazität – was diese Edition zu einem kompletten finanziellen Desaster machen würde. Die Kosten für Künstler, Veranstaltungsort und Crew würden sich nicht ändern. Ganz zu schweigen davon, dass wir nicht einmal sicher sein können, ob überhaupt jemand im Oktober hierher reisen kann … es hängt im Moment einfach zu vieles in der Luft!

Wir wollen euch die beste Stimmung und die beste progressive Musik bieten, wie wir können, aber unter diesen außergewöhnlichen, stressigen und beängstigenden Umständen ist es einfach unmöglich.
Seit 2008 haben wir so vielfältige außergewöhnliche Situationen und Dilemmas überwunden und es immer geschafft, unsere Dates mit euch, der Euroblast-Familie, einzuhalten, aber dieses Jahr wird das einfach nicht funktionieren. Wir können uns nicht vorstellen, ein ganzes Jahr lang eure wilden und verrückten Gesichter nicht sehen zu können, aber umso besser wird unser Wiedersehen sein!

Wir werden uns spätestens vom 30. September bis zum 2. Oktober 2021 in Köln wieder treffen.

Die Tickets werden automatisch auf das nächste Jahr übertragen, so dass ihr automatisch für 2021 an Bord sind. Wir werden in den nächsten Tagen detailliertere Informationen über Tickets, Rückerstattungen und wie ihr uns helfen könnt, veröffentlichen und auch allen bestehenden Ticketinhabern direkt eine E-Mail schicken.

Wir sind selber sehr enttäuscht und traurig, aber wir sehen dies auch als eine Chance, etwas Besonderes für euch schaffen zu können … und wir arbeiten auch schon an einigen Ideen, um euch bald ein wenig Euroblast in eure Wohnzimmer zu bringen …

Bleibt gesund & bleibt stark – Viel Liebe!

John, Daniel & das gesamte Euroblast-Team

In den vergangenen Ausgaben haben so renommierte Szene-Größen wie Meshuggah, Devin Townsend, Animals as Leaders oder Cynic auf den Bühnen des Festivals gestanden. Das Euroblast sieht sich selbst auch als Seismograf für neue Entwicklungen und Bands.

Für die diesjährige Ausgabe am ersten Oktoberwochenende waren bisher folgende Bands bestätigt. Nach den neuesten Infos könnt ihr euch in einem Jahr bereits jetzt auf folgende Bands freuen. (Update: 28.05.)

Zeal & Ardor
Dirty Loops
Plini
The Dear Hunter
Humanity’s Last Breath
Panzerballett
Black Tongue
Hypno5e
Khroma
Wilderun
Nightmarer
White Ward
Space of Variations
Volkor X
Viscera
Four Stroke Baron
Telepathy
Sublimerent

Festivalhomepage
Euroblast bei Facebook
Euroblast bei Youtube

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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