ELUVEITIE – Erste Single & Coverartwork – Neues Album im April – Tour im Herbst

Die Schweizer-Kelten von Eluveitie veröffentlichen am 4. April ihr neues, achtes Studioalbum „Ategnatos“ bei Nuclear Blast. Nach dem Akustik-Album „Evocation II“ wird es das erste Metal-Album seit knapp 5 Jahren sein. Mit mystisch anmutendem Cover-Artwork von Travis Smith geht die Band sowohl musikalisch als auch inhaltlich zurück zu ihren Wurzeln. Viele Riffs in „Ategnatos“ erinnern laut der Band an die Gitarren auf „Slania“.

Nun hat die Band auch die erste Single mit dem Titeltrack veröffentlicht. Im stimmungsvoll-mythologischen Video ist neben Sänger Chrigel Glanzmann auch das neueste Bandmitglied, Fabienne Erni, als weibliche Sängerin zu sehen.

Auf diesem mystischen und philosophischen Album bringen Eluveitie Mythologie, heidnischen Glauben und Spiritualität in unsere moderne Welt. „Es wurde fast so etwas wie eine sozialkritische Enthüllungsarbeit“, meint Bandleader Chrigel Glanzmann, „eine Art Offenbarung, eine Prophezeiung des jüngsten Tages. Düster und Ernst in seiner Atmosphäre und seinem Charisma, auch sehr okkult, urzeitlich und elitär.“

„Das Bild ist natürlich erschütternd”, fügt Chrigel mit bitterem Lächeln hinzu. “Zumindest für die, die Augen haben, um es zu sehen.” Es ist jedoch mehr als ein Album zum Weltuntergang, denn „Ategnatos“ beinhaltet ebenso das befreiende Versprechen auf Erneuerung. „Ategnatos ist das gallische Wort für ‚wiedergeboren'“, erklärt Glanzmann. „Dem geschärften Verstand wird es den verborgenen, lang vergessenen Schlüssel für Veränderung und Erneuerung offenbaren.“ Das hat natürlich seinen Preis. „Vor dem Glück kommt stets das Leiden. Und stets Dunkelheit vor dem Licht.“

Mit „Ategnatos“ arbeiteten die Schweizer nicht nur erstemals mit einem echten Streichquartett zusammen, sondern auch Harfenistin Fabienne Erni erhielt mit ihrem Instrument mehr Raum. Die Gruppe hat sich einem ganzheitlichen Upgrade unterzogen, dessen Ergebnis einige der eingängigsten, aggressivsten oder auch epischsten Melodien waren, die die Schweizer Folk-Metal-Instanz jemals hervorgebracht hat.

Im Sommer wird der Pagan-Metal-Trupp auf diversen Festivals (Summerbreeze, Wacken, Greenfield) spielen. Im Herbst ist dann eine Europa-Tour mit Lacuna Coil und den Nu-Metallern Infected Rain angekündigt.

08.11. Stuttgart – LKA Longhorn
09.11. Oberhausen – Turbinenhalle II
19.11. Frankfurt – Batschkapp
20.11. Hannover – Capitol
21.11. Berlin – Huxleys
22.11. Leipzig – Felsenkeller
23.11. München – Tonhalle
24.11. AT-Dornbirn – Conrad Sohm
03.12. Saarbrücken – Garage
04.12. Nürnberg – Hirsch
08.12. AT-Wien – Arena
21.12. Hamburg – Docks

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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