DAWN OF MIDI – Pseudo-Elektronik auf neuem Album ‚Dysomnia‘

Erased Tapes‘ jüngste Unterzeichner heißen Dawn Of Midi. Mit ‚Dysnomia‘, das am 05.06.2015 erscheinen wird, soll uns das bislang hypnotisierendste Werk der Gruppe aus Brooklyn bevorstehen. Auf dem neuen Album verzichte man auf Improvisation zu Gunsten der Komposition und bediene sich rhythmischer Strukturen aus der nord- und westafrikanischen Volkstradition. Obwohl das Trio ausschließlich akustische Instrumente nutzt, klingen die von Rusty Santos abgemischten Resultate wie elektronische Musik. Als kleinen Vorgeschmack kannst Du Dir hier das Stück ‚Nix‘ anhören (Anm. d. Red.: von lahmen Kalauern wird an dieser Stelle Abstand genommen):

‚Dysnomia‘ wurde in den Waterfront Studios in New York auf 2-Zoll-Bändern aufgenommen. Die ehemalige Kirche hatte der legendäre Toningenieur Henry Hirsch, einem Experten für Analog-Aufnahmen, gekauft und in einen analogen Aufnahmespielplatz verwandelt, ausgestattet mit einer traditionellen Helios–Konsole, 16- und 24-spurigen Bandmaschinen und einer breiten Auswahl an Mikrofonen.

‚Wir wollten nichts Intellektuelles erschaffen‘

, bekräftigt Pianist Amino Belyamani.

‚Etwas Intuitives, etwas dass unsere instinktiven Tanzimpulse weckt.‘

Belyamani lernte seine Mitmusiker Aakaash Israni (Kontrabass) und Qasim Naqvi (Schlagzeug) 2006 beim Tennisspielen auf dem Campusplatz des Kalifornischen Instituts für Künste in L.A. kennen. Als sich die musikalischen Synergien abzeichneten, ging es schnell nach drinnen – Dawn Of Midi waren geboren.

Auf nicht weniger spannende Weise als die pseudo-elektronischen Klänge des Albums entstand auch dessen Artwork, das ihr unten sehen könnt. Der Schweizer Künstler Fabian Oefner hat dafür Farbe mit einem drehenden Bohrkopf auf eine Leinwand geschleudert und den Prozess mit einer Hochgeschwindigkeitskamera festgehalten.

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