TANKARD – Re-Releases in Bierkotze auf Wüstenboden

Die Wiederveröffentlichungskamagne der alten Noise-Records-Klassiker über BMG hat uns ja schon viele wunderbare Schätzchen gebracht. Für die nächste Runde sind nun die unkaputtbaren Thrasher Tankard dran – die einzige einheimische Thrashband, wenn man das mal so sagen darf, die sich nie versucht hat, irgendwelchen Grunge-, Industrial-, Hardcore- oder Death Metal-Trends anzubiedern, sondern ihrem knurrigen, leicht angepunkten Thrash-Sound stets treu blieb. Und das, ohne dabei auch nur ein einziges schlechtes Album zu veröffentlichen.

Die ersten drei Alben, „Zombie Attack“, „Chemical Invasion“ und „The Morning After“ (inklusive der „Alien“-EP) sind am 24. November auf CD und LP fällig, die restlichen Scheiben folgen am 26.Januar 2018. Dabei haben Tankard sich wie immer etwas einfallen lassen. Nicht nur, daß die genialen Sebastian Krüger-Artworks im Zwölf-Zoll-Format immer noch am Geilsten wirken, auch das Vinyl selbst wurde den Alben mit Splatteroptik-Pressungen angepasst. Entsprechend kommt also beispielsweise, in Anlehnung ans“Chemical Invasion“-Konzept, das Vinyl in „Klischee-Chemieunfall-Gelb/Grün“. Der Höhepunkt folgt allerdings im Januar mit „Stone Cold Sober“ – in „Bierkotze auf Wüstenboden“… noch Fragen?

Hier die Tracklist der Alben:

Zombie Attack

(1CD/1LP)

1.Zombie Attack
2.Acid Death
3.Mercenary
4.Maniac Forces
5.Alcohol
6.(Empty) Tankard
7.Thrash Till Death
8.Chains
9.Poison
10.Screamin’ Victims

Chemical Invasion

(1CD/1LP)

1.Intro
2.Total Addiction
3.Tantrum
4.Don’t Panic
5.Puke
6.For A Thousand Beers
7.Chemical Invasion
8.Farewell To A Slut
9.Traitor
10.Alcohol

The Morning After/Alien

(2CD/2LP)

1.Intro
2.Commandments
3.Shit-Faced
4.TV hero
5.F.U.N.
6.Try Again
7.The Morning After
8.Desperation
9.Feed The Lohocla
10.Help Yourself
11.Mon Cheri
12.Outro

13.Alien
14.666 Packs
15.Live To Dive
16.Remedy
17.(Empty) Tankard

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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