OPETH mit erstem Song vom neuen Album

Eines der am meisten erwarteten Heavy-Rock / Metal-Alben des Jahres 2019, „In Cauda Venenum“, wird am 27. September von den schwedischen Prog-Meistern Opeth über Moderbolaget / Nuclear Blast veröffentlicht. Nun hat die Band einen zweisprachigen Single-Visualisierer zum ersten neuen Song des Albums – ‚Hjärtat Vet Vad Handen Gör’/’Heart In Hand‘ vorgestellt.

Außerdem können Fans ab jetzt das Album in verschiedenen Konfigurationen und Bundles vorbestellen. Natürlich gibts beim leidenschaftlichen Vinyl-Sammler Akerfeldt auch jede Menge Vinyl. Klickt hier für den Shop der Band und hier für den Shop beim Label Nuclear Blast.

Sänger, Gitarrist und Songwriter Mikael Åkerfeldt kommentiert den Track wie folgt:

“’Hjärtat Vet Vad Handen Gör‘ oder ‚Heart In Hand‘ wie die englische Version heißt, war einer der ersten Song, den ich für „In Cauda Venenum“ schrieb. Mir wurde schnell bewusst, dass es ein starker Anwärter auf die erste Single werden würde und die Vermutung stellte sich als wahr heraus. Ich überlasse es gern dem Label oder Management, die Singles auszusuchen, da es mir ziemlich egal ist – ich stecke gleich viel Arbeit in jeden der Songs, deshalb habe ich keine Lieblinge. Aber dieser Track hier ist wohl sehr straight forward und kommt schnell auf den Punkt. Ein recht rockiges kleines Ding. Außerdem hat es einen ‚glücklichen Fehler‘ drin, der dadurch entstand, dass Mendez Bass während den Aufnahmen die Hufe hochgerissen hat. Damals hat er einen alten Hofner Beatles-artigen Bass gespielt, der plötzlich richtig fies zu brummen anfing. Aber das klang so cool, dass wir einfach beschlossen haben, es im Song zu lassen. Ich liebe es, wenn seltsame Zufälle passieren, die aber perfekt ins Konzept passen am Ende. Hier ist also der erste Vorgeschmack auf das neue Opeth-Album und ich hoffe, der Song gefällt euch. Doch alle Tracks auf der Scheibe sind sehr unterschiedlich und repräsentieren eine jeweils andere Seite von uns. Viel Spaß!“

Was die musikalische Ausrichtung des Albums angeht, fügt Åkerfeldt hinzu:

“Für uns, jetzt mit »In Cauda Venenum«, bedeutet Härte nicht tiefergestimmte Gitarren mit Screams dazu”. Das ist nicht mehr unbedingt, was ich heute ‘harte’ Musik nennen würde. Ich kann KoRn hören und sagen ‘OK, das ist heavy.’ Aber es bedeutet mir nicht wirklich etwas. Was ich meine ist, ich lese Magazine und halte mich online auf dem Laufenden. Ich lese über Bands, die ‘die härteste Scheibe überhaupt’ haben und das beeindruckt mich einfach nicht mehr. OK, das ist cool, aber was bedeutet es? Es ist eine unmögliche Aufgabe, der Härteste zu sein. Das gab es alles schon mal. Allmählich wurde mir diese Bezeichnung zu blöd. Als ich jünger war hat mir das natürlich alles bedeutet. Ich habe in meiner Jugend diese Härte angestrebt und versucht, immer das nächste Level davon zu finden. Erst Death Metal, dann Bands wie Meshuggah aber Härte ist mehr auf emotionaler Ebene, schweren Akkordfolgen, Musik mit Gefühlen. Härte bedeutet nicht mehr Meshuggah, obwohl sie wirklich eine sehr harte Band sind. Aber das spielt alles keine große Rolle mehr für mich.”

Die Tour findet im November statt und umfasst folgende Termine:

08.11. München – Backstage (Werk)
10.11. CH-Zürich – Volkshaus
13.11. Köln – E-Werk
14.11. Wiesbaden – Schlachthof
15.11. Nürnberg – Meistersingerhalle
16.11. Berlin – Huxleys Neue Welt

 

DanielF

Harte Schale, weicher Kern. Chefredakteur und -metalhead in Personalunion und im "Nebenberuf" Sozialarbeiter, geht Daniels Geschmack von chilligem Americana (Cracker) bis zu kauzigem Indie-Rock (Eels), von klassischem Thrash (Metallica, Megadeth) bis modernem Death Metal (Deserted Fear), von opulent-schrägem Prog-Rock (Opeth, Gojira, Pervy Perkin) bis zu heftigstem Brutal Death Metal (Defeated Sanity, Wormed), von Bluesrock (Gary Moore, Anthony Gomes) bis Classic Rock (Alice Cooper, Queen) - um nur einen Teil zu nennen. Zudem hat er seit den frühen Neunziger Jahren ein leidenschafliches Faible für christliche Rockmusik in genau dieser stilistischen Bandbreite. 

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