Die Geschichte von Noise Records in Buchform

Wer in den Achtzigern des letzten Jahrtausends vom Metal-Virus infiziert wurde, ist unweigerlich auch über Noise Records gestolpert. Das Berliner Indie-Label veröffentlichte die frühen Alben von Helloween, Kreator, Rage, Grave Digger, Celtic Frost, Voivod, Tankard, Running Wild – um nur die Bekanntesten zu nennen – und damit eine ganze Reihe an stilprägenden und auch kommerziell erfolgreichen Metalklassikern.

Das Whiskey-Soda-Interview mit Karl-Ulrich Walterbach bietet bereits einige interessante Einblicke in die wechselhafte Beziehung, die das Label mit dem Musikbusiness und durchaus auch einigen seiner Künstler hatte. Wer es genauer wissen wiil, kann nun ab 24. März 2017 alles ganz genau nachlesen – dann erscheint nämlich „Systemstörung – Die Geschichte von Noise Records“. Geschrieben vom Musikjournalisten David E. Gehlke, bietet der Schmöker die ungeschönte Geschichte über „

Gerichtsprozesse, Streitigkeiten über Verträge, verpfuschte Konzerttourneen, desaströse Stilwechsel und komplizierte bis angespannte Beziehungen zwischen dem Betreiber und den Künstlern, die er betreute

„. Und natürlich auch über viele der mehr als 400 Alben, die im Noise-Roster erschienen und weltweit über zehn Millionen Exemplare absetzten. Um das Bild möglichst umfassend zu gestalten wurden mehr als 75 Einzelinterviews mit Walterbach, Angestellten, Bands und Kollegen geführt.

Desweiteren bietet „Systemstörung – Die Geschichte von Noise Records“ 225 teils unveröffentlichte Fotos, ein Coverartwork von Voivod-Drummer Away (Michel Langevin) und ein Vorwort von Hansi Kürsch (Blind Guardian). Ab 24.3. beim Buchhändler Eures Vertrauens!

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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