Ironflame

Blood Red Victory

  • Artist: Ironflame
  • Album: Blood Red Victory
  • Label:
  • Release: 2020-02-07
  • Medium:
  • Bewertung:2

Für alle, die Ironflame noch nicht kennen sollten, verrät schon der Bandname ganz genau, was den Hörer auf dem dritten Album der amerikanischen Band erwartet. „Blood Red Victory“ (Divebomb Records) ist klassischer, energiegeladener Heavy Metal für alle Freunde von Iron Maiden, Judas Priest, Helloween und Konsorten.

Hinter Ironflame steht Mastermind Andrew D’Cagna, der das Album wie schon die beiden Vorgänger fast im Alleingang eingespielt, aufgenommen und abgemischt hat. Lediglich für ein paar Gitarrensoli holte er sich die Unterstützung von Quinn Lukas und Jesse Scott. Es handelt sich dennoch nicht um das Soloprojekt eines einzelnen Musikers, der hier sein Ego befriedigen will. Ironflame haben ein vollständiges Line-Up für Livekonzerte, und beim Hören des neuen Albums merkt man, dass die Songs nicht nur als Multitrackaufnahmen im Studio funktionieren, sondern eben auch „richtiges“ Bandmaterial sind. Das ist geradliniger Oldschool-Metal, der auf acht (Vinyl) bzw. zehn (CD) Tracks kraftvoll wie ein Dampfhammer aus den Boxen geblasen wird.

Ob im vorpreschenden ‚Gates of Evermore‘, der ebenso energetischen wie eingängigen Nummer ‚Seekers Of The Blade‘ oder dem besten Song des Albums, der klassischen Heavy-Metal-Nummer ‚Blood Red Cross‘: Hier werden Klischees bedient – im positiven Sinne. Wer die eingangs genannten Bands mag, gerne auch mal Saxon oder Manowar in den Player legt, wird mit Ironflame absolut glücklich. Auch textlich geht es erwartungsgemäß zu: Ruhm und Ehre, Schwerter und Blut, der Soundtrack zum Cover mit dem Ritter oder für die nächste epische Schlacht. Das ist alles nicht neu, aber eben hervorragend umgesetzt. Fürwahr, ein blutroter Sieg für den Heavy Metal.

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Michael

Michael kam über die Konzertfotografie zu Whiskey-Soda und verbindet das Bildermachen gerne mit Konzertberichten und CD-Rezensionen. Als Chefredakteur für den Bereich Bluesrock mag er aber auch viele aus dem Blues entsprungene Genres wie diverse Metal-Spielarten. Daneben landen gerne Progressive- und Classic Rock und Americana auf seinem Drehteller, bevorzugt auf klassischem Vinyl. Wenn dann noch Zeit bleibt, findet ihr Michael bevorzugt im (Heim)Kino oder natürlich irgendwo da draußen zum Fotografieren. 

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