LEE AARON auf Deutschland-Tour

In den Achtzigern hat Lee Aaron mit den Alben „Metal Queen“, „Call Of The Wild“, Lee Aaron„, „Bodyrock“ und „Some Girls Do“ einen beeindruckten Run von großartigen Hardrockscheiben vorgelegt, die sie nicht nur in die Topriege der (Hard-)Rocksängerinnen aufschließen ließ, sondern auch bis heute zahlreiche Nachahmerinnen finden – man frage beispielsweise mal Adrenaline Rush-Frontdame Tave Wanning. In den 1990ern verlor Lee jedoch durch den veränderten Musikgeschmack und erfolglose Versuche, sich im Fahrwasser von Alanis Morrisette und Joan Osbourne neu zu erfinden, große Teile ihrer Fanbase, worauf sie der Rockmusik komplett den Rücken kehrte und mehrere Jahre als Jazzsängerin tourte.

Seit ein paar Jahren ist Lee nun wieder „rückfällig“ geworden und agiert wieder als Rocksängerin. Das letzte Album „Fire And Gasoline“ (siehe unsere Rezension des Albums) konnte zwar noch nicht hundertprozentig an die alten Klassiker anschließen, aber dank der nach wie vor beeindruckenden Stimmgewalt der Dame und ihrem Katalog an Klassikern wie ‚Rock Me All Over‘, ‚Powerline‘ und ‚Whatcha Do To My Body‘ ist ein Besuch der seltenen Deutschland-Gigs von Lee definitiv zu empfehlen. Die Termine für Juli 2017:

10.07. Köln – Yard Club
11.07. Bensheim – Musiktheater Rex
12.07. Aschaffenburg – Colos-Saal
13.07. Nürnberg – Hirsch
14.07. Balingen – Bang Your Head!!! Festival

Laut Lee ist übrigens das nächste Studioalbum bereits fertig und soll, im Gegensatz zum poprockigen „Fire And Gasoline“ eher im harten Bluesrockbereich und in der Tradition von Sängern wie Paul Rodgers, Robert Plant, David Coverdale und Ian Gillan stehen. Erste Hörproben werden eventuell bereits auf der Tour zu begutachten sein. Aber, lassen wir die Dame doch selbst sprechen:

SaschaG

Verteidiger der uncoolen Musik: AOR, Symphonic Prog, Hardrock, Thrash- und Achtziger-Metal, Stax/Atlantic und Mainstream-Rock. Süchtig nach BBC-Serien und schrägem Humor. Findet, dass "Never Let Me Down" nur das viertschlechteste Bowie-Album ist und "Virtual XI" besser als alles, was Iron Maiden danach gemacht haben. 

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