Kategorie: review

The Roomsounds

Elm St.

„Elm St.“ heißt das zweite Album der amerikanischen Indie-Rocker The Roomsounds. Nein, das hat nichts mit der klauenbewehrten Horror-Ikone Freddy Krüger zu tun und ist auch ansonsten eher ungruselig. Benannt hat sich das Quartett vielmehr nach einer Straße im texanischen Dallas, in der die Band seinerzeit das erste Konzert gespielt hat. Vier Jahre nach dem…

Slime

Hier und Jetzt

Mit alten Helden ist das so eine Sache. Einst haben sie unser Fühlen bestimmt, unser Sein geschärft und sich damit einen unauslöschlichen Platz in unserem Leben gesichert. Wenn sie sich zurückziehen, ist das schmerzhaft. Immer bleibt da der versteckte Wunsch, sie würden zurückkommen. Noch schmerzhafter kann es aber sein, wenn sie es wirklich tun. Denn…

Touché Amoré

Stage Four

Touché Amorés 2009 Debütalbum ‚…To The Beat Of A Dead Horse‘ klang genauso zerrissen und fragil wie es im Inneren von Sänger Jeremy Bolm aussah. Ein junger Mann mit Identitätsproblemen, auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz im Leben. Tragisch, zerhackt, hektisch und im positiven Sinne inkonsistent. Sieben Jahre später erscheint mit ‚Stage…

Boysetsfire

Boysetsfire

‚Boysetsfire sind wieder da!‘ Als diese Nachricht vor zwei Jahren durchdrang, war die Vorfreude bei Fans und Sympathisanten riesig. Und wie sie zurückkamen.’While A Nation Sleeps…‘ zeigte eindrucksvoll, dass die Herren es noch immer drauf haben. Energie, Ideenreichtum, Texte, die es auf den Punkt brachten. Nun, zwei Jahre später, kommt das nächste Album nach ihrem…

Comrades

Lone/Grey

Das waren noch Zeiten, als man Subkulturen und ihre Musikstile noch auseinanderhalten konnte. Momentan fließt in vielen Sparten alles bunt ineinander über, was neben mancher Peinlichkeit aber auch gutes Material hervorgebracht hat. Das US-Trio Comrades hat sich im eher schwammig definierten Genre des Post-Rock eingenistet und treibt dieses Konzept im vorliegenden neuen Album in eine…

Spock's Beard

The Oblivion Particle

Im Gegensatz zu vielen anderen Progressive Rock- oder Metalbands halten sich Spock’s Beard ja immer noch relativ zurück, was das allzu exzessive Instrumentengefrickel oder ausufernde Songstrukturen angeht, für deren Verständnis man doch mal lieber höhere Mathematik studiert haben sollte. Nicht, dass so etwas nicht auch mal spannend sein kann, aber das zwölfte Studioalbum der Amerikaner…