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Devin Townsend – Von kleinen Männern, die mit ihren Schwänzen kämpfen

Devin Townsend ist bekanntlich ein Tausendsassa. Egal, ob er extremen Metal oder Prog, Punk, Ambient, New Wave oder kürzlich ja auch Country- und Folk-Musik schreibt, man kann sicher sein, dass etwas Spannendes dabei herauskommt. Kürzlich erklärte der Kanadier ja sogar, eine Symphonie schreiben zu wollen. Wir haben auf dem Euroblast Festival in Köln die Gelegenheit ergriffen, uns 15 Minuten lang mit Devin Townsend über seine aktuellen Projekte zu unterhalten.

Helloween – Eine Bandhistory: Episode 2 – The Pumpkin Strikes Back

Das Ende der 1990er war für die Jungs von Helloween eine schwere Zeit. Nach den frühen Erfolgen mit Kai Hansen und Michael Kiske und dem Split von Selbigen hatte zwar Neuzugang Andi Deris mit den Gründungsmitgliedern Michael Weikath und Markus Grosskopf das Schiff auf Kurs gehalten, doch Uneinigkeit über die stilistische Ausrichtung und zwischenmenschliche Konflikte brachten das Boot Ende der 1990er fast zum Kentern.

Entera – Lego-Thrash für alle Generationen

Entera sind seit 1990 aktiv und haben somit eine lange Wegstrecke hinter sich. In all den Jahren haben sich die Thrasher zu einer festen Institution in Nürnberg, Franken und Umgebung entwickelt, die trotz aller Widrigkeiten und Schicksalsschläge immer weitermacht. Nach aktuell vier Alben und einem kultigen Lego-Video zum and-Hit „The Pit Is Ours“ haben wir Bandgründer und Sänger Carsten Lutter die Geschichte aufgearbeitet und blicken in die Zukunft.

Helloween – Eine Bandhistory: Episode 1

In wenigen Wochen ist es soweit – Helloween stehen auf der Pumpkins United-Tour nicht nur mit den fünf Mitgliedern der seit 2004 stabilen aktuellen Besetzung, sondern zum ersten mal seit 1988 wieder mit ihren Ex-Mitgliedern Kai Hansen UND Michael Kiske auf der Bühne. Whiskey-Soda bringt Euch nun einen mehrteiligen Überblick über die Geschichte der Band, der im letzten Teil von einem aktuellen Interview mit Band-Urgestein Michael Weikath beschlossen wird, der uns alles Wissenswerte über die Reunion erzählt hat.

Grobschnitt auf Schwarz und Weiß

Im Falle der Hagener Prog-Rocker Grobschnitt streiten sich die Gelehrten: waren sie nun eine für Stadien prädestinierte Band, die nie den ihnen zustehenden Erfolg hatte oder einfach eine hart arbeitende Grassroots-Band, die zufällig viel erfolgreicher wurde, als sie das je geplant hatte? Mit der Vinyl-Reissue-Serie unter dem Motto „Black & White“ kann sich nun jeder sozusagen schwarz auf weiß eine eigene Meinung bilden und dabei sogar noch einige der schönsten Cover-Artworks der 1970er in voller Pracht genießen.

Running Wild – Die Remasters (2)

Die zweite Welle der Noise-Ära-Reissues aus dem Hause Running Wild ist nun auch endlich da. „Blazon Stone“, „Pile Of Skulls“, „Black Hand Inn“ und „Masquerade“ zeigen dabei den Weg der Band vom kommerziellen Höhepunkt durch die schwierigen Wasser der Neunziger und erstmalig einer stabilen Bandbesetzung.

Seven Spires – Symphonic Metal mit viel Espresso

Wer bei Symphonic Metal nur an Nightwish und Konsorten denkt, hat wohl noch nichts von Seven Spires gehört. Die amerikanische Truppe um Frontfrau Adrienne Cowan verbindet melodische und energiegeladene Gitarrenparts mit treibenden Beats und Growls, die auch im Death Metal beheimatet sein könnten. Wir waren neugierig und haben der Band zur Veröffentlichung des ersten richtigen Albums ein paar Fragen gestellt.

Running Wild – Die Remasters (1)

Was genau eigentlich „Pirate Metal“ darstellen soll, weiß keiner so genau. Schließlich klingen Alestorm komplett anders als Swashbuckle, und nach Running Wild, die das „Genre“ erfunden haben, klingen die alle nicht. Womöglich ist das alles auch deshalb so unklar, weil die alten Running Wild-Scheiben für Jahre nicht mehr erhältlich waren. Dank Universals „Noise lebt!“-Kampagne wird dem nun Abhilfe geschaffen.

Voivod – Drei Klassiker kommen zurück

Auch wenn sie kommerziell nie so wirklich den Sprung in die erste Liga schafften, können sich die Kanadier Voivod doch auf die Fahnen schreiben, das Gesicht der harten Stromgitarrenmusik speziell zwischen 1984 und 1993 nachhaltig verändert zu haben. Die Band wandelte sich in dieser Zeit von der chaotisch-rohen Prügelkombo an der Schwelle von Venom und frühem Hardcore zur experimentellen, Alternative-beeinflussten Progband, die für Acts wie Tool eine wichtige Stilprägung gab. Neben der vollkommen unkonventionellen Gitarrenarbeit von Denis „Piggy“ D’Amour und den schon früh aus gängigen Strophe/Refrain-Schamata ausbrechenden Songwriting war es auch die konzeptionelle Strukturierung, die von Denis „Snake“ Belangers Lyrics bis zum Artwork von Drummer Michel „Away“ Langevin alle Aspekte der Voivod-Alben zu Gesamtkunstwerken machte. Drei der wichtigsten Alben – die Thrash Metal-Phase der Band – werden nun im Zuge der Aufarbeitung des Noise Records-Backkatalogs endlich wiederveröffentlicht. Und das erfreulicherweise in aufwändigen, aber dennoch bezahlbaren Sondereditionen mit massenweise Bonus-Material und, für Sammler, auch als Vinyl-Editionen, die detailgetreu den Originalalben entsprechen. Whiskey-Soda schaut für Euch nach, was die Reissues von „RRRÖÖÖAAARRR“, „Killing Technology“ und „Dimension Hatröss“ so können.

Miozän: Surrender Denied – Aufgeben ist keine Option

Vor 25 Jahren pflasterten Miozän-Aufkleber jede Ecke im Heidekreis Soltau-Fallingbostel. Kurz darauf bereits den ganzen Norden, das erste Demo „Offer Resistance“ hatte inzwischen Kultstatus in der Hardcore-Szene. Es folgten fünf Alben und jede Menge Konzerte in ganz Europa bis zum Jahrtausendwechsel, als Miozän das Zeitliche segnete. Vereinzelte, ausverkaufte Konzerte blieben die einzige Erinnerung an das einstige Hardcore-Flagschiff. Als ein Motor für eine Reunion musste wie so oft ein Schicksalsschlag herhalten: Bei Ur-Basser Frank wurde Krebs diagnostiziert und die Unterstützerkampagne „Surrender Denied“ zeigte, wie groß der Zuspruch für die Band in der Hardcore-Community noch immer ist. Der erste neue Song, der aus der Kampagne seine Kraft schöpfte, wurde geschrieben, live gespielt und machte Hunger auf mehr.