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The Blue Poets – ‚Zu abwechslungsreich für Bluesrock‘

Wir von Whiskey-Soda haben euch die Bluesrocker The Blue Poets schon mehrfach vorgestellt. Das selbstbetitelte Debütalbum erhielt nicht nur bei uns sehr gute Bewertungen, und auch live machen die Bluesrocker um den Gitarristen und Songwriter Marcus Deml eine gute Figur. Vor dem Konzert in Worpswede hatten wir die Gelegenheit, unser ein paar Wochen zuvor geführtes Interview mit Marcus Deml nunmehr persönlich fortzusetzen.

Hair Of The Dog (UK) – ‚Als wir anfingen, war Retro vollkommen out‘

Allein schon wegen unseres Namens mögen wir natürlich Whiskey. Und guter Whiskey kommt natürlich aus Schottland. Aber nicht nur Hochprozentiges, sondern auch griffiger Bluesrock sind in der Hauptstadt Edinburgh zu finden. Eine der heißesten Neuentdeckungen ist das Trio Hair Of The Dog. Wir haben uns passend zum Release des ersten Longplayers mit der Band unterhalten.

Apologies, I Have None – Düster, schön und heilsam

‚London‘ hieß das 2012er Debütalbum von Apologies, I Have None, in dem es eigentlich gar nicht um die Stadt ging. ‚Pharmacie‘ ist der Titel ihres Zweitwerks, das dieser Tage erscheint und das eigentlich gar nicht von Apotheken oder Arzneimitteln handelt. Da gibt es Einiges zu klären, und Frontmann Josh McKenzie hat sich die Zeit genommen, all unsere Fragen rund um das neue Album zu beantworten.

The Dead Daisies – Gänseblümchen, Kampfflugzeuge und Aktienkurse

Wer sind The Dead Daisies eigentlich? Eine Truppe etwas älterer Herren, die es erst seit ein paar Jahren als Gruppe gibt, die aber bereits mit Legenden wie KISS, Def Leppard, Aerosmith und ZZ Top getourt hat! Jede Menge illustere Namen von Musikern aus Bands wie Mötley Crüe, Guns ’n‘ Roses, Whitesnake und Foreigner liest man da. Doch der eigentliche Gründer der Band, David Lowy, kommt aus Australien und ist bis vor kurzer Zeit höchstens den Kennern der dortigen Rockmusikszene ein Begriff gewesen. Ein geschickter Marketing-Schachzug? Wer ist dieser David Lowy und was ist das Geheimnis ihres Sounds, der modern und klassisch zugleich daher kommt? Zum Ende ihrer Europa-Tour hat uns der Rocker mit der äußerst spannenden Vita einige Fragen beantwortet.

The Voodoo Fix – Musik ist unsere Droge

Auch wenn die Band aus Los Angeles kommt, darf man keinen typischen Westcoast-Rock erwarten, zumal ihr erstes richtiges Album in der Country-Metropole Nashville aufgenommen wurde. The Voodoo Fix stehen für funkigen Bluesrock mit einer gehörigen Prise rotzigen Rock’n’Roll und jeder Menge Spaß und Hingabe. Wir haben das Quartett in Bremen vor dem Konzert getroffen.

What I Like About You: Zwei Tage mit SweetKiss Momma

Southern Rock, Blues, Gospel, Roots und Americana treffen aufeinander, wenn SweetKiss Momma die Bühne entern. Es ist, als hätten sich Lynyrd Skynyrd, The Black Crowes und die Kings Of Leon zusammen getan, um gemeinsam zu musizieren. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte tourt die Band aktuell durch Europa. Wir hatten die Gelegenheit, Frontmann Jeff Hamel und seine Jungs während ihres zweitägigen Aufenthalts in Bremen zu begleiten.

The Silent Comedy – ‚Wir sind Geschichtenerzähler‘

Sie nennen sich The Silent Comedy, stammen aus dem sonnigen San Diego, touren das erste Mal durch Europa und sind alles andere als still. Wir unterhielten uns mit den Brüdern Jeremiah und Joshua Zimmerman über Rock’n’Roll, Bier und komödiantische Stummfilme.

The Ocean – Philosophiestunde in Zürich

„Musik mit Gitarren drin“ steht bei der Stilbeschreibung auf der Facebook-Seite von „The Ocean“. Ein ironischer Ausdruck dessen, daß Robin Staps, Gründungsmitglied und Hauptkomponist der Berliner „Gitarrenband“, mit Ausdrücken wie „Post-Metal“ oder „Progressive Rock“ absolut gar nichts anfangen kann. Natürlich ist er sich als Inhaber des Labels Pelagic Records bewußt, daß solche Schubladen unvermeidbar und in gewisser Hinsicht auch nützlich sind. Und doch hat der studierte Philosoph wie auch bei seiner Musik seinen eigenen Weg, die Dinge zu tun. Der ist durchaus eigensinnig und zielgerichtet, sich aber auch den Unwägbarkeiten des Lebens bewußt. Über zehn Jahre sind vergangen, seit wir uns mit Staps unterhalten haben, als wir uns in der gemütlichen Lounge der Bar Rivington & Sons im Zürcher Prime Tower zum Band-Update bei Schweizer Bier niederlassen.

Vola – Mit Refrains und Groove zum Prog-Erfolg

Progressive Rock aus Nordeuropa – spätestens seit diesem Jahr muss in dem Zusammenhang ein Name genannt werden: Vola. Das Quartett aus Dänemark startete 2015 so richtig durch und überzeugt mit einer melancholischen Rückbesinnung auf die 70er gepaart mit einer fischen und modernen Herangehensweise. Nach zwei EPs erschien dieses Jahr mit ‚Inmazes‘ der erste Longplayer der Band. Auf dem Euroblast-Festival in Köln überraschten die Dänen die Musikfans bereits am frühen Nachmittag und lieferten eine ansprechende musikalische Mischung aus modernem und klassischem Prog im 70er-Jahre-Stil. Bei Vola verschmelzen die Gitarre, ausufernde Keyboard-Passagen und ruhiger klarer Gesang zu einem stimmungsvollem Ganzen. Whiskey-Soda sprach in Köln mit den vier Dänen, um mehr über Vola und ihre Musik zu erfahren. Voilà.

Hogjaw – ‚Whiskey-Soda ist unser Lieblingsdrink!‘

Wer bei der Erwähnung unseres Magazins gleich feststellt, dass Whiskey-Soda das Lieblingsgetränk der gesamten Band sei, den muss man doch einfach mögen, nicht wahr? Aber auch von dieser Vorliebe einmal abgesehen, haben wir nicht viel an Hogjaw aus Arizona auszusetzen. Warum auch? Tighter Hardrock mit einer gehörigen Southern-Rock-Attitüde, ein paar Bluesriffs, fertig. Hogjaw klingen in etwa so, als hätten sich AC/DC dazu entschieden, Lynyrd Skynyrd-Fans zu werden und mit Hingabe und einer gehörigen Portion Power den Südstaaten-Rock zu zelebrieren.