Realms of Time
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Realms of Time

Ende 2015 landete das Debütalbum einer unbekannten griechischen Band als Promo völlig unangemeldet auf meinem Rechner. Gesättigt durch die sehr guten Alben jenes Jahres (u.a. die starken neuen Alben von Iron Maiden, Armored Saint oder Symphony X) testete ich skeptisch die musikalische Bewerbung an. Und meine anfängliche Skepsis verflog bereits nach den ersten Riffs, verwandelte…

Heartbreak City
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Heartbreak City

Die meisten guten Rocksongs sind im Schmerz geboren. Ein gebrochenes Herz und ein am Boden zerstörter Songschreiber sind die besten Voraussetzungen für ergreifende Texte, für Hymnen und für das Mit-Fühlen und Mit-Leiden der Hörerschaft. Jeder kann sich damit identifizieren; die Sympathien sind dem Betrogenen sicher. So ist es nur plausibel, dass Apex Manor diese Thematik…

Winter Ethereal
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Winter Ethereal

Ich so: That last Dream Theater album was actually pretty good, huh? Arch/Matheos: Hold our beers! Das zweite komplette Arch/Matheos-Album wurde vom dynamischen Duo explizit als ein Versuch angekündigt, sich von Fates Warning zu emanzipieren. Nun, der Versuch scheitert. Denn natürlich ist trotz bandfremder Gastmusiker auch „Winter Ethereal“ in allen Trademarks ein astreines Fates Warning-Album…

Saint Vitus
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Saint Vitus

Es war 1995 als „Die Healing“ die Wiederauferstehung des Original-Line-ups der ungekrönten Könige des Doom Metals – die auch auf diesen Titel scheißen – zelebrierte. Nach einem Fehlgriff sollte dies der Neuanfang von etwas Großem werden. Er bleib aus. Original-Goldkelchen Scott Reagers verließ Saint Vitus, Wino kam zurück, regelmäßige Toure folgten, ein Album ließ 17…

Modern Air
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Modern Air

You gotta do what you gotta do. Eine Musikerseele muss tun, was eine Musikerseele tun muss. Vermutlich war es dieses Gefühl, dem Kate Cooper und Damon Cox folgten, als sie ihre Band An Horse aus dem Pausenmodus befreiten, den sie sich seit 2012 selbst auferlegt hatten. ‚Modern Air‘ ist bestes Zeugnis dafür, dass das Duo…

Coffin Train
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Coffin Train

Warum wohl die meisten englischen Metal-Bands der 70er und 80er Jahre, der sogenannten New Wave of British Heavy Metal, heute kaum noch bekannt sind? Und das, obwohl sie die wohl wichtigste Verbindung zwischen Deep Purple und Black Sabbath und den späteren Generationen von Heavy-Metal-Bands darstellten. Unbestritten ist jedenfalls ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung des Metal….

Rochus
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Rochus

‚Leck mich du scheiß Vernunft!‘ Wer denkt das nicht mindestens einmal am Tag? Den Nagel auf den verdammten Kopf zu treffen, ihn in offene, vor sich hin eiternde Wunden zu rammen oder auch neue zu öffnen, das ist das so unterhaltsame wie lehrreiche Talent der Joseph Boys. Auf ‚Rochus‘ (Flight13 Records) findet sich eine schier…

Revelations Of Oblivion
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Revelations Of Oblivion

39 Jahre nach dem Genre-definierenden Album „Seven Churches“ stoßen Possessed die Tore zur Hölle auf. Endlich hat das einzige Gründungsmitglied Jeff Becerra den Mumm aufgebracht, nicht nur Live das Vermächtnis einer der wichtigsten Bands im Heavy Metal weiterzuführen. Die Demoversion von ,Abandoned‘, die im Zuge der Decibel-Flexi-Series veröffentlicht wurde, hatte schon mächtig Appetit auf die…

VI
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VI

Es muss nicht immer alles so kompliziert sein im Leben oder in der Musik. Das dänische Trio Papir hat seine Alben unbetitelt schlicht und einfach durchnumeriert, und auch die einzelnen Songs sind schlicht und einfach mit römischen Ziffern tituliert. Die Jungs aus Kopenhagen legen aktuell „VI“ vor, das sechste Album, auf dem vier Tracks (eben…

The Holy Spell…
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The Holy Spell…

Verehrte juvenile Winselbarden, die Ihr im Mainstream-Radio Euren ekelhaft klebrigen Befindlichkeits-Pop verbreitet: packt ein. Punk-Urgestein CJ Ramone zeigt Euch auf ‚The Holy Spell…‘ (Fat Wreck Chords) jetzt mal wie das geht mit den echten, großen Gefühlen. Und zwar ohne kitschige Standard-Metaphern aus dem Balladen-Baukasten, platte Revolverheld-like Analogien auf das Leben und Wincent-Weissiges Gejuchze. Keine Panik,…