Schlagwort: Blues Rock

How Blue Can You Get

Im Februar jährte sich der Todestag von Blues-Gitarrist Gary Moore zum zehnten Mal. Der Nordire wurde nur 58 Jahre alt, hinterließ aber ein umfangreiches Oeuvre. Vor einem Jahr erschien eine Live-CD einer der letzten Auftritte des Maestro, nun erscheint bei Provogue ein weiteres posthumes Album. Dieses Mal handelt es sich um bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Archiv des verstorbenen Musikers, größtenteils Cover-Versionen von Stücken anderer bekannter Blues-Musiker wie Freddie King, Memphis Slim oder Elmore James. Die 7-minütige Version von B.B. Kings 1964er ‚How Blue Can You Get‘ gab der Veröffentlichung ihren Namen.

Den Auftakt macht „Tore Down“ von Freddie King, einem Live-Favoriten von Gary Moore, hier in einer mitreißend-rockigen Version, die neben den faszinierenden Gitarrenklängen auch eine groovy Hammond-Orgel präsentiert. Ebenfalls mit viel Blues-Rock-Power geht Memphis Slims „Steppin Out“ einher, wenn auch nur halb so lang wie der Opener. Daß der Meister auch Ballade kann, hat er schon vielfach bewiesen. Hier nun das wohl letzte Mal mit „In My Dreams“, das mit dem gleichen außergewöhnliche Feeling wie seine Hits „Parisienne Walkways“ oder „The Messiah Will Come Again“ besticht. Hier tönen die gleichen, gefühlvoll-klagenden Gitarren-Soli mit ihrem warmen Ton, die ein Markenzeichen des Ausnahmemusikers waren.

Der Titeltrack hält sich beim Tempo noch mehr zurück, aber nicht bei den beeindruckenden Spielereien auf dem Griffbrett seiner Gibson. Zudem zeigt Moore einmal mehr, daß er auch ein begnadet-gefühlvoller Sänger war. „Looking At Your Picture“ fällt sowohl vom Sound als auch Gesang aus dem Rahmen der übrigen Balladen und Blues-Rocker, „Done Something Wrong“ mit seinen groovigen Shuffle-Drums ebenfalls. Weniger interessant sind die beiden Stücke keinesfalls. „Living With The Blues“ zeigt einmal mehr meisterhafte Gitarre und Gesang vereint mit einer erdigen Orgel.

So vielseitig wie seine Bewunderer unter Fans und Musikern gleichermaßen ist auch die Zusammenstellung der Songs auf diesem Album geraten. So gesehen stellt die Platte beeindruckend das Können von Moore zwischen Power und Gefühl dar. Wer Gitarrenmusik liebt, sollte sich „How Blue Can You Get“ anschaffen. Er wird viel Freude mit den acht Songs haben.

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When Life Was Hard & Fast

Ricky Warwick ist der Prototyp eines Rockers. Nicht wegen Tattoos und Lederjacke. Der Sänger, der früh in seiner Karriere mit The Almighty seine ersten Sporen verdiente und inzwischen der Sänger von Thin Lizzy und den Black Star Riders ist, ist ein Rocker in seiner Seele. Ganz oben stehen die Emotionen und das immer richtige Feeling für den Song. „When Life Was Hard & Fast“ (Nuclear Blast) ist sein erstes Solo-Album seit fünf Jahren und es rockt.

Mit irischem Understatement knallt der Sänger nonchalant elf abwechslungsreiche, melodiöse Lieder raus, von denen jedes einzelne ein kleines Kunstwerk ist. Der Titelsong eröffnet das achte Album des junggebliebenen 54-jährigen – und schleicht sich mit seinem einprägsamen Chorus mit Rekord-Geschwindigkeit in die Gehörgänge des Hörers. „You Don’t Love Me“ ist eine Rock-Ballade mit melancholischem Unterton und dezent punkiger Attitüde. „Gunslinger“ galoppiert mit seinem treibenden Beat direkt in den dreckigen Westen. „Never Corner A Rat“ legt beim Tempo noch zwei Schippchen drauf und rotzt volles Rohr durch den Dreck. Punk’n’Roll könnte man das auch nennen, inklusive rauhem Gesang und schickem Gitarren-Genudel. Und weil Mister Warwick ein Meister seines Fachs ist, lässt er dem räudigsten Song des Albums den zärtlichsten Folgen. „Time Don’t Seem To Matter“ verbindet Streicher und eine Akustische Gitarre mit dem Gesangs-Duett mit seiner Tochter Pepper. Einen weiterer Rock-Kracher ist „Fighting Heart“, den der Barde mit den gegelten Haaren seiner Fangemeinde bereits vor dem Album-Release als Youtube-Video präsentiert hat. In „I Don’t Feel At Home“ singt Warwick wehmütig von der ihm fremd gewordenen Welt, nicht ohne bittersüßen Schmerz, dem steht „Clown of Misery“ in nichts nach.

Ricky Warwicks „When Life Was Hard & Fast“ ist ein absolut potentes und gleichzeitig vielseitiges Album geworden. Tolle Musik und echte Gefühle, launige Punkrock- und Rockabilly-Anleihen, Singer-Songwriter-Gitarren und Texte über den Schmerz der Welt. Echter Rock eben.

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GARY MOORE – Posthumes Album mit unveröffentlichten Tracks

Wenige Tage nach seinem zehnten Todestag und ein Jahr nach dem Release des Live-Albums „Live in London“ hat die Mascot Label Group ein neues Gary Moore Album angekündigt. Das Blues-Album mit dem Titel „How Blue Can You Get“ enthält vier bisher unbekannte, neue Songs sowie vier Cover-Versionen bekannter Blues-Vorbilder Moores. „Tief in den Archiven der…

Wreckless Abandon

„Hey, schon die neue Single von Tom Petty & the Heartbreakers gehört?“

„Petty? Der ist doch seit drei Jahren tot!“

So ähnlich könnte ein Gespräch zwischen zwei Freunden verlaufen, von denen einer die erste Single  des Debutalbums „Wreckless Abandon“ (BMG Rights) der „Newcomerband“ The Dirty Knobs irgendwo im Vorbeigehen gehört und einen Nebensatz des Moderators, in dem der Name Petty fällt, mitbekommen hat.

Ein wenig ist es auch so, wenn man die Scheibe anhört. Nicht nur die Musik könnte tatsächlich von dem 2017 verstorbenen Superstar und seiner Band stammen. Besonders erschreckend wird es, wenn beim Opener, gleichzeitig Albumtitel und erste Single die Stimme dazukommt. Wüsste man es nicht besser, könnte es eine unbekannte – oder eben neue – Nummer von Petty sein.

Das ist nicht wirklich verwunderlich, ist doch der Frontmann der Dirty Knobs, Mike Campbell, seines Zeichens Komponist und Texter aller Titel des Albums, musikalischer Mastermind bei Tom Petty & the Heartbreakers gewesen. Wie hoch sein Anteil am Schaffen von Chef Tom Petty war, lässt sich anhand dieses Werkes sehr gut erahnen. Die übrigen Bandmitglieder Jason Sinay, Lance Morrison und Matt Laug haben ähnliche musikalische Werdegänge und u.a. Stars wie Don Henley, Ivan Neville, Neil Diamond oder Slash begleitet. Entsprechend professionell und musikalisch rund klingen die Songs der Dirty Knobs.

„Wreckless Abandon“ startet mit einem psychedelischen Intro, um sich nahtlos mit der ersten Single in gemütlichen Rockklängen einzugrooven. Beim zweiten Titel „Pistol Packin´ Mama“gibt sich Country-Megastar Chris Stapelton die Ehre, und ein gefälliger Country-Rocker kommt aus den Boxen. Die nächsten Stücke bringen klassischen Rock, mal etwas härter, mal etwas ruhiger. „I Still Love You“  ist eine „ich-bin-verlassen-worden-und-weine-dir-hinterher“ Rock-Ballade, die sich in den Strophen ruhig dem Trennungsschmerz widmet, um im Refrain die ganze noch immer vorhandene Liebe rauszuschreien. Dieser Song ist der Auftakt zum zweiten, eher ruhigeren Teil des Albums. „Irish Girl“ wartet mit Mundharmonika-Klängen und Akustikgitarre auf, während „Fuck That Guy“ eine eher gesprochene als gesungene Abrechnung mit einem „Asshole“ ist. Im Anschluss folgt der Talking-Blues „Don´t Knock the Boogie“. Nach zwei weiteren eher ruhigeren Songs nimmt das Album zum Schluss mit den beiden Rockern „Honey“ und „LoadedGun“ noch einmal Fahrt auf, bevor als Outro das „Don´t Knock the Boogie“-Thema im akustischen Slide-Gewand noch einmal auftaucht.

Was bleibt nach knapp einer Stunde Spielzeit? „Wreckless Abandon“ ist ein klassisches Rockalbum mit diversen Blueseinlagen. Ganz bestimmt wird die Geschichte der Musik mit diesen 13 Songs nicht neu geschrieben, im Gegenteil, sie wird lediglich neu erzählt. Das aber sehr professionell und auf hohem Niveau. Wer Petty nichts abgewinnen konnte, wird auch mit diesem Album nichts anfangen können. Fans dagegen werden sich an diesen Songs erfreuen und die Dirty Knobs als legitime Nachfahren der Heartbreakers anerkennen.

(verfasst von Wolfgang Gouterney)

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Straight To You: Live

Im Mai 2019 veröffentlichte der amerikanische Bluesrock-Superstar Kenny Wayne Shepherd sein neuntes Studio Album „The Traveler“. Fünf Grammy-Nominierungen, etliche Platin-Alben und Tourneen mit allem, was im Genre Rang und Namen hat, hat der 43-jährige Schwiegersohn von Schauspieler Mel Gibson in seinem Lebenslauf stehen. Ende November 2019 war der bekennende Verehrer von Stevie Ray Vaughan (dem er mit Hut und Pferdeschwanz hier sehr ähnlich sieht) mit seiner Band auf Deutschland-Tour, die im Frühjahr 2020 wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Die Show während der Leverkusener Jazztage wurde vom WDR Rockpalast aufgezeichnet und nun von Provogue Records als 2er LP, CD + DVD, CD + Blu-ray und natürlich digital veröffentlicht.

Eineinhalb Stunden dauerte der großartige Auftritt, bei dem Shepherd von einer sechsköpfigen Band begleitet wurde. Der gehören neben Sänger/Gitarrist Noah Hunt, Hammond-Organist Joe Krown und Steveie-Ray-Vaughan-Drummer Chris Layton auch zwei Bläser an, die für zusätzliches, spritziges Blues-Ambiente sorgen. Mit vier Songs vom aktuellen Album beginnt der Auftritt, Shepherd lässt Hunt bei „Woman Like You“ und „TMr. Soul“ den Vortritt am Mikrofon und steigt erst ab „Long Time Running“ ebenfalls in den Gesang ein.

Früh hinterlässt Shepherd mit seinen Solisten ein fettes Ausrufezeichen, der sich im Applaus des Publikums widerspiegelt. Beides wird sich im Laufe des Albums noch steigern. Beispielsweise mit dem ohrwurmigen „Diamonds & Gold“ oder dem Blues-Traditional „Talk To Me Baby“ von Elmore James, bei dem die Band wahrlich beeindruckend alle Register an Trompete, Saxophon, Orgel und Gitarre zieht. Auch die ruhigeren Stücke kommen nicht zu kurz, wie die großartig-faszinierende 2011er-Ballade „The Heat Of The Sun“, auf elf Minuten ausgedehnt.

„Keine seiner Shows wäre komplett, ohne den Megahit „Blue on Black“, aus dem zweiten Album der Band. Der Song schaffte es unglaubliche 42 Wochen in den US Billboard Charts zu verbringen und wurde zum Rock Track des Jahres gekürt. 2019 wurde der Song gemeinsam mit Kenny Wayne Shepherd und Brian May von der Band Five Finger Death Punch neu aufgelegt und erneut zum Nummer-1-Hit.“

„Ich spiele diesen Song seit mehr als 20 Jahren und es macht mir immer noch Spaß. Als Songwriter hoffst Du darauf so einen Song zu schreiben“, sagt der Gitarrist aus Louisiana. „Ich glaube es ist sehr selten, zweimal mit demselben Hit auf Platz 1 zu landen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Den Abschluss bildet eine wunderbare Cover-Version von Jimi Hendrix „Voodoo Child“. Ein mehr als würdiger Schlusspunkt eines denkwürdigen Live-Happenings. 2020 war an Live-Momenten arm, wer seinen Live-Blues vermisst, findet mit „Straight To You: Live“ eine potenten Trost.

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Live at Hamer Hall

Was macht eine Band, der Corona das Touren nicht ermöglicht, die es aber ohne Live-Auftritte kaum zu Hause aushält? Sie geht in eine Konzerthalle und zieht ihr Ding trotzdem durch. Und das nicht nur, um in Übung zu bleiben, sondern um es zu genießen. Cash Savage hat also ihre Last Drinks zusammengetrommelt, um in der Hamer Hall ihrer Heimatstadt Melbourne eben jene Chemie heraufzubeschwören, die nur in dieser Konstellation entstehen kann. Glücklicherweise hatte der Mensch am Mischpult auf Record geschaltet.

Denn die Magie der Aufnahmen liegt vermutlich eben gerade darin begründet, dass sie zunächst gar nicht zur Veröffentlichung gedacht waren. Die Band ist in die Hamer Hall gegangen, um gemeinsam zu spielen. Nicht um ein Konzert ohne Publikum zu veranstalten. Und genau das ist auch zu hören. Das Album (Glitterhouse Records) fängt eine intensive, fast introvertierte Performance ein. Deren Stärke liegt nicht wie üblich in der Euphorie, die in der Interaktion mit dem Publikum entsteht. Vielmehr kommen alle tiefen, schwerwiegenden Gefühle zum Vorschein, die den einzelnen Songs zu Grunde liegen.

Die sind bei Cash Savage oft heftig, scharfzüngig, sarkastisch (siehe „Good Citizens“), aber auch selbstbewusst und durchaus melancholisch. Auf „Live at Hamer Hall“ wird zum Beispiel so richtig deutlich, wie tieftraurig „Sunday“ etwa ist. Das ist vor allem der Geige zu verdanken, die sich hier einen dezenten Freestyle gönnt.

Womit wir bei der Band wären, die die starke Frontfrau und Sängerin Cash Savage hinter sich weiß. Im Falle der Last Drinks gilt, dass mehr Musiker einen dichteren Sound machen. Insgesamt stehen sieben Leute auf der Bühne der Hamer Hall, und alles sind sie hervorragende Künstler. Die Arrangements sitzen, die Einsätze auch und jeder trägt aktiv dazu bei, dass ein organisches, in sich geschlossenes Ganzes entsteht. Wer sich als Hörer bei Minute fünf des Openers „Falling, Landing“ noch nicht hat mitten hineinziehen lassen, in den Strudel aus Leidenschaft und höchster Konzentration, dem können schon bleibende Lockdown-Schäden attestiert werden.

Cash Savage and The Last Drinks machen es mit „Live at Hamer Hall“ den Fans nicht gerade leichter. Denn ihnen fehlen die Konzerte ebenso wie den Künstlern selbst. Andererseits wäre ein solches Album und Hörerlebnis wohl nie ohne den Lockdown zustande gekommen. Wenigen Künstlern gelingt es, bei einer so toughen Persönlichkeit, wie Cash Savage sie auszeichnet, sich gleichzeitig so verletzlich zu zeigen. Gemeinsam mit ihrer Band holte sie bei dieser Performance wirklich alles raus, was in ihren Songs steckt. Groß.

 

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Starkult Promotion

Containment Blues

Eigentlich hätte „Containment Blues“, das neueste Album des kanadischen Bluesrock-Gitarristen und -sängers Anthony Gomes, ein Akustikalbum werden sollen. Doch durch die Corona-Pandemie hat sich die Ausrichtung des Albums verändert. Nun gibt es auf dem Nachfolger von „Peace, Love & Loud Guitars“ doch Stromgitarren. Der Ton ist dennoch gemächlicher, bluesiger, ernster ausgefallen. Kein Wunder, wenn man so in die Welt sieht, dann kann man auf trübsinnige Gedanken kommen. Schließlich muss man auch in Zeiten einer globalen Pandemie über verflossene Liebe klagen. Und wenn das kein Blues ist!

Gomes vereint auf seinem elften Studio-Album elf gefühlvolle und tiefgründige Songs, die dem neuesten Werk einen völlig anderen Touch geben als dem Vorgänger. Weniger gut ist es deshalb nicht. Der Opener „Make A Good Man (Wanna Be Bad)“ setzt mit rauchiger Stimme und erdigen Riffs auf das Blues-Thema Nummer 1: Die Beziehung zwischen Frauen und Männern. „Hell And Half Of Georgia“ legt beim Groove sogar noch ein Schippchen drauf. „This Broken Heart of Mine“ bluest langsam und mit klagender Pedal-Steel und Stimme durch das Tal der Tränen. In „No Kinda Love“ dagegen spielt die Mundharmonika die prominenteste Rolle im Wehklagen. Nicht nur ein starker Song, sondern ein emanzipatorisches Statement ist 2020 „Stop Women Calling Hoes And Bitches“:

„Some Men Think it´s cool to put down half the human race
As a man let me say this disrespect’s a damn disgrace
You say you’re just messin‘ ‚round but hate you can never erase
You know karma’s a bastard that’s gonna come back and slap you in your face
Your Mama changed your diapers ‚cuz she thaught you were precious
Stop Calling Women Hoes and Bitches.“

Mit „Until the End of Time“ und „The Greatest 4 Letter Word“ folgen zwei weitere, wunderschöne Liebesballaden, minimalistisch instrumentiert mit dezenten Streichern. „Tell Somebody“ lässt noch erkennen, daß hier einmal ein akustisches Album geplant war, doch der Titel hat nicht nur den Blues, sondern auch den Rock’n’Roll. Der Titeltrack bildet den versöhnlichen Abschluß des ernsten Albums. Augenzwinkernd und mit seinem ganz eigenen Humor zieht Gomes sein Quarantäne-Fazit: „I Really Wish My Mother in Law would practice Social Distance“. Na dann kann es ja bei aller Trübsal wieder heiter werden in 2021.

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LARKIN POE – Coveralbum im November

Unter dem Namen „Kindred Spirits“ veröffentlichen Larkin Poe am 20.11.2020 ein Coveralbum. Hintergrund dieser spontanen Veröffentlichung ist, dass die Band um die beiden Schwestern Rebecca und Megan Lovell während der Corona-Pandemie auf ihrem Youtube-Kanal immer wieder Coverversionen präsentiert haben, die gut bei den Fans ankamen. Auf „Kindred Spirits“ werden die US-Amerikanerinnen sowohl altbekannte Klassiker wie…

THUNDERMOTHER – Von Rock ’n‘ Roll, Star Wars und Kaviar

Im Sommer brachte der schwedische All-Girl-Rock-n-Roll-TruppThundermother sein viertes Album “Heat Wave” heraus. Keine leichte Übung in Zeiten einer globalen Pandemie, doch die Damen haben genug Power und Eigenwillen, ihr Ding zu machen, ohne sich von einem blöden Virus einen Strich durch die Rechnung machen zu lassen. Anfang August ging’s mit einem umgebauten Feuerwehrlaster auf Release-Tour…