Schlagwort: Folk Metal

SUBWAY TO SALLY – Livealbum erscheint im Juni (Update)

In genau zwei Wochen erscheint das bereits angekündigte Livealbum sowie Blu Ray und DVD. Um die Wartezeit zu überbrücken, hat Subway to Sally das zweite Video aus der Show veröffentlicht. Saskia Forkert und Birgit Muggenthaler-Schmack, Mitglieder von Schandmaul unterstützen Subway to Sally gesanglich und an ihren Instrumenten im Song „Kleid aus Rosen“. Diese Version  steht…

KORPIKLAANI & EQUILIBRIUM – Gemeinsam auf Tour

Momentan lösen neue Tourdaten wohl eher Skepsis aus, ob die Konzerte auch wirklich stattfinden werden können. Trotzdessen sollte angesichts dieses Packages Freude aufkommen. Korpiklaani kommen diesen Herbst gemeinsam mit Equilibirum auf „Majestic European“-Tour! Viel mehr noch werden als Unterstützung die atmosphärische Folk-Band Nytt Land dabei sein. Außerdem wird Jonne, Sänger von Korpliklaani, sein Soloprojekt als…

Guns Don’t Cry

„Face in the wind, we’re riding the storm!“ Oh, Entschuldigung, falsche Band! Eine kleine Konfusion zu Jahresbeginn. Natürlich ist diese Zeile von Running Wild schon viele Jahre alt, passt aber auch wunderbar zu den jungen Storm Seeker. Denn Running Wild sind sozusagen die Großväter des Piraten Metals, während die Düsseldorfer*innen zu den Frischlingen gehören. Mit „Guns Don’t Cry“ (No Cut) bringen sie erst ihr zweites Album heraus.

Thematisch ist die Ausrichtung von „Guns Don’t Cry“ damit also abgesteckt. Es geht darum, was eigentlich einen Piraten ausmacht („How to be a Pirate“), einsame Inseln („Naval Hitchhike“), den für Seemännern und -frauen so wichtigen Kompass („Compass“), das Versenken von Schiffen sowie die Gewalt des Piratendaseins („Shoot this Ship Down“) oder den Bikini („Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strand-Bikini“). Letzteres ist allerdings eine Coverversion des Schlagers von Caterina Valenta und Silvio Francesco aus dem Jahr 1960.

Musikalisch unterscheiden sich Storm Seeker dagegen deutlich von ihren Piraten-Großvätern. Sind Running Wild eine Mischung aus Heavy, Speed und Power Metal, spielt das junge Quintett eher klassischen Folk Metal. Dies beweist vor allem die Instrumentierung: Neben den obligatorischen Gitarren, Drums und Bass gehören Drehleier, Cello und Nyckelharpa zur Ausrichtung der Band. Dadurch können im Gegensatz zu Genre-Kollegen wie Alestorm die meisten Folk-Elemente selbst gespielt werden. Die restlichen Sounds steuert das Keyboard bei. Dabei geht es mal schneller wie in „Guns don‘t Cry“ oder „Naval Hitchhike“ und manchmal auch hymnisch wie in „Shoot this Ship Down“ oder „Row Row Row“ zur Sache. Als sehnsüchtige Piraten-Balladen kommen dagegen Song wie „Compass“ und „One More Day“ daher.

Auffällig ist eine beachtliche Anzahl an Gastmusiker*innen. Hierzu gehören Seeb von Orden Ogan, Mr. Hurley von Mr. Hurley und die Pulveraffen sowie Teufel von Tanzwut.

Sicherlich sind Folk und Piraten Metal derzeit Genres, die ein kleines Hoch erleben und gleichzeitig in seiner Sinnhaftigkeit streitbar sind. So sie Storm Seeker auf „Guns Don’t Cry“ interpretieren, macht es jedoch einfach eine Menge Spaß. Songwriting, Instrumentierung und Gäste sorgen für ein hohes Abwechslungspotential. Viel wichtiger ist allerdings, dass die Platte einfach gute Laune macht. Wird dazu noch eine gute Buddel Rum geöffnet, möchte man gleich in See stechen und das nächste Schiff kapern. ARRRRRR!!!!!!

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TVINNA – Debütalbum kommt im Februar

Die international besetzte Formation Tvinna kündigt mit „One – In The Dark“ ihr Debütalbum an. Freunde von düsterem, progressiven Popklängen dürfen sich jetzt schon einmal auf diese Veröffentlichung freuen, sind die Mitglieder der neuen Band doch keine Unbekannten. Tvinna wurde von Laura Fella (Faun) und Fiona Rüggeberg (ehemals ebenfalls bei Faun) gegründet. Mit dabei sind…

Mongolen-Metaller THE HU covern METALLICA

Dass die Jungs von THE HU neben ihrer traditionellen Wurzeln stark von internationalen Metal-Bands geprägt sind, ist für die Leser unserer Artikel keine Neuigkeit. Und so werden sich wohl alle Fans der Hunnu-Rocker freuen, dass sich die Herren „Sad But True“ vom selbstbetitelten 1990er-Album angenommen haben. Neben der klassischen Instrumentierung haben die vier Asiaten ein…

THE CHANT OF TREES – Crowdfunding für ein psychedelisches Folk Metal – Album

THE CHANT OF TREES wurde in den Tiefen des Waldes geboren, wo sich der Geist mit Bäumen und Wasserfällen verbindet. Gesänge erheben sich und verschmelzen abwechselnd mit den Gitarren sowie den Geräuschen des Waldes zu verschiedenen Gemälden. Eine beruhigende Reise in unser inneres Unendlich. Das Crowdfunding wird dazu beitragen, ein exquisites A5-CD-Digipack herzustellen und T-Shirts…

KORPIKLAANI – Neues Album im Februar

Die finnischen Folk-Metaller von Korpiklaani bringen kommendes Jahr ein neues Album heraus. „Jylhä“, was so viel wie wild oder auch majestätisch heißt, wird am 05.02.21 erscheinen. Sänger Jonne sagt darüber: „Jylhä“ ist nicht nur ein ballernd schweres Heavy Metal Album, sondern zugleich auch unser bisher vielseitigstes Album. Beispielsweise besitzen einige der neuen Songs energetische Punk…

FINNTROLL – Die Trolle schlagen wieder zu

Die Folk-Black-Metaller Finntroll stehen mit einem neuen Album vor Ihren Trollhöhlen. Sieben Jahre nach seinem Vorgänger kommt „Vredeväd“ („aus Zorn gesponnen“), wie Silberling Nummer Sechs heißt, am 18. September via Century Media. Laut Hauptkomponist und Gitarrist/Keyboarder Trollhorn habe die Band mit dem neuen Album einen „Schritt zurück“ gemacht. „Vredeväd“ sei „weniger poliert und wahnsinnig“. Damit…

Thalassic

In den letzten doch sehr folgeschweren Monaten waren die meisten exzellenten Alben eher von Wut oder Melancholie geprägt – auch wenn beim Aufnahmeprozess dieser Alben die Pandemie nicht absehbar war, haben Alben wie Paradise Lost’s „Obsidian“ den Nagel auf den Empfindungskopf getroffen.

Es wird also dringend Zeit, dass trotz Masken und Abstand mal wieder so richtig die gute Laune abgefeiert wird. Und wer kann da besser helfen als Ensiferum? Die spaßgetriebenen Viking Metaller aus Finnland haben mit „Thalassic“ ihr neues Werk am Start und besser könnte es doch für einen Juli nicht kommen.

Waren einige Alben von Ensiferum doch eher zum Mitschwimmen oder Nebenbeihören, so ist „Thalassic“ ein wirklicher Hinhörer geworden.

Innovativ ist das natürlich nur bedingt – will es und soll es aber auch nicht sein. Dafür wird das, was hier zelebriert wird, eben besonders schön zelebriert. Es gibt ein zusammenhaltendes Konzept („Thalassic“ bedeutet soviel wie „zum Meer gehörend“) und von halbwegs einfachen Saufliedern bis hin zu Interpretationen von Texten aus der Kalevala ist alles im Angebot. Je nach Text ist Instrumentierung und Gesang angepasst – und Neumitglied Pekka hat eine sehr angenehme klare Stimme im Kontrast zu Petris Screams. Die neue, klare Stimme ist absolut gleichberechtigt, fast sogar mehr im Einsatz als die Death Metal-Screams und kann vollends überzeugen.

Mit „Rum, Women, Victory“ steht der Rausschmeißer gleich am Anfang und setzt die Latte für rasanten Party Metal ziemlich hoch. Nicht mißverstehen, Ensiferum sind immer noch weit mehr Death Metal / Pagan als z.B. Korpiklaani. Dennoch ist hier eben auch Saufmucke per Excellence am Start. Im fantastischen „Midsummer Magic“ , das man getrost als Irish Folk Metal bezeichnen kann, wird sogar noch eins drauf gesetzt. Bei den textlich eher traditionellen Stücken schwankt es zwischen bombastischer Epik („One With The Sea“) und treibendem Power Metal.

Überragen tut „The Defence Of The Sampo“, ein Instant Classic mit bombastischem Ohrwurmrefrain und originellem Songwriting (Ja! Der Mittelpart ist klassischer Western Country!).

„Andromeda“ ist spätestens nach dem zweiten Durchlauf ein Ohrwurm sondergleichen und „Run from the Crushing Tide“ vermittelt genau das – straightforward wird hier davongerannt, dass es einem die Lungen ausbrennt.

Das abschließend überlange „“Cold Northland“ bindet die vom Opener benutzten Wind-und Takelage-Geräusche ein und vermittelt damit noch weiter das geschlossene Konzept. Bei diesem bombastischen Track handelt es sich um den dritten Teil von „Väinämöinen„, womit ein fast zwanzigjähriger Kreis zum Debut geschlossen wird.

„Thalassic“ ist ein Highlight des melodischen Folk/Death Metals, und Fans des Genres können aufgrund der Ansammlung an Highlights blind zugreifen. Ausfälle gibt es keine, selbst die schwächeren Songs wie…. Moment… wirklich schwächere Songs gibt es nicht. Kaum ein Ensiferum-Album war so vollgepackt mit durchgehend hoher Qualität.

Besseres von der Horn & Hammer – Fraktion wird es in diesem Jahr nicht geben.

KORPIKLAANI – Live-Video mit dem Lathi Symphony Orchester

Korpiklaani haben von ihrem Song „Harmaja“ eine besondere Live-Version veröffentlicht. Diese ist gemeinsam mit dem Lathi Symphony Orchester während ihrer Finnland-Tour 2019 aufgenommen worden. In nächster Zeit sollen noch weitere Live-Streams der Folk-Metaller erscheinen. BandhomepageKorpiklaani bei FacebookKorpiklaani bei Instagram