Kategorie: review

The 1975

A Brief Inquiry Into Online Relationships

„The UK’s most exciting band“ Diesen Titel tragen The 1975 seit einigen Monaten, geht es nach dem Q-Magazin. Was steckt dahinter? Wieso sollen andere britische Gruppen wie Bastille oder Mumford And Sons weniger exciting sein? Und was meinen die überhaupt mit diesem Adjektiv? exciting = erstaunlich, interessant Selten wurden so ernste Themen angesprochen wie diesmal.…

Angelo De Augustine

Tomb

‚Oh Baby, you tried / Oh Baby, you tried / Oh Baby, you tried.‘ Kann es etwas Tragischeres geben, als die zigfach wiederholte, gut gemeinte Zusicherung, alles gegeben zu haben? Wenn man letztendlich doch alles wieder verloren hat? Das ist es, was uns Angelo De Augustine über die Liebe erzählt. Ein ganzes Album lang; hingebungsvoll,…

The Samurai Of Prog

Omnibus

Hätte Marco Bernard gewusst, dass The Samurai Of Prog von einem Spaß-Cover-Projekt zu einer der populärsten Bands des Symphonic-Prog-Undergrounds werden würde, hätte er eventuell zweimal über den Bandnamen nachgedacht. Hat er aber nicht, und deshalb darf er sich nun gelegentlich zum Doofe-Bandnamen-Selbsthilfestammtisch mit Spock’s Beard („nicht mal unsere Idee! es war der Ex!“) und Matt…

Steve Hackett

At The Edge Of Night

Steve Hackett ist im Prinzip das einzige der ehemaligen Genesis-Mitglieder, das sich nach wie vor in schöner Regelmäßigkeit kreativ zu Wort meldet. Ja, gelegentlich gibt es auch Neues von Mike & The Mechanics oder ein Klassikalbum von Tony Banks, bis vor ein paar Jahren kam auch Ray Wilson noch regelmäßig mit neuem Stoff um die…

The Cyberiam

The Cyberiam

Der Nerd in mir freut sich ja immer, wenn er sich auf einem Prog-Album wiedererkennt. Speziell die britische Kultserie Doctor Who scheint in Progkreisen recht beliebt zu sein: Rob Reed coverte die Titelmusik, I Am The Manic Whale schrieben einen Song über den Doctor (aus Sicht seiner Erzfeinde von Skaro). Vor ein paar Jahren eröffenete…

Sharon Van Etten

Remind Me Tomorrow

Das Chaos herrscht nur auf dem Coverfoto. Ansonsten hört man ‚Remind Me Tomorrow‘ die Hektik nicht an, die in Sharon Van Ettens Leben geherrscht hat, als das Album entstand. Als Musikerin arbeitete sie an diversen Soundtracks mit, begann zu schauspielern, studierte nebenbei Psychologie und wurde zudem auch noch Mutter. Jede Aufgabe für sich allein würde…

Papa Roach

Who Do You Trust?

Ob das derzeit wiedererwachende Interesse am Nu Metal auch kommerziell rentabel wird, bleibt abzuwarten. Denkbar wäre es, denn wer vor zwanzig Jahren zu Korn, Limp Bizkit und Co in den Tanztempeln und Clubs zappelte, ist heute Mitte Dreißig und somit offiziell in der ersten Nostalgiephase seines Lebens angekommen. Noch dazu ist seit dem Tod von…

Pedro The Lion

Phoenix

Wer einst, sprich in den späten Neunziger Jahren von Pedro The Lion gehört und womöglich Gefallen daran gefunden hat, wurde auf eine ungewöhnlich harte Geduldsprobe gestellt. Nach ihrer vierten Albumveröffentlichung im Jahre 2004 wurde es nämlich ruhig um die Band aus Seattle. Bandleader David Bazan haderte mit sich, den Bandstrukturen und kollektiven Schreibprozessen und begab…

Raven

Screaming Murder Death From Above: Live In Aalburg

Die Energie eines Raven-Gigs muss man einfach selbst erlebt haben. Worte können es gar nicht ausdrücken, welch ein Energie- und Hektik-Level von den einzig wahren Gallagher-Brüdern auch fast 40 Jahre nach Release der „Don’t Need Your Money“-Single auf der Bühne freigesetzt wird. Das aktuelle Livealbum „Screaming Murder Death From Above: Live In Aalborg“ gibt aber…

Magnum

Live At The Symphony Hall

Es ist so sicher wie das „SLAYEEEER!!!“ auf dem Festival: nach jedem Magnum-Studioalbum folgt ein Jahr später entweder eine Compilation oder ein Livealbum. Nachdem 2016 die „Valley Of Tears“-Balladensammlung dran war, ist also nun wieder Zeit für einen Konzertmitschnitt. Unabhängig vom üblichen Release-Schedule macht „Live At The Symphony Hall“, welches das Abschlusskonzert der letzten Europatour…