Kategorie: review

Abel Ganz

The Life Of The Honey Bee And Other Moments Of Clarity

Die Geschichte der schottischen Progger Abel Ganz reicht zurück ins Jahr 1980 (an dieser Stelle Glückwunsch zum 40. Geburtstag), in ihrer Anfangszeit waren sie vor allem im Fahrwasser der frühen Genesis zu verorten. In der Folge entwickelte sich das Sextett zum Neo Prog der 80er hin. Noch später kamen Folk- und Celtic-Elemente hinzu, die auch…

Blues Pills

Holy Moly!

Mit zwei überaus erfolgreichen Studioalben haben es die Blues Pills ganz an die Spitze geschafft und unzählige Club- und Festivalgigs gespielt. Die Erwartungen an „Holy Moly“ (Nuclear Blast), den dritten Longplayer der international besetzten Band um die schwedische Frontfrau Elin Larsson, waren also entsprechend hoch. Auch jetzt gibt es wieder psychedelischen Devil-Blues mit einer immer…

Terra Atlantica

Age Of Steam

Abwechslung, Innovation und neue Ideen sind musikalisch immer gut, aber manchmal überrascht auch ein Album, weil es eben so wenig überraschend ist und man schon beim Betrachten des Covermotivs genau weiß, was da kommt. Und das ist dann doch das Überraschende. Terra Atlantica legen mit „Age Of Steam“ (Pride & Joy Music) ihren zweiten Longplayer…

Røsenkreütz

Divide Et Impera

„Divide Et Impera“ (Andromeda Relix) von Røsenkreütz ist nach „Back To The Stars“ der zweite Longplayer der Italiener. Halt, eigentlich muss man ja sagen: des Italieners. Røsenkreütz ist eigentlich ein Projekt des Produzenten Fabio Serra, der seit rund 30 Jahren in Verona ein Studio betreibt und dort aber eher Pop- und Dancebeats fabriziert. Aber keine…

Robert Jon and the Wreck

Last Light on the Highway

Das wunderbare, kalifornische Southern-Rock-Quintett Robert Jon and the Wreck besteht erst seit sieben Jahren, in denen wir bereits mehrmals über sie berichtet haben. In dieser kurzen Zeit haben die fünf Jungs geackert und geschuftet: Newcomer-Auszeichnungen, erfolgreiche nationale und internationale Touren mit Namen wie Keith Urban oder Billy Sheehan und sage und schreibe vier Studioalben. Die…

Haken

Virus

Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Aquarius“ vor (erst) zehn Jahren haben die englischen Progressive-Metaller Haken eine beeindruckende Karriere mit nur einer Richtung hingelegt. Nach oben. Während die Band seit ihren Anfangstagen eigenständiges Songwriting und hohe Musikalität kombiniert, hatte das Sextett mit dem letzten Album „Vektor“ ein neues Level erreicht. Man hatte sich ein wenig in…

100 Kilo Herz

Stadt Land Flucht

Für all diejenigen, denen bei dem Bandnamen der Band aus Sachsen als erstes die Referenz zum gleichnamigen Muff Potter-Song einfällt – es ist höchste Zeit das zu ändern! 100 Kilo Herz können seit ihrer Gründung ein Debutalbum und eine EP vorweisen. Jetzt schickt sich „Stadt Land Flucht“ (Bakraufarfita Records) an, sie in Herzen und Ohren…

Black River Sons

Poison Stuff

Auch wenn das Southern-Rock-Territorium doch von wenigen Ausnahmen abgesehen in US-amerikanischer Hand ist, gibt es immer wieder mal Genrebands aus anderen Ländern, die den Fan aufhorchen lassen. So zum Beispiel das Quartett Black River Sons aus dem französischen Lille, das mit „Poison Stuff“ (Music Records) drei Jahre nach der EP „Run Like Hell“ seinen ersten…

Ice War

Defender, Destroyer

Ice WarDer Winter ist da! Mitten im Sommer verbreitet der Eiskönig Angst und Schrecken. Derartige Assoziationen an die Serie „Game Of Thrones“ kommen, wenn das Cover des neuen Ice-War-Albums „Defender, Destroyer“ das erste Mal in den Blick gerät. Der abgebildete skelettierte Reiter erinnert nämlich sehr stark an den großen Gegner von John Schnee und Co.…

Deep Purple

Whoosh!

21 Studioalben, das muss man auch erst einmal schaffen. „Whoosh!“ (EarMusic) heißt das neueste Pferd im Stall der britischen Hard-Rock-Legende Deep Purple. Erstaunlich genug: Das Album ist keine rückblickende Erinnerung an alte Zeiten, sondern zeigt, wie eine Hard- / Classic-Rock-Scheibe im Jahre 2020 klingen muss. Drei Jahre nach „InFinite“ machen sich Ian Paice, Roger Glover,…