Kategorie: review

Bloodgood

Trenches of Rock – The Metal Mission of Bloodgood

So wie es die Big Four of Thrash (Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax) gibt, gibt es auch die Big Four des White-Metal: Stryper, Barren Cross, Whitecross und Bloodgood waren in den 1980er-Jahren die Pioniere des Metal mit christlichen Texten. Entgegen dem Aufstieg der nicht-christlichen (säkularen) Metal-Bands der Zeit hatten die christlichen Bands einen ganz besonderen Kampf…

Turbostaat

Uthlande

Turbostaat sind bekannt dafür, sperrig zu sein. Sie legten sich ab der ersten Platte „Flamingo“ (2001) textlich und musikalisch quer, verlangen von der HörerInnenschaft, Hirn und Fantasie einzuschalten und mitzudenken. Auch der siebte Langspieler „Uthlande“ (PIAS) macht da keine Ausnahme. Wer Auf-die-Fresse-Punk mit unmissverständlich rausgebrüllter Message bevorzugt, ist hier falsch. Turbostaat haben eine Menge zu…

Coogans Bluff

Metronopolis

Funk, Fusion, Jam, Krautrock, Prog, Soul, Blues, Stoner – noch was vergessen? Was nach einem wirren Eintopf viel zu vieler Köche klingt, wird in den Händen der Spezialisten von Coogans Bluff zu einer elektrisierenden und vor allem stimmigen Melange. Musikalischer Stillstand ist ein Fremdwort, das galt für die Band aus Rostock und Berlin schon immer…

Gill Landry

Skeleton At The Banquet

Nach den letzten Alben waren die Erwartungen an eine neue Veröffentlichung des amerikanischen Singer-Songwriters Gill Landry sehr hoch. Das aus Louisiana stammende ehemalige Mitglied der Truppe Old Crow Medicine Show überzeugte uns zuletzt 2017 mit „Love Rides A Dark Horse“, einem der besten Dark-Country-Alben des Jahres. Der Sänger und Gitarrist legt jetzt mit „Skeleton At…

Blindstone

Deliverance at the Crossroads

Vor drei Jahren flatterte eine unscheinbare Blues-Rock-CD einer unserer Medienpartner in die Whiskey-Soda-Redaktion. Blindstone, ein energiegeladenes, sehr passioniertes Bluesrock-Trio aus Dänemark hinterließ mit „The Seventh Circle of Eternity“ bleibenden Eindruck nicht nur bei uns. Obwohl die Band um Gitarrist, Sänger und Mastermind Martin J. Andersen bereits seit 2002 wunderbare Musik produziert und das neueste Werk…

Frecuencia De Muerte

Death Frequency

Frecuencia De Muerte - Death Frequency-Cover

Frecuencia De Muerte sind keine durchgeknallten Spanier, die Elektro-Punk machen, wie der Bandname auf den ersten Blick vermuten lässt. FdeM, wie sie sich selber nennen, kommen aus der Stadt der Hardcore-Walrösser Poison Idea, Portland, Oregon. Die Mannen um den From Ashes Rise-Gitarristen Brad Boatright spielen melodischen Crust Punk oder besser beschrieben als Crustpunk mit melodischen…

The Good The Bad And The Zugly

Algorithm And Blues

Wären wir ein Filmmagazin, würde wohl jeder auf einen Tippfehler schließen, wenn wir über The Good The Bad And The Zugly berichteten, aber hier geht es um Musik und nicht um Sergio Leones Italowestern mit fast gleichem Titel. The Good The Band And The Zugly stammen aus Norwegen und haben sich mit ihrer „Drink Beer,…

Torgeir Waldemar

Love

Nicht verwechseln: Die Liebe ist zwar oftmals rot, und Waldemar ist ein deutscher Vorname, aber hier bekommt diese Liebe schon auf dem Cover mit den vielen Kreuzen einen irritierenden Beigeschmack. Waldemar ist der Nachname des norwegischen Künstlers, der mit „Love“ (Jansen Records  / Noisolution ) seinen dritten Longplayer veröffentlicht. Torgeir Waldemar, groß und bärtig, sieht…

And You Will Know Us By The Trail Of Dead

X: The Godless Void And Other Stories

Sperrige Musik verspricht schon der Bandname. Wer Conrad Keely und Jason Reece also wider Erwarten noch nicht kennt, darf sich beim Namen And You Will Know Us By The Trail Of Dead schon mal auf kantigen Postrock mit Art- und Punkrock-Attitüden freuen. Aber nach neun Longplayern brauchen wir die Band den Szenekennern kaum noch vorzustellen.…

Apocalyptica

Cell-0

Bereits der Albumname „Cell-0“ (Silver Lining Music) lässt vielsagend darauf schließen, was sich Apocalyptica auf ihrem neunten Studioalbum vorgenommen haben: Das Cello soll wieder in den Mittelpunkt rücken. Dass dies auch für Apocalyptica nicht selbstverständlich ist, zeigt die Entwicklung der Band bis zum Vorgängeralbum „Shadowmaker“. Auf diesem dominierten erstmals Gesangsstücke, für die mit Franky Perez…