Kategorie: review

Helloween

Helloween

Mehr Symbolkraft kann ein Albumname wohl nicht haben. Nach 37 Jahren Bandgeschichte und insgesamt 15 Studioalben nennen Helloween ihren 16. Streich schlicht und einfach „Helloween“ (Nuclear Blast). Warum sie dies machen, dürfte für Fans auf der Hand liegen: Mit der von vielen lange ersehnten Rückkehr von Gitarrist Kai Hansen (Ausstieg 1988) und Sänger Michael Kiske…

Wolfgang Van Halen

Mammoth WVH

Söhne von erfolgreichen Musikern, die ihren Vätern ins Rampenlicht folgen wollten, gibt es einige: Zakk Starkey (Ringo Starr), Julian Lennon oder Jakob Dylan. Nun probiert es Eddie-Van-Halen-Sprössling Wolfgang mit seinem ersten Solo-Werk „Mammoth WVH“ (Explorer1 Music Group). Knapp ein Jahr nach dem Tod der Gitarren-Ikone, legt sein Stammhalter nun 14 Titel vor. Das Besondere an…

Machine Head

Arrows in Words from the Sky (EP)

In den letzten Jahren haben sich Machine Head nicht unbedingt im höchsten Regal ihrer musikalischen Künste bedient. Zumindest haben das bisher letzte Album „Catharsis“ und darauffolgende einzelne Singles bei manchen Fans einige Stirnfalten hervorgerufen. Die musikalische Ausrichtung sorgte unter anderem dafür, dass Schlagzeuger Dave McClain und Gitarrist Phil Demmel, mit denen Machine Head durch Alben…

Joe Bonamassa

Now Serving: Royal Tea Live From The Ryman

Nicht nur die Engländer trinken gerne Tee, auch der amerikanischer Bluesrocker Joe Bonamassa scheint ein Fan zu sein. Hochherrschaftlich heißt es „Now Serving: Royal Tea Live From The Ryman“ (Provogue / Mascot Label Group), dem neuen Live-Album, einem Mitschnitt der letzten Show aus dem Jahre 2020, aufgenommen im legendären Ryman Auditorium in Nashville, Tennessee. Das…

Interloper

Search Party

Mit ihrem Bandnamen bezeichnen sich Interloper selbst als Eindringlinge. Wo das Trio eindringen möchte, wird schnell klar: In die Progressive-Metal-Szene. Denn dieser Musik haben sich die drei Jungs verschrieben. Das machen sie auf ihrem Debüt-Album „Search Party“ (Nuclear Blast) auf beeindruckende Art und Weise deutlich. Schon der Opener „Pathkeeper“ zeigt, in welche Richtung es gehen…

Flotsam And Jetsam

Blood In The Water

Kaum eine Thrash Metal-Band ist Höhen und Tiefen mit solch starken Willen durchwandert wie Flotsam And Jetsam. Ob hochgelobt, übersehen, experimentierend oder seit 2010 wieder verstärkt im Fokus, die Formation um Eric A. Knutson hat immer das gemacht, was sie zu glauben machen zu müssen, egal, was Fans und vor allem die Presse davon hielt.…

Billy F Gibbons

Hardware

Lange Bärte. Damit sind die beiden unvermeidlichen Stichworte abgehandelt, ohne die kein Bericht über ZZ Top auskommt, und wir können zur Musik kommen: Billy F Gibbons, Gitarrist besagter texanischer Blues-Rock-Band, legt mit „Hardware“ (Universal Music) sein mittlerweile drittes Solo-Werk vor. Im Gegensatz zu seinen ersten beiden Scheiben gibt es hier fast ausschließlich Neukompositionen. Die Songs…

Garbage

No Gods No Masters

Fünf lange Jahre sind vergangen, seit Garbage neue Musik veröffentlicht haben. Die lange Wartezeit ist nun mit „No Gods No Masters“ (Infectious) endlich beendet. Das mittlerweile siebte Werk der Truppe aus Wisconsin enthält elf (in der Deluxe-Version sogar 19) brandneue Titel und ist der Nachfolger des hochgelobten „Strange Little Birds“ von 2016. Die ersten Töne…

Rise Against

Nowhere Generation

Vor genau 20 Jahren erschien mit „The Unraveling“ das Debüt von Rise Against. Seitdem ist viel passiert: Aus kleinen, wilden Club-Shows wurden Konzerte in Arenen und Co-Headliner-Slots auf den größten Festivals, von Fat Wreck ging es zum Majorlabel und spätestens ab dem 2008er Album „Appeal to Reason“ erhielten auch poppigere Einflüsse eine immer stärkere Gewichtung.…

Justin Sullivan

Surrounded

Some people have a landscape written in their bones. Er hätte gar nicht vorgehabt, ein weiteres Soloalbum aufzunehmen, erzählt Justin Sullivan im ausführlichen Interview für den Video-Podcast Couch Riffs. Zentral sei eigentlich die Arbeit mit seiner Band New Model Army, der derzeit seine ganze Loyalität gehört. Aber dann – kam der Lockdown, und Sullivan saß…