Schlagwort: Melodic Death Metal

PANTOKRATOR – Schwedische Death-Metaller mit neuem Album (UPDATE)

Die christlichen Extreme-Metaller von Pantokrator stehen mit einem neuen Album in den Startlöchern. Bereits im Frühjahr hat Schlagzeuger Ricke das erste Mal darauf hingedeutet, nun hat die Band den bereits zweiten Song veröffentlicht. „Wedlock“ geht mit seinem schweren, schleppenden Riff in eine andere Richtung als die Songs der Band üblicherweise klingen. Als Special Guest ist…

IOTUNN – Debütalbum erscheint im Februar

Am 26. Februar werden die aus Dänemark stammenden Iotunn ihr neues Album „Access All Worlds“ via Metal Blade Records veröffentlichen. Das Album kann in verschiedenen Formaten hier vorbestellt werden. 2015 gegründet, machten sich Iotunn (altnordisch für „Gigant“) einen Namen mit ihrer ersten EP „The Wizard Falls“ (2016). Nach diversen Line-Up-Wechseln, fand die Band im März…

OCEANA – Italienische Prog-Metaller mit Debüt nach 27 Jahren

Die Ursprünge des italienischen Metal-Trios Oceana gehen bis ins Jahr 1994 zurück. Erklärtes Ziel war damals, Progressive Metal mit Death-Doom der europäischen Schule zu verbinden. Von Edge Of Sanity bis Katatonia, von Paradise Lost zu Duran Duran, von Metallica zu Dream Theater – man hatte sich seine ganz eigene Stilmixtur auf die Fahnen geschrieben. Nach…

ARCH ENEMY – Gemeinsam mit Behemoth auf Tour

Freund*innen des Death Metals dürfen sich auf das kommende Jahr freuen. Denn unter dem Motto „The European Siege“ gehen Arch Enemy gemeinsam mit ihren polnischen Kollegen Behemoth auf Tour. Diese führt sie im Oktober durch acht deutsche, schweizerische und österreichische Städte. Unterstützt werden sie dabei als Support von Carcass sowie den Goth-Metallern von Unto Others.…

Dealing With Demons I

Vor über zwei Jahren hatten die Mannen von Devildriver bekannt gegeben, an einem Konzept-Doppelalbum zu arbeiten. Nun ist der erste Teil erschienen, die Fortsetzung soll im kommenden Jahr das Licht der Rockmusik-Welt erblicken. Die Mannen um Frontmann Dez Fafara sind mit ihrem Mix aus Thrash- und modernem Death-Metal durchaus gefällig und dementsprechend beliebt als Live-Band. Thematisch geht es um die persönlichen Dämonen, die Haupttexter Fafara zu bekämpfen hat – und die in den vorab erschienenen Musikvideos metaphorisch à la Metal zu sehen waren.

„Keep Away From Me“ beginnt ruhig, schlägt aber schnell mit düsteren Riffs und wütenden Screams eine verstörende Richtung ein. „Vengeance Is Clear“ und „Witches“ haben den Groove, der dem Groove Metal seinen Namen gegeben hat und mit seinen rhythmisch vorgetragenen Reimen daran erinnert, daß die Band Enkel der Nu-Metal-Fraktion sind. „Wishing“ kommt ungewohnt melodisch und eingängig daher, wären die verzerrten Gitarren nicht, könnte man der Band anbiedernde „Lincoln-Park-isierung“ vorwerfen. Zumindest variieren die Kalifornier ihr übliches Songmuster hier etwas, was lobenswert ist.

Der Titeltrack hat einen unbequem treibenden Beat, der verstört, der nach Auflösung schreit und damit einer der besseren Songs ist. „The Damned Don’t Cry“ überrascht mit polyrhythmischen Spielerien und sorgt damit ebenfalls für eine kleine Überraschung.

Devildriver tun mit „Dealing With Demons I“ das, was man von ihnen erwartet. Selbst wenn einige kleinere Experimente auf dem neuen Album zu verzeichnen sind, man wird sicher niemanden aus der Fangemeinde verprellen. Thrashige Riffs, wütende Screams und ein Hauch von Nu-Metal sind die Zutaten, die die California-Boys auch auf ihrem neuen Album zu ihrer eigenen Modern-Metal-Mahlzeit anrichten. Für Freunde von Bands wie Lamb of God, Slipknot, Machine Head oder Parkway Drive dürfte das ein wohlmundendes Gericht sein, das Appetit auf einen Nachschlag macht.

Bandhomepage
Devildriver bei Facebook
Devildriver bei Napalm Records (Label)

NIGHTWISH geben Termine für 2021 bekannt

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Dieser Satz gilt auch für die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish. Die für November und Dezember 2020 geplante Tour wurde nun komplett auf  Mai 2021 verschoben.   Mastermind Tuomas Holopainen kommentiert: „In diesen schweren Zeiten waren wir schon gezwungen einige unserer Shows verschieben und das ist jetzt leider auch der Fall für unsere…

Clayman (20th-Anniversary-Edition)

War es das Ende oder der Anfang einer großartigen Band? Bis heute können die Meinungen darüber auseinandergehen. Für die einen ist „Clayman“ (Nuclear Blast) das letzte große Werk der In Flames als stilprägende Melodic-Death- bzw. Götborg-Metal-Band. Für die anderen ist es das Album, mit dem die Schweden begannen, ihren Sound weiterzuentwickeln und für ein breiteres Publikum zugänglicher zu machen.

Nachdem bereits im Jahr 1999 „Colony“ erschienen war, kündigten In Flames im Jahr 2000 überraschend den Nachfolger „Clayman“ an. Sie wollten die Eindrücke ihrer bis dato größten Tournee möglichst schnell in Kreativität umsetzen. Der neue Longplayer zeigte sich deutlich experimentierfreudiger. Keyboards, Samples und Loops wurden viel stärker als bisher eingesetzt. Gleichzeitig wurde der Clean-Gesang ausgeweitet und die Melodieführungen deutlich eingängiger gestaltet. Kritiker feierten die Scheibe daraufhin teilweise als Meisterwerk oder vergaben zumindest hohe Punktzahlen. Nun jährt sich das Release zum 20. Mal.

Aus diesem Grund haben In Flames „Clayman“ als Special-Edition neu aufgelegt. Zusätzlich zum Originalalbum enthält diese fünf Bonussongs. Neben dem Instrumentalstück „Themes and Variations in D-Minor“ sind die Bandklassiker „Bullet Ride“, „Pinball Map“, „Only For The Weak“ sowie „Clayman“ in neuen Versionen enthalten. Die Lieder wurden dabei nicht, wie es heutzutage gang und gäbe ist, remastert. Stattdessen wurden sie komplett neu eingespielt und werden in einem modernen Gewand präsentiert. Der Zuhörer erhält so eine Vorstellung davon, wie die Lieder klingen würden, wenn In Flames sie im Jahr 2020 komponieren würden.

Derartige Experimente sind immer interessant, aber auch streitbar. Die Neuaufnahmen sind wahrlich nicht schlecht, wirken jedoch ein wenig aufgesetzt. Es fehlt das Gefühl der Authentiztität. Unweigerlich kommen Gedanken an den deutschen Philosophen Walter Benjamin auf. Dieser schrieb bereits 1935, dass die Reproduktion von Kunstwerken diese aus ihrem Entstehungskontext von Zeit und Raum herausreißt. Die Aura des Kunstwerks ginge dadurch verloren.

Der wohl einzige kritikwürdige Punkt war an „Clayman“ schon immer das Cover. Es zeigt die Abbildung „Der vitruvianische Mensch“ von Leonardo da Vinci in einer sehr merkwürdig anmutenden gold-lila Farbumgebung. Nicht umsonst sagt die Band rückblickend, dass es ein wenig so aussieht, als sei es flüchtig mit PhotoShop erstellt worden. Daher wurde das Cover für die Neuauflage grundlegend bearbeitet. Es ist nun in schwarz gehalten und die Abbildung ist deutlich plastischer, um den Songtexten mehr Ausdruck zu verleihen.

Egal wie man zur weiteren Entwicklung der In Flames nach „Clayman“ steht und ob man den mittlerweile deutlich moderneren Metal-Sound, der schließlich 2011 mit dem Nummer-1-Album „Sounds Of A Playground Fading“ seinen kommerziellen Höhepunkt fand, mag oder nicht: Auch 20 Jahre nach Erscheinen ist „Clayman“ ein großartiges Stück Musikgeschichte.

Bandhomepage
In Flames bei Facebook
In Flames bei Instagram

NOTHGARD – Digitale Single „Lightcrawler“

Die deutschen Melodic-Death-Metaller Nothgard haben eine neue digitale Single namens „Lightcrwaler“ veröffentlicht. Hierzu haben sie auch ein düsteres und atmosphärisches Video gedreht. Sänger Dom R. Crey sagt über den Song: Lightcrawler‘ ist viel mehr als eine Single für mich. Es ist ein Gefühl, das schon länger in mir schlummert. Es scheint, als hätte es nur…

KATAKLYSM – Albumankündigung und Single „The Killshot“

Kataklysm haben ihr 14. Studioalbum namens „Unconquered“ (Nuclear Blast) angekündigt. Es wird am 25.09.20 erscheinen und neun Songs enthalten. Für einen ersten Eindruck haben die Melodic-Death-Metaller aus Kanda die Single „The Killshot“ ausgekoppelt. Hört mal rein! Tracklist von „Unconquered“ 01. The Killshot02. Cut Me Down03. Underneath The Scars04. Focused To Destroy You05. The Way Back…

AMARANTHE – Neue Single „Viral“ und Albuminfos bekanntgegeben

Amaranthe haben für ihr am 02.10.20 erscheinendes neues Album den Namen verkündet. Es wird auf den Titel „Manifest“ hören. In diesem Zuge hat die schwedisch-dänische-Gruppe auch das Artwork vorgestellt. Die Band selbst sieht ihr kommendes neues Werk als letzten großen Schritt ihrer Entwicklung, der viel Abwechslung, aber vor allem auch harte Metal-Songs erwarten lässt: „‚Manifest‘…