Now!
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Now!

Da hat man mir doch kürzlich vorgeworfen, angeblich generell keinen skandinavischen AOR zu mögen. Ein kurzer Blick auf die Plattensammlung und die dort stehenden Alben von unter Anderem (natürlich) Europe, Treat, Skagarack, Fate, Brother Firetribe, Adrenaline Rush und Talisman sowie Verwandten wie Pretty Maids, Yngwie (Yngwie!) und TNT haben jeglichen Verdacht auf nationalistische Vorurteile relativ…

Tre
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Tre

The Devil And The Almighty Blues – Dieser Bandname sagt ja im Prinzip schon alles aus, was man über die im musikalischen Untergrund der norwegischen Hauptstadt Oslo gegründete Truppe wissen muss. Das Quintett existiert bereits seit 2010 und legt mit „TRE“ das passend betitelte dritte Album vor. Blues – check. Aber auch die üblichen Verwandten…

Kissworld
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Kissworld

Anläßlich der „End Of The Road“-Abschiedstour wird nun auch die bislang nur in Großbritannien erhältliche „Kissworld – The Best Of Kiss“ offiziell im Rest Europas veröffentlicht – faszinierenderweise pünktlich zum Brexit-Datum. Ob Simmons und Stanley damit Theresa May ärgern wollen, darf bezweifelt werden – wahrscheinlich geht’s mehr darum, die aufgrund der teils unverschämten Ticketpreise Unentschlossenen…

Nocturne
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Nocturne

The Emerald Dawn sind ein britisches Symphonic-Prog-Projekt, das mit „Nocturne“ bereits sein drittes Album vorlegt. Laut Info ist eines der Ziele des Albums, eine dem Death Metal ähnelnde Malevolenz mit den Mitteln des Symphonic Prog auszudrücken – und auch wenn man sich darüber streiten kann, ob das nun gelungen ist, haben The Emerald Dawn mit…

Ape Shifter II
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Ape Shifter II

Wir sparen uns jetzt Sprüche wie „Mich laust der Affe“ oder „Klappe zu, Affe tot“, denn dieser Affe ist quicklebendig. Ape Shifter ist die Band des Gitarristen Jeff Aug, den viele als Stammgitarristen der britischen Musikerin Anne Clark kennen dürften. Nicht ganz so bekannt wie die Dame Clark dürfte Ape Shifter sein, aber das wollen…

Zeitreise

Zeitreise

Lacrimosa dürften wohl jedem Fan alternativer Musik mit Gitarren etwas sagen, zumindest in Deutschland. Tilo Wolff und seine Mitstreiter haben im Endeffekt das Gothic-Genre erfunden. Tiefe Stimme, Klavier, Kerzenscheinstimmung und maximal mögliche Melancholie – wenn man Stücke wie das sehr frühe „Satura“ hört, dann ist klar warum das so ist. Niemand anderes hat damals vor…

Breed of the Devil
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Breed of the Devil

Three Dead Fingers sind ein jugendliches Thrash-Death-Quintett aus Västeras in Schweden. So jugendlich wie sie sind, klingen die drei Toten Finger aber nicht. Die fünf Jungs, allesamt unter 15 (!) Jahre alt, machen Metal wie die ganz Großen. Und zwar nicht nur bei den Posen im Musikvideo. Die Jungs haben bereits 2017 einen Nachwuchswettbewerb gewonnen…

The Dirt
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The Dirt

Dass Mötley Crüe ihre mit markigen Worten unterstützte Auflösung nicht durchhalten würden, war so klar wie, nun ja, etwas in der Tat ziemlich Klares. Dass zur Verfilmung der Bandbiografie „The Dirt“ auf Netflix ein Soundtrackalbum erscheinen würde, war ebenso klar. Dass die Band aber schon drei Jahre nach der „unwiderruflichen, absolut endgültigen, legal bindenden“ Trennung…

Tales From Outer Space
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Tales From Outer Space

Ein wenig habe ich mir um die Zukunft von RPWL schon meine Sorgen gemacht. Seit dem 2014er Album „Wanted“ waren zwar ganze drei Livealben erschienen, gleich zwei davon mit Pink Floyd-Coversongs, aber irgendwie ersetzte das doch kein neues Material – ebenso wenig wie Kalle Wallners Aktivitäten mit Blind Ego. Aber, nun ist die fraglos derzeit…

40 Tours Around The Sun

40 Tours Around The Sun

Nach so ziemlich jeder Toto-Tour folgt ein Livealbum, das sind wir mittlerweile gewohnt. Da sich die Herrschaften um Steve Lukather aber auch auf jeder Tour ordentlich was einfallen lassen und nicht, wie viele Zeitgenossen, einfach Jahr für Jahr das selbe Greatest-Hits-Set abspulen, passt das auch schon. So überschneidet sich die Tracklist vom aktuellen, im mit…

Galactica
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Galactica

Ob die polnische Progband Lebowski den gleichen Coverdesigner hatte wie ihre israelischen Kollegen Telegraph? Beide, fast gleichzeitig erscheinende Alben ziert nämlich eine ausnehmend ansehliche junge Frau im altmodischen russischen Astronautenhelm. Wo die Camel-Verehrer Telegraph ein Gemälde und Top-Model-Looks bevorzugten, haben sich Lebowski für ein Foto, Girl-next-door-Looks mit süßen Sommersprossen und relaxten Beinahe-Instrumental-Prog entschieden. Trotz der…