Damnatio Memoriae
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Damnatio Memoriae

Mister Ian Arkley steht auf schwerfälliges, tonnenschweres Metall. Der Musiker, der bereits in den frühen Neunzigern mit der Progressive-Thrash-Metal-Band Seventh Angel zu bis heute anhaltender Underground-Ehre kam, verdient seine Brötchen im Hauptberuf als Lokführer von Güterzügen im Westen Englands. Seine Leidenschaft für Loks wird wohl nur von seiner Leidenschaft für düsteren Metal übertroffen. Seit nunmehr…

Von Liebe, Tod und Freiheit
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Von Liebe, Tod und Freiheit

Santiano haben einen beeindruckenden Karrierestart hingelegt und mit ihrem Debüt gleich Platz 1 der Charts erobert. Seitdem jagt eine Auszeichnung die nächste, dazwischen allerorts volle Hallen und eine immer größer werdende Gefolgsschar, die mit dem Fünfer in See sticht. Die Songs von Santiano sind seit jeher echt, voller Gefühl und Sehnsucht und vermitteln wohl vielen…

Ark
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Ark

Einen äußerst bedeutungsschwangeren, symbolischen Titel haben We Are The Ocean ihrem neuen, vierten Album da verpasst: ‚Ark‘, auf Deutsch die Arche. Aber man weiß nicht recht, worauf sie nun mit dieser ‚Arche‘ anspielen wollen, mit der nach der biblischen Erzählung Noah die Menschheit und Tierwelt vor der großen Flut rettete – auch der titelgebende, von…

Kindred Spirit

Kindred Spirit

Endlich kommt zusammen, was zusammen gehört! Rocky Votolato und Chuck Ragan, die beiden Giganten der Singer/Songwriter-Szene, sind erstmals zusammen auf einer Scheibe zu hören. Für die Split-EP hätten sie keinen besseren Namen finden können: ‚Kindred Spirit‘ – Seelenverwandter. Das trifft die Sache ziemlich gut, teilen sich doch beide nicht nur dasselbe Genre (und zuweilen dieselbe…

Luna Park Ride

Luna Park Ride

Die südamerikanischen Musikfans sind ja schon immer für ihre Begeisterungsfähigkeit bekannt gewesen, und so wundert es nicht, dass immer mehr Künstler ihre Live-Alben in Brasilien oder Argentinien aufnehmen. So auch Tarja Turunen, die im März 2011 im bekannten Luna Park Stadion in Buenos Aires auf ihrer „What Lies Beneath World Tour“ ein energiegeladenes Konzert spielte,…

Wild Nights
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Wild Nights

‚Too Little Too Late‘ heißt ein Song auf ‚Wild Tales‘, dem zweiten Album von PINS. Die Band aus Manchester führt ihn exemplarisch an, wenn man sie nach dem Kerngefühl der Platte fragt; schließlich habe das Texten ein kathartisches Schlüsselerlebnis in Gang gesetzt. Wie heiße Lava aus einem Vulkan habe es die Lyrics aus ihnen emporgeschleudert….

Second Storm
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Second Storm

Haben manche Bands nichts beim Coverartwork mitzureden? Oder interessiert sie es nicht? Wie sonst kann man diese Roboterpute auf Lancer’s „Second Storm“ erklären? Hallo, es gibt Leute, die schreckt sowas ab! Zum Glück ist der Melodic/Power Metal wesentlich besser als der Straußen-Terminator der Schweden. „Second Storm“ erinnert an die erfrischende Jungspund-Version einer Mischung aus Iron…

One Man Army
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One Man Army

Nach dem letzten, eher ruhig gehaltenen Album „Unsung Heroes“ melden sich jetzt die finnischen Krieger Ensiferum mit „One Man Army“ überraschend heftig wieder zurück. Mit Metalblade und Gyula Havancsák gibt es neues Label und neuen Artwork-Künstler, mit Anssi Kippo (u. a. Children Of Bodom) einen neuen Produzenten, was zusammen für eine frische Scheibe sorgt, die…

Hellboys From Cow
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Hellboys From Cow

„Hellboys From Cow“. Klar soweit? Wem bei diesem Intro und dem Titel noch nicht klar ist, was ihn erwartet, ist beim falschen Album gelandet. Hier gibt es nämlich gar keine E-Gitarren, keine knallenden Drums und auch keine blutgetränkten Schwerter, geschmiedet aus dem wahren Stahl und hoch erhoben, um in Ruhm und Ehre die Schädel meiner…

Kyle Gass Band
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Kyle Gass Band

Tenacious D, eine filmgewordene Legende. Der Amerikanische Traum auf Heavy Metal. Zwei Protagonisten, Jack Black und Kyle Gass suchen und finden das Plektron des Schicksals. Doch Kyle Gass kann mehr. Der Multi-Instrumentalist (Gitarre, Blockflöte) hat seine eigene Band, die Kyle Gass Band, kurz KGB. Das selbstbetitelte Album mit schlichtem gelben Cover und Gass‘ Markenzeichen, der…

The Unmeant Wedding

The Unmeant Wedding

Eine dicke portion saftigen Grooves zieht sich durch die neue Kalamahara – EP. ‚The Unmeant Wedding‘ gestaltet sich mit vier Tracks auf knapp 25 Minuten als eine Schnittchenpalette mit angenehm variabler Garnitur aber vor allem mit einem festen Grundstock aus Brot und ordentlich Butter. Die Leipziger Stoner-Rocker haben wahrlich viel Zeit vor der generationenübergreifenden Plattenkiste…