Kategorie: review

Chapel Of Disease

The Mysterious Ways Of Repetitive Art

Auf der Suche nach dem Sound für Ihr Zweitwerk „The Mysterious Ways Of Repetetive Art“ haben Chapel of Disease aus Köln diesen in der Suche selbst gefunden. Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ hatten sich die für ihr 2012er Debüt „Death Evoked“ beachteten Rheinländer nur wenige Prämissen für die Komposition ihres neuen…

Pallas

Wearewhoweare

Pallas heißt ein Titan der griechischen Mythologie. Vielleicht nicht ganz so titanisch, aber auch nicht winzig klein, so kommt die schottische Progressive-Rock-Band gleichen Namens daher. 1977 gegründet, zählt sie doch zusammen mit IQ, Pendragon und Marillion zu den wichtigsten Bands der britischen Neo-Prog-Szene. Mit „Wearewhoweare“ haben die Schotten nunmehr ihr siebtes Studioalbum vorlegt. Sieben Platten…

Hayseed Dixie

Hair Down To My Grass

Hayseed Dixie haben – mal wieder – den Vogel in puncto Coverversionen abgeschossen. Eigentlich bleibt bei dieser wunderbaren, aber auch immer sehr gleichen Bluegrass-Combo nicht mehr viel übrig, als über die Auswahl der Cover zu reden, da die Band nicht einmal ein Iota von ihrem üblichen Stil abweicht. Viel Bluegrass, etwas Rock, etwas Country, eine…

Nihiling

Nihiling

Wenn man ein neues Album in die Hände bekommt, muss man zunächst einmal seine Erwartungshaltung an diesen Tonträger klären. In manchen Fällen sorgt dabei die schlichte Unbekanntheit des Interpreten für den Hörer oder Rezensenten dafür, dass diese sich auf ein Minimum beschränkt und vielleicht lediglich auf äußerlichen Infos wie dem Cover, dem Genre oder Hinweisen,…

Last Leaf Down

Fake Lights

Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dürfte zumindest als Redensart hinlänglich bekannt sein. Dass aber auch nicht alles Licht sein könnte, was da so leuchtet, muss man sich erst einmal vergegenwärtigen. Gerade jetzt im Herbst. Unter der Leuchtstoffröhre vom Baumarkt jedenfalls hat noch kein Körper Vitamin D gebildet, geschweige denn sich bräunen lassen. Dazu…

Blaze Foley

Sittin‘ By The Road

Jim Morrison. Amy Winehouse. Elvis Presley. Kurt Cobain. Dimebag Darell. John Lennon. Janis Joplin. Jimi Hendrix. Die wahren, unsterblichen Musiker-Legenden bleiben oft jene, die zu früh und unter tragischen Umständen starben. Der 1989 ermordete Folk-Country-Musiker Blaze Foley war so einer. Auch wenn er bei weitem nicht die Bekanntheit der oben genannten erlangte, war der Mann…

Harvest

Northern Wind

Harvest aus Barcelona bestehen sei 2008 und bringen Freunden progressiver Rockmusik-Klänge mit „Northern Wind“ ihr drittes Album. Selbst bezeichnet das Quintett ihren Stil als Post-Prog, was naheliegend scheint – vieles erinnert an Prog, vieles hebt sich aber auch von dem ab, was man klassischerweise als Progressive Rock versteht. Man könnte es auch als melancholischen und…

SSS

Limp.Gasp.Collapse

Das was der Punk für den Rock ist, ist der Thrash für den Metal: Politisch, sozialkritisch, unbequem, bisweilen auf der Gratwanderung zwischen Provokation und einfach nur daneben. Die Idee, mit dem doppelten S oder der Sigrune zu provozieren, ist in beiden Genres schon seit längerer Zeit ein beliebtes Stilmittel; Führe der Gesellschaft ihre wunden Punkte…

In Sanity

Gates Of Insanity

Eine Paderborner Metal-Band, die ihren Vorbildern heute zeigt, wo damals der Hammer hing. So oder so ähnlich kann man In Sanity beschreiben, die mit ihrem neuen Album ‚Gates Of Insanity‘ ordentlich die Melodic-Death-Szene aufwühlen sollten, wäre da nicht das Problem mit der fehlenden Aufmerksamkeit, an welcher Durchbrüche junger Bands so häufig scheitern. Dabei bin ich…

The Cutthroats 9

Dissent

Wenn es so etwas wie Südstaaten-Punk-Rock gibt, dann sind die kalifornischen The Cutthroats 9 Vorreiter dieses Genres. Gegründet zur Jahrtausendwende, benannt nach einem spanischen Horror-Western-Film und mit einer dicken Prise rollendem Doom im Arrangement, grade als wollten die Herren einen Zwanzigtonner-Truck vertonen, der unermüdlich durch die Wüste rollt. Ohnehin ist der Begriff des Punk-Rock bei…