Maybe Tomorrow
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Maybe Tomorrow

Es ist schon amüsant. Da sucht das Zielpublikum nach der Rettung des Rock’n’Roll und ist tierisch enttäuscht, wenn sich zum Beispiel The Gaslight Anthem, Arcade Fire und Mumford & Sons auf Dauer dann doch als gehypte Hipster-Truppen entpuppen, die nicht mehr als zwei, drei gute Alben in sich haben. Dabei gibt es doch nach wie…

Symfonia

Symfonia

Es ist natürlich schwierig, dieses Livealbum der Pomp-Götter nur drei Wochen nach dem überraschenden Tod von Sänger/Bassist John Wetton auch nur halbwegs fair zu beurteilen. Wetton hatte außer Asia schließlich auch noch Bands wie King Crimson, U.K., Uriah Heep, Family, Roxy Music und Wishbone Ash – um nur die populärsten zu nennen – seinen Stempel…

Close To The Sun
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Close To The Sun

Alle Frontiers-Projektalben sind immer nur so gut wie die Sänger, die Serafino Perugino ans Mikro zerren kann. Place Vendome hat dabei den großen Vorteil, daß mit Michael Kiske eine der ganz großen Stimmen des Hardrock- und Metal-Geschäftes den Job übernimmt, weshalb das Projekt auch nun in die vierte Runde geht. Ganz offen gesagt, der Reiz…

Talking To The Moon
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Talking To The Moon

Da haben die Kollegen von Just For Kicks mal wieder ein schönes Schätzchen zutage gefördert. Last Knight ist ein höchst ambitioniertes Projekt unter Führung des von Mandalaband bekannten Spaniers Jose Manuel Medina. Mit Hilfe von mehr als zwei Dutzend Musikern, darunter seine Mandalaband-Kollegen Troy Donockley (Nightwish), Ashley Mulford und David Rohl sowie Robert Fripp-/Steven Wilson-Kollaborateur…

Paperweights
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Paperweights

An Roo Panes ist einiges Interessantes. Nicht nur, dass er mit seinen 28 Jahren schon drei EPs und zwei Alben vorweisen kann und zwischendurch mal eben zum Burberry-Model avanciert ist. Nein, der Brite ist zudem auch noch studierter Theologe. Und so waren es eher seine Familie und ihr spirituelles Umfeld mit klassischer Musik, die den…

Made In Norway

Made In Norway

Änglagård sind eine der kauzigsten Bands des kompletten Progzirkus. Mit ihrem Debütalbum „Hybris“ (1992) haben sie das, was man heute Retroprog nennt, schon gespielt, als der Rest der Welt noch Maulsperre ob des gerade erschienenen „Images And Words“ trug. Die authentischen Analogsounds, Mellotron, Flöte, schwer vertrackte Songs und die eher seltenen und bisweilen relativ schrägen…

Tokyo Motor Fist
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Tokyo Motor Fist

Man sollte sich gelegentlich als Künstler einfach auch mal Gedanken machen, unter welchem Namen man sein musikalisches Projekt in die Läden wuchtet. Denn hinter den unglaublich dämlich benannten Tokyo Motor Fist versteckt sich mit Ted Poley (Danger Danger), Steve Brown (Trixter), Greg Smith und Chuck Bürgi (beide Ex-Rainbow) echte Melodic Rock-Prominenz, die auch noch dazu…

War Of Dragons
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War Of Dragons

Ein Blick auf das Cover genügt bereits, um Genre und Sound dieser Platte eindeutig bestimmen zu können, selbst wenn man noch nie etwas von Bloodbound gehört haben sollte – was im Bereich Melodic-Power-Metal ein großes Versäumnis wäre, gibt es die Schweden um Frontmann Patrik Johansson doch schon eine ganze Weile. Über zehn Jahre sind seit…

Nightmare Logic
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Nightmare Logic

Ach, schön. Power Trip schicken den alternden Metal-Fan mit „Nightmare Logic“ auf eine extrem coole Zeitreise ca. ins Jahr 1987. Herablassend-gönnerhafte Geschichtsstunde: Kurz bevor der Thrash Metal in der Hoffnung, Metallicas Erfolge zu emulieren, im langweiligen Midtempo versandete, kam es für ein paar Jahre zu einer außerordentlich kreativen Phase, in der sich Thrash Metal und…

Aathma
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Aathma

Mit dem überall als Geniestreich abgefeierten Vorgänger „Spiritual Migration“ hatten Persefone im härteren Prog-Metal-Underground ja für jede Menge Furore gesorgt. Ihre ursprünglichen Death Metal-Wurzeln hatte die Band schon damals größtenteils abgelegt. Das neue Album „Aathma“ (schwäbisch für „Durchatmen“) zieht diese Abgrenzung nun noch deutlicher durch und bewegt sich – trotz nach wie vor hochverfrickelter Songstrukturen…

Middle Of The Road
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Middle Of The Road

Eric Gales ist eines der vielen „Blues-Wunderkinder“, dessen Jugend ihn seinerzeit im generell eher auf „Lebenserfahrung“ fixierten Blues-Genre zur Ausnahmeerscheinung machte. Sein erstes Album „The Eric Gales-Band“ erschien 1991, als Eric gerade mal 17 war. Der reine Blues war ihm aber nie genug, so hat er sich unter dem Namen Lil E auch im HipHop…

Atonement
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Atonement

30 Jahre haben Immolation, eine der Institutionen der New Yorker Death-Metal-Szene, im kommenden Jahr auf dem Buckel, vor 25 Jahren erschien das Debüt-Album „Spawn of Possession“. Entgegen der Befürchtungen bei älter werdenden Bands erwecken die Herren Dolan und Vigna jedoch immer mehr den Eindruck eines guten Weines: Der reift weiter und wird noch runder, noch…