Awaken The Guardian Live

Awaken The Guardian Live

30 Jahre alt wurde das Fates Warning-Album „Awaken The Guardian“ im Jahr 2016, und damit, wie man argumentieren könnte, auch das Genre des Progressive Metal. Natürlich könnte man nun bemühen, daß Watchtower mit „Energetic Disassembly“ ein Jahr vorher zugange waren (aber wer hat die Scheibe denn damals tatsächlich gehört?) und auch Queensryche mit „The Warning“…

Outlive
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Outlive

Demon Hunter sind ein Phänomen mit vielen Facetten. Die 2002 gegründete, christliche Metalcore-Band um Sänger und Bandleader Ryan Clark schafft es immer wieder, ihre melodische Mischung aus Metal und Metalcore mit dem gewissen Etwas zu versehen, das im ersten Moment gar nicht direkt zu fassen ist. Vielleicht ist es neben ihrer kompromisslosen Botschaft und den…

Vertigo
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Vertigo

Zum Abschluss des Jahres 2016 kommt nun nochmal ein absolutes Highlight im Bereich des symphonischen Metals. Album Nummer drei der Italiener Sound Storm überrascht extrem und dann doch wieder nicht. Mit „Twilight Opera“ haben die Turiner ein positiv gemeint schwülstig-sinistres Debüt erschaffen, das mit „Immortalia“ 2012 seine vampireske, geniale Fortsetzung erfuhr. Mit „Vertigo“, das auch…

Endure and Survive (Infinite Entanglement, Pt. II)
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Endure and Survive (Infinite Entanglement, Pt. II)

Fakten zu Blaze Bayley: Er war ein guter Iron Maiden-Sänger. Er besitzt ein einmaliges und ausdrucksstarkes Organ. Auch solo ist der symphatische Brite eine Bank. Und seine besten Alben haben Science Fiction-Hintergrund. Bereits mit „Infinite Entanglement“ lieferte er ab und stellte nach seinen ersten beiden Alben nach der Maiden-Ära das beste Album seit langem. Nun…

Windows
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Windows

Die Jon Lord-Wiederveröffentlichungsreihe geht in die zweite Runde. Nach „Gemini Suite“ wird nun „Windows“ endlich wieder in die Läden gewuchtet. Ich spare mir jetzt sämtliche blöden Witze, die mit Worten wie „Windows“ und „Upgrade“ zu tun haben. Versprochen. Und da das Album in den letzten Jahren auch in den klanglich schwächeren Originalausgaben nur noch gebraucht…

Resolve
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Resolve

In den Zeiten, in denen mal als Rezensent öfter mal seine Probleme hat, Bands einem Genre zuzuordnen, kommt eine Band wie MindMaze zur Abwechslung einmal sehr gelegen. Denn die Amerikaner sind ganz klar eine Prog-Metal-Band der alten Schule. Die Dream Theater-Klassiker „When Dream And Day Unite“ und „Images And Words“ haben hörbar für „Resolve“ Pate…

Two Devils Will Talk
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Two Devils Will Talk

Schenkt man den Worten von Paul McKenzie höchstselbst Glauben, dann kommen auf jedes der 25 Bandjahre durchschnittlich vier Musiker, die jemals schon Teil von The Real McKenzies waren. Es bleibt sein Geheimnis, ob er eine Erwähnung im Guinnes-Buch anstrebt, immer auf der Suche nach neuen Freunden ist oder aber das ununterbrochene Touren schlicht seinen Tribut…

Bloodlust
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Bloodlust

Nachdem Body Count bereits mit ihrem Comebackalbum „Manslaughter“ 2014 gezeigt haben, dass Crossover weder tot ist und wie die moderne Version zu klingen hat, legen Ide T und Ernie C. jetzt noch einen drauf und wüten mit „Bloodlust“ derart derbe gegen Politik und gesellschaftliche Missstände, wie man es den mittlerweile etwas betagten Herren gar nicht…

Them Dirty Roses
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Them Dirty Roses

Ein Blick auf Cover, Songliste und Bandname reicht im Prinzip vollkommen aus, um alles über den Inhalt dieser CD zu wissen – und dann ist man doch positiv überrascht, wenn das Ding im Player liegt. Them Dirty Roses stammen aus Alabama, wurden durch Southern-Rock-Legenden wie Lynyrd Skynyrd inspiriert und singen auf ihrem Album von Whiskey,…

Obituary
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Obituary

„Inked In Blood“ von Obituary war vor zweieinhalb Jahren ganz oben dabei, wenn es um das krasseste Plattencover des Jahres ging. Musikalisch hatte das zehnte, über Crowdfunding finanzierte Album der Urgesteine des Florida Death Metals aber eher als Thrash-Album reüssiert. Album Nummer 11 ist schlicht selbstbetitelt und auch beim Cover-Artwork haben sich die Tardy-Brüder und…

The Venomous
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The Venomous

Der letzte Output der griechisch-skandinavischen Kooperative Nightrage war eher durchschnittlich geraten. Nicht schlecht, aber auch nichts, was das Potential hatte, wirklich hängen zu bleiben. Ziemlich genau zwei Jahre nach „The Puritan“ sind die Mannen nur mit „The Venomous“ zurück – und man muss sich schon anhand der Albumtitels fragen, ob eine Kursänderung um 180 Grad…