Kategorie: review

Impending Doom

The Sin and Doom Vol. II

Fünf Jahre nach ihrem letzten Werk „Death Will Reign“ legen die kalifornischen Deathcore-Herren von Impending Doom ihr sechstes Studioalbum mit dem etwas sperrigen Titel „The Sin and Doom Vol. II“ vor. Der Titel spielt auf die von der Band selbst veröffentlichten EP „The Sin and Doom of Godless Men“ von 2005 an bzw. schliesst an…

Brother Hawk

The Clear Lake

Gut zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Big Medicine“ legen die vier Southern-Rocker von Brother Hawk mit ihrem neuen Album nach. Stilistisch hat sich auch auf „The Clear Lake“ nicht viel geändert, aber das ist auch vollkommen okay, da schon der Erstling voll und ganz überzeugen konnte. Auch hier treffen wieder leicht bluesige Southern-Rock-Attitüde auf Folk,…

Axegrinder

Satori

Vor fast genau 30 Jahren feierten die britischen Anarcho- und Squatter-Punks Axegrinder die Auferstehung der „Serpent Men“. Düster walzende Crust-Punk-Evergreens wie ‚Hellstorm‘ oder ‚Life Chain‘ setzten zusammen mit den Kollegen von Amebix neue Standards und eine weitere Ausprägung dieser Spielart neben dem D-Beat-Dooms, der thrashigen Alternative von Hellbastard und dem klassischen Anarcho-Punk Antisects. „Rise Of…

Soul Doubt

The Dance Of Light And Shade

Ende der 1990er wurde man für eine Weile mit musical-artigen Konzeptalben zwischen Prog, Metal und AOR förmlich bombardiert. Seit einigen Jahren gilt ja nun im Prog die Pflicht zu düster, depressiv und mindestens ein wenig psychotisch, weshalb es umso mehr freut, dass die Italiener Soul Doubt das entsprechende Memo nicht bekommen oder schlicht ignoriert haben…

Robert Reed

Sanctuary III

Die Soloalben von Magenta-Keyboarder sind für mich ja immer so ein wenig streitbar. Schließlich hat er auf den bisherigen Alben „Sanctuary“, „Sanctuary II“ und „Sanctuary Live“ seine ganze Energie darauf konzentriert, ein möglichst originalgetreue Kopie von Mike Oldfield abzuliefern, ohne dabei auf Coverversionen zurückzugreifen. Und auch wenn mir natürlich das Meistern von Oldfields Kompositionssprache, Gitarrentechnik…

Karfagen

Messages From Afar: First Contact

Aus der Ukraine fallen mir jetzt erst mal nicht allzuviele Bands ein – um genau zu sein, gar keine außer dem selbsternannt „wilden“ Grand-Prix-Schnuckel Ruslana und eben Antony Kalugins Karfagen, ein Progprojekt, das mit „Messages From Afar: First Contact“ nun schon das meines Wissens neunte Studioalbum vorlegt. Karfagan erfüllen dabei alle Ansprüche und Vorurteile, die…

Laura Meade

Remedium

Laura Meade ist eine der Sängerinnen der amerikanischen Sympho-Progger IZZ, und für ihr Solodebüt hat sie sich gleich die komplette Band als Gastmusiker eingeladen. Trotzdem hat das auf „Remedium“ Dargebotene nur wenig mit dem Material der Hauptband zu tun – warum auch ein Soloalbum machen, wenn man darauf genauso klingt wie die Hauptband? Statt des…

Anubis

Different Stories

Offen gesagt sind im Studio aufgenommene Akustikalben von Rockbands meist ziemlich für’n Popo. Selbst die von mir gnadenlos verehrten Marillion haben es mit „Less Is More“ geschafft, hauptsächlich pure Langeweile zu verbreiten – obwohl sie mit dem live mitgeschnittenen „Unplugged At The Walls“ einige Jahre zuvor deutlich gemacht hatten, dass ihre Musik sehr wohl und…

Vaudeville Etiquette

Divisions

Wie haben es Kollegen so schön beschrieben? Stevie Nicks und Ryan Adams gehen zusammen mit den Allman Brothers auf Sauftour. So ähnlich klingt tatsächlich die Band Vaudeville Etiquette, die Americana, Roots, Country und Classic Rock zu einem höchst stimmungsvollen Cocktail mixen. Vaudeville Etiquette stammen aus Seattle im Nordwesten der USA und legen mit „Divisions“ eine…