Schlagwort: Pop Punk

FLASH FORWARD – Gemeinsame Sache mit AS DECEMBER FALLS

Flash Forward veröffentlichen gemeinsam mit den englischen Pop-Punkern As December Falls eine neue, hymnische Single: „Over You“ . Diese betrauert den toxischen Werdegang einer einst fruchtbaren Beziehung – mit einem wunderschönen Duett.  „Wir haben uns über die Zusammenarbeit mit Bethany von As December Falls wahnsinnig gefreut, weil wir große Fans ihrer Musik sind und sie außerdem…

ZSK – Neue Single „Neuanfang“

Einmal Freunde, immer Freunde! Das kennt doch jeder von uns. Menschen, die man für eine ganze Weile aus den Augen verliert, die aber nie ganz weg sind, davon handelt der neue ZSK-Song „Neuanfang“. Ein Rückblick in die Jugend und ein Refrain, der einfach nicht aus dem Kopf geht. Mit Freunden zusammen abhängen, Parties feiern und…

BLINK-182 – In Originalbesetzung zurück

Blink-182 kündigen nicht nur die Rückkehr von Tom DeLonge an, nein auch eine große Welttour sowie neue Musik steht den bei den amerikanischen Pop-Punkern an. Bereits am Freitag erscheint mit der Single „Edging“ der erste Song des neuen Albums. Tom DeLonge, der die Band nach Streitigkeiten im Jahr 2015 verlassen hatte, wurde durch Matt Skiba…

BLOOD COMMAND – Tief fliegende Sängerin auf Hamburgs Fischmarkt

Die Zeichen stehen auf Sturm. Überall. Krieg in der Ukraine. Corona-Herbst in Sichtweite. Energie-Krise. Friedrich Merz. Ein Grüner macht Deals mit Dubai. Ein Kanzler mit akuter Demenz. Alles Gründe, keine gute Laune zu haben. Dafür alles Gründe, schlechte Laune zu haben. Der beste Grund, sich mal so richtig anbrüllen zu lassen. Nicht wie der blöde…

CATAPULTS – Zweiter Song der neuen EP veröffentlicht

Die Catapults haben heute mit „Restart“ bereits die zweite Single ihrer im März 2023 erscheinenden EP veröffentlicht. Die EP „Our Current Life“ kann ab sofort als exklusiver physischer Release auf Vinyl vorbestellt werden. Die EP wird passend zum von Philipp Jäckel gestalteten Design des Cover-Artworks in den zwei Farben Bubblegum Pink oder Mellow Yellow in…

Blood Command – Praise Armageddonism

Ein Wechsel am Mikro ist nie einfach, viele kleine und auch große Bands sind daran gescheitert. Vor allem dann, wenn die erste Stimme das hervorstechende Markenzeichen der Band ist. Sigurd Haakaas war mit ihrem rotzig-frechen zugleich zuckersüßen Organ dieses Markenzeichen von Blood Command. Seit gut zwei Jahren hat ex-Pagan-Röhre Nikki Brunnen das Zepter übernommen und…

ITCHY – Band-Biografie und (Lese-) Tournee

Die Eislinger Pop-Punker von Itchy (seit 2017 ohne den – nach eigenen Angaben – „denkbar dämlichen“ Zusatz Poopzkid) haben in 20 Jahren Karriere jede Menge erlebt. Die Ereignisse auf der Bühne und hinter den Kulissen haben die drei Herren nun in Buchform unter dem Titel „20 Years Down The Road – How To Survive As…

NOFX – „Linewleum“ und Albumankündigung für Februar (Update)

NOFX haben mit „Linewleum“ einen etwas ungewöhnlichen neuen Song herausgebracht. Es handelt sich bei dem Lied um eine Art Neufassung ihres Openers „Linoleum“ vom 1994er Album „Punk in Drublic“. Laut Bandchef Fat Mike ist „Linoleum“ einer ihrer bekanntesten und und meistgecoverten Tracks. Allerdings kann sich die Band dies nicht erklären, da der Song weder eingängig…

Hell

Man liebt sie, oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Selbst in den elitären Reihen der zur journalistischen Objektivität verpflichteten Whiskey-Soda.de-Redaktion nicht. Entbrannte doch jüngst im sonst sehr demokratischen und friedlichen Chefredakteurs-Chat ein erbitterter Streit darüber, ob eine Band wie die ärzte mit ihrer neuen Platte „Hell“ (Hot Action Records) Album des Monats sein darf. Die einen fanden die ärzte schon immer göttlich (eh klar), die anderen seit jeher doof, albern und so absolut nicht Punk. Es darf getrost behauptet werden: Das ist Volkes Meinung zur Besten Band der Welt in a nutshell.

Album des Monats Oktober wurde bekanntlich eine andere, offenbar weniger umstrittene Combo. Doch allein die Tatsache, dass sich auch nach fast 40 Jahren Bandgeschichte (ok, mit Unterbrechungen) noch trefflich über die Relevanz von die ärzte zanken lässt beweist, dass sie keinen Millimeter an Relevanz eingebüßt haben. Eat this! So gesehen ist jedes weitere Album von BelaFarinRod – völlig wurscht, wie lange es auf sich warten lässt – der ausgestreckte Mittelfinger an alle, die die Band aus Berlin (aus Berlin!) schon längst in der Versenkung verschwinden sehen wollten. Tja, Totgesagte leben länger, sprach der Graf.

So, nun aber zu „Hell“. Allein der Albumtitel wird dem, wofür die ärzte stehen, mehr als gerecht: Subtil verpackte, oft politische Botschaften, die gerne doppelbödig daherkommen. „Hell“ – entweder die Hölle oder der strahlende Glanz. Suchs Dir aus. Dieser rote Faden der Doppeldeutigkeit zieht sich nicht nur durchs gesamte Œvre, sondern selbstredend auch durch die Platte. Nach dem für Gitarren-affine Ohren leicht verstörenden Intro „E.V.M.J.F.“ geht es im bewährten, gelegentlich eigenwilligen die-ärzte-Sound weiter. Es darf schrammeln, es darf sich an Harmonie-Gesang ergötzt werden, Banjos und Streicher kommen punktuell ebenso zu ihrem Recht wie Ausflüge in tropische Genre-Gefilde.

Ok, alles nicht innovativ. Trotzdem gelingt es BelaFarinRod immer wieder, ihre musikalischen Eigenheiten neu zu arrangieren und spannend zu verpacken, sodass „Hell“ definitiv eine akustisch abwechslungsreiche Scheibe ist die zwingt, genau hinzuhören. Denn die Texte haben es wie immer in sich. Was harmlos daherkommt, kann schnell durch ein einziges Schlagwort eine dramatische Wendung nehmen („Ich, am Strand“, „Achtung: Bielefeld“). Während ein Stück wie die Single „Morgens Pauken“ erst einmal ein wenig im Ohr reifen muss, bis sich die Botschaft entfaltet, geht der Song „Leben vor dem Tod“ direkt in Mark und Bein. Ja. Die ärzte können auch nachdenklich.

Nun, was bleibt jetzt noch zu sagen? „Hell“ ist einmal mehr eine runde, äußerst gelungene die-ärzte-Scheibe. Vielleicht ist sie musikalisch nicht per Definition Punk. Wenn Punk allerdings heißt, auf Konventionen, Genre-Regeln und die Meinung anderer zu pfeifen – dann, ja dann ist „Hell“ mehr Punk als die Ramones und The Clash zusammen. Aber auch darüber lässt sich sicher einmal mehr trefflich streiten.

Bandhomepage

LORD OF THE LOST & SWISS & DIE ANDERN – Gemeinsame Single

Musikalisch ist es eine etwas überraschende Kooperation, die Lord Of The Lost und Swiss & Die Andern gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Denn normalerweise trennen die Dark Rocker und die Rap-Pop-Punker Welten. Umso ineteressanter ist die nun gemeinsam veröffentliche Single „Schwarz Tot Gold“, in der die insgesamt zehn Musiker kein gutes Haar an Politik…