Schlagwort: Nu Metal

CMFB…Sides

Vor gut eineinhalb Jahren hat sich Slipknot- und Stone-Sour-Frontmann Corey Taylor auf den Weg gemacht und sein erstes Soloalbum „CMFT“ herausgebracht. Auf diesem machte er mehr oder weniger, was er wollte und bot einen Sound von Country und Folk bis hin zu modernem Metal dar. Nun setzt Taylor seine eigenen Pfade fort. Allerdings handelt es…

Requiem

Spötter und böse Zungen mögen behaupten, dass es jetzt endlich soweit ist: Korn haben mit dem Titel ihres neuen Albums „Requiem“ (Loma Vista) aufgrund der schwankenden letzten Veröffentlichungen endlich Einsicht gezeigt und ihre eigene Totenmesse eingeläutet. Dass die Vorreiter des Nu-Metals dies überhaupt nicht so sieht wird direkt beim Opener „Forgotten“ klar. Denn Korn überraschen…

Neues KORN Album erscheint nächste Woche

Bereits zweieinhalb Jahre nach dem Vorgänger «The Nothing» erscheint am 4. Februar mit «Requiem» das 14. Studioalbum der kalifornischen Alternative-Metaller Korn. „Forgotten“ erscheint im Zuge von Korns angekündigter 2022er Tour, welche am 4. März startet und von Live Nation veranstaltet wird. Korn werden auf dieser, 19 Termine umfassenden, Arena-Tour von den besonderen Gästen Chevelle und…

Perfectly Preserved

Korn-Fans anwesend? Aufgepasst! Korn-Gitarrist Brian „Head“ Welch ist zurück mit dem zweiten Album seiner Nebenband Love & Death. Gegründet in der Zeit, in der er kein Mitglied bei Korn war, ging die Band aus seinen Bemühungen hervor, eine Solo-Karriere zu etablieren. Das war ein steiniger Weg, wie Welch in seiner Biografie schreibt, doch das ist eine andere Geschichte. Nach seinem Solo-Album „Save Me From Myself“ (2008) lernte er Jasen Rauch von Breaking Benjamin kennen, der das erste Love & Death Album „Between Here & Lost“ produzierte. Beim nun vorliegenden Nachfolger ist Rauch festes, gleichberechtigtes Bandmitglied (an Gitarre, Bass und Mikrofon) und Co-Autor bei den zehn neuen Songs. Es hat der Band gut getan. „Perfectly Preserved“ (Earache Records) ist ein mal melodisches, mal ordentlich in den Arsch tretendes Alternative Metal Album geworden.

Wer augenrollend findet, daß das Ergebnis genau wie Korn klingt, ist auf dem Holzweg, auch wenn er nicht gänzlich falsch liegt. Sicherlich würde Head kein klassisches Power-Metal-Album aufnehmen. Er ist in den Neunzigern zu Hause, hat mit Korn gar den Sound jener Dekade entscheidend mit geprägt, als Lead-Gitarrist sogar in besonderer Weise. Also ja: Love & Death klingen ähnlich wie Korn, an manchen Stellen mehr, an anderen weniger. Und an etlichen gar nicht. Bei „Let Me Love You“ kommen einem als Vergleich eher die großen Linkin Park in den Sinn, bei „Tragedy“ oder „Down“ die Kollegen von Demon Hunter.

Dazu kommt als entscheidender Unterschied, daß Welch als wiedergeborener Christ seine persönliche Sicht auf die Welt in die Text einbringt: Hoffnung, einen Weg mit Schwierigkeiten umzugehen, einen Ausweg aus der Ausweglosigkeit, die das Leben oft bereit hält. Das unterscheidet die Band wesentlich von zumindest den frühen Werken von Korn. Die Themen, die er höchst energiegeladen besingt, sind natürlich dennoch jene belastenden, die jeden Menschen dann und wann beschäftigen. Einsamkeit und Depressionen, herausfordernde Beziehungen oder Traumata.

MIt diversen Gastmusikern rundet das Quartett um Welch und Rauch das Album in Punkto Abwechslungsreichtum vor allem beim Gesang zusätzlich ab. Lacey Sturm (Ex-Flyleaf) verströmt in ihrem Duett mit Head in „Let Me Love You“) ein wenig Evanescence-Feeling, Keith Wallen (Breaking Benjamin) sorgt in „The Hunter“ und Ryan Hayes (Righteous Vendetta) bei „White Flag“ für Auflockerung durch seine andere Stimmfarbe. Welch hat hier mit seinen Mitstreitern ein launiges, energiegeladenes Album mit vielen Querverweisen auf die 90er- und 2000er-Jahre und ihre Stile produziert. Wer diese Epoche der Rockmusik mit NuMetal, melodischem Alternative Metal und grellen Korn-Riffs und -breakdowns noch immer feiert, dem wird „Perfectly Preserved“ sehr zusagen.

Bandhomepage
Love & Death bei Facebook
Love & Death bei Youtube
Erache Records (Label)

LOVE & DEATH – Zweites Solo-Album von KORN-Gitarrist Brian Welch

Mit Korn, einer der wichtigsten und erfolgreichsten Rock-Bands der 90er und nach wie vor relevant, erreichte er Weltruhm. Danach folgten Drogensucht, Absturz, Ausstieg, noch tieferer Absturz, dann Hinwendung zum christlichen Glauben und 2013 der Wiedereinstieg bei Korn. Kurz vor seiner Rückkehr zu Korn veröffentlichte Brian „Head“ Welch mit seiner neuen Band Love & Death das…

DREAMSHADE – Schweizer Modern-Metaller mit zweiter Single (UPDATE)

Wer den modernen Metal-Sound der fünf Signori von Dreamshade erstmals hört, würde niemals denken, dass sie aus dem italienischsprachigen Teil der Schweiz, aus dem Tessin, kommen. Ihre Songs, die großen internationalen Bands wie Linkin Park, Architects, Bury Tomorrow oder Bring Me The Horizon auf Augenhöhe begegnen, sind hart, melodiös, eingängig und modern im besten Sinne.…

MASCOT RECORDS veröffentlicht Weihnachts-Sampler mit P.O.D., CROBOT, AYREON u.a.

Weihnachten steht vor der Tür – und auch wenn manch einer sich vielleicht wegen der Corona-Pandemie nicht zum feiern fühlt – Mascot Records bringen einen interessanten Weihnacht-Sampler-EP heraus. Warum nicht der Lieblingstante den ganz eigenen Blick auf traditionelle Weihnachtslieder unter den Baum legen? Wer darauf Bock hat, hat ab kommendem Freitag die Gelegenheit dazu, wenn…

Dealing With Demons I

Vor über zwei Jahren hatten die Mannen von Devildriver bekannt gegeben, an einem Konzept-Doppelalbum zu arbeiten. Nun ist der erste Teil erschienen, die Fortsetzung soll im kommenden Jahr das Licht der Rockmusik-Welt erblicken. Die Mannen um Frontmann Dez Fafara sind mit ihrem Mix aus Thrash- und modernem Death-Metal durchaus gefällig und dementsprechend beliebt als Live-Band. Thematisch geht es um die persönlichen Dämonen, die Haupttexter Fafara zu bekämpfen hat – und die in den vorab erschienenen Musikvideos metaphorisch à la Metal zu sehen waren.

„Keep Away From Me“ beginnt ruhig, schlägt aber schnell mit düsteren Riffs und wütenden Screams eine verstörende Richtung ein. „Vengeance Is Clear“ und „Witches“ haben den Groove, der dem Groove Metal seinen Namen gegeben hat und mit seinen rhythmisch vorgetragenen Reimen daran erinnert, daß die Band Enkel der Nu-Metal-Fraktion sind. „Wishing“ kommt ungewohnt melodisch und eingängig daher, wären die verzerrten Gitarren nicht, könnte man der Band anbiedernde „Lincoln-Park-isierung“ vorwerfen. Zumindest variieren die Kalifornier ihr übliches Songmuster hier etwas, was lobenswert ist.

Der Titeltrack hat einen unbequem treibenden Beat, der verstört, der nach Auflösung schreit und damit einer der besseren Songs ist. „The Damned Don’t Cry“ überrascht mit polyrhythmischen Spielerien und sorgt damit ebenfalls für eine kleine Überraschung.

Devildriver tun mit „Dealing With Demons I“ das, was man von ihnen erwartet. Selbst wenn einige kleinere Experimente auf dem neuen Album zu verzeichnen sind, man wird sicher niemanden aus der Fangemeinde verprellen. Thrashige Riffs, wütende Screams und ein Hauch von Nu-Metal sind die Zutaten, die die California-Boys auch auf ihrem neuen Album zu ihrer eigenen Modern-Metal-Mahlzeit anrichten. Für Freunde von Bands wie Lamb of God, Slipknot, Machine Head oder Parkway Drive dürfte das ein wohlmundendes Gericht sein, das Appetit auf einen Nachschlag macht.

Bandhomepage
Devildriver bei Facebook
Devildriver bei Napalm Records (Label)

COREY TAYLOR – Erste Single vom Soloalbum

Corey Taylor hat den Releasetermin seines bereits seit langer Zeit angekündigten Soloalbums bekanntgegeben. „CMFT“ wird am 02.10.20 erscheinen. Passend dazu hat der Frontmann von Slipknot und Stone Sour auch die erste Single veröffentlicht, die mit einem deutlichen Rap-Touch aufwartet. Im Video zum Song mit dem Namen „CMFT Must Be Stopped“ sind viele Cameo-Auftritte von Freunden…

KORN veröffentlichen Konzertfilm von geheimer Release-Show

Korn wenden sich aus der Selbstquarantäne während der Corona-Pandemie mit einem Konzertfilm an ihre Fans. Dieser wurde während einer geheimen Album-Release-Show im Herbst gefilmt. Das letzte Album der Band, „Nothing“, erschien am 13. September 2019 und erreichte international Top-Ten-Platzierungen. Viel Spaß beim Eintauchen in dieses ganz besondere Konzert an alle, die nicht dabei sein konnten.…