For The Fallen
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For The Fallen

Das Ableben der Death-Metal-Walze Bolt Thrower hat viele Fans mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen. Es war konsequent, sich nach dem Tod Martine Kearns’ aufzulösen. So viel Schneid haben die wenigsten Metal-Bands. Aber eben für solch eine authentische Einstellung stand die Band aus Coventry über 30 Jahre lang. Nachdem die ersten Infos über die neue Band…

Emperor – Vordergründig Legenden
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Emperor – Vordergründig Legenden

Emperor veröffentlichen ihre gesammelten Alben vom „Wrath Of The Tyrant“ – Demo bis hin zum letzten Album „Prometheus – The Discipline Of Fire And Demise“ aus dem Jahr 2001 neu und remastered.
Zeit, einmal auf diese Legende des norwegischen Black Metals zu blicken und sich dabei die Frage zu stellen: Warum bloß ist das so? Warum sind Emperor für so viele Leute absoluter Kult und Legenden des Schwarzmetalls?

Amon Amarth mit Magiern und der Bruderschaft der Schlange
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Amon Amarth mit Magiern und der Bruderschaft der Schlange

Manchmal ruft eine so gelungene Kombination von Metalbands zu einem Konzertabend, dass der Besuch auch dann lohnend erscheint, wenn nicht jede Gruppe in gleichem Masse für persönliche Begeisterung sorgt. Die Todes-Wikinger von Amon Amarth, die Thrash-Veteranen von Testament und das Melodic-Doom-Metal-Trio Grand Magus an einem Abend sind auf jeden Fall ein solches Line-Up. Seit Ende Oktober dauert die Jomsviking-Tour der headlinenden Skandinavier – wir waren für euch mit gezückten Schwertern im Komplex 457 in Zürich mit von der Partie.

Obscura Live 2016 – Progressive Death Metal hoch 4
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Obscura Live 2016 – Progressive Death Metal hoch 4

Manchmal gibt es Konzert-Billings, die man sich als Genre-Fan einfach nicht entgehen lassen kann. In diesem Fall hatten die deutschen Prog-Deather Obscura mit handverlesenen Bands zur lange erwarteten Tour zu ihrem im Februar erschienenen, vierten Studioalbum Akroasis geladen. Gleich drei großartige Supportbands hatte Bandleader Steffen Kummerer persönlich zur Tour eingeladen, namentlich die Genre-Kollegen von Rivers of Nihil sowie Beyond Creation – zusätzlich die Progressive-Thrash-Metaller von Revocation. Die Erwartungen an einen hochklassigen Metal-Abend wurden nicht enttäuscht, wenn auch der Enthusiasmus des Schweizer Publikums durchaus noch etwas größer hätte sein können.

Defeated Sanity – Seelenreisen, Todesmetall und Miles Davis
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Defeated Sanity – Seelenreisen, Todesmetall und Miles Davis

Wohin kann sich Metal noch weiterentwickeln? Eine spannende Frage, die der kanadische Journalist, Soziologe und Metalhead Sam Dunn in seiner sehenswerten, elfteiligen Dokumentationsreihe „Metal Evolution“ beschrieb und analysierte. Im Fokus von Dunn stand dabei auch immer die Frage nach der Innovationskraft neuer Stile und Bands. Die Episode 12 über „Extreme Metal“ reichte Dunn als „Anhängsel“ nach, der tiefste Untergrund hatte danach verlangt und die zusätzliche Episode auch via Crowdfunding finanziert. Die Extreme-Metal-Fangemeinde wollte ihr komplexe Subkultur auch thematisiert sehen. Sie stellt in einer Zeit, in der Metal Mainstream ist, offenbar eine neue Evolutionsstufe des Underground dar.

Decapitated – Die dicken Bretter heißen Bohlen
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Decapitated – Die dicken Bretter heißen Bohlen

Wenn dicke Bretter dick genug sind, werden sie Dielen oder Bohlen genannt. Ein stabiles Holzprodukt, durch das so manches Mietshaus erst bewohnbar wird und das Material, mit dem Decapitated am vergangenen Dienstag das Berliner Musik und Frieden auslegten. Unterstützt wurden sie dabei von der UK-Metalcore-Band Heart Of A Coward – und wie das ganze aussah, siehst du in unserer Facebook-Galerie!

Cradle Of Filth – Aufstehen, weitermachen, überziehen
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Cradle Of Filth – Aufstehen, weitermachen, überziehen

Am Tag nach den Schreckensmeldungen aus Paris, wo sich der Terror gegen ein Konzert der Eagles Of Death Metal richtete, nahmen sich Cradle Of Filth in Berlin der Aufgabe an, vor knapp 1.000 Konzertgästen eine künstlerische Konsequenz aus den Anschlägen zu ziehen. Und die lautete: Weitermachen. Jetzt erst recht, an diesem Abend aber vielleicht eine Spur zu standhaft.

Cradle Of Filth – Demokratie per Serviette
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Cradle Of Filth – Demokratie per Serviette

Dani Filth, Businessman: Während Festivalsommer und Promophase zum neuen Cradle-Of-Filth-Album ‚Hammer Of The Witches‘ überlappen, hangelt sich Cradle Of Filths Zeremonienmeister rastlos – und sicherlich mit einigen Knoten im Taschentuch – von Termin zu Termin. Mal ganz der ehrbare Laudator, mal das Mouthpiece of Hell itself. Als das letztere erwischten wir Dani Filth zwischen den blutroten Teppichen und sprachen mit ihm über Märchenbücher, Krebsgeschwüre und den respektvollen Umgang mit der Vergangenheit.

Death – Reise in die Vergangenheit einer Legende
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Death – Reise in die Vergangenheit einer Legende

Nur selten hat man die Möglichkeit, eine legendäre Band, die offiziell gar nicht mehr existiert, live zu erleben. Es gibt ab und an einzelne Reunion Shows aufgelöster Bands. Noch viel häufiger werden berühmten Bands horrende Beträge für solche Konzerte angeboten, die dann aber nie zustande kommen. Metalheads sind in tiefstem Herzen Nostalgiker und Romantiker, und wenn ein Klassiker wie Death auf Tour kommt, dann ist Begeisterung vorprogrammiert. Die Death-Metal-Legende um den 2001 an Krebs verstorbenen Chuck Schuldiner gehört zweifellos zu dieser Kategorie. Die in Abgrenzung zur tatsächlichen Band unter dem Namen Death to All -DTA tourende Band wechselnder musikalischer Wegbegleiter Schuldiners sieht sich als Tribute-Band und ist seit 2012 auf Tour. Begleitet von anderen Genre-Veteranen wie Gorguts, Obituary oder den deutschen Obscura waren die Touren ein großer Erfolg im Underground. 2015 steht der 20. Geburtstag des sechsten Albums „Symbolic“ auf der Agenda. Die Gelegenheit, in der Besetzung Steve DiGiorgio (Bass), Gene Hoglan (Schlagzeug), Bobby Koelbe (Gitarre) und Max Phelps (Gesang, Gitarre) bzw. Steffen Kummerer (Gesang, Gitarre) eine weitere Tour zu zelebrieren.

Deserted Fear – Von Schnee, Met und dem Technik-Teufel
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Deserted Fear – Von Schnee, Met und dem Technik-Teufel

Da plaudert man mit dem äußerst sympathischen Gitarristen Fabian der Thüringer Deserted Fear vor ihrem Auftritt in Lenzburg/Schweiz über den durch das neue Album „Kingdom of Worms“ ausgelösten Popularitätsschub, kippt mit den Jungs – ganz Whiskey-Soda-Außenstelle Schweiz – einen Schweizer Single Malt und dann stellt man beim Sichten der Aufnahme fest, daß die Audiodatei kaputt ist. Dabei war der ganze Abend besonders gelungen.