Ceremonial Thunder
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Ceremonial Thunder

Snake Head Ritual sind eine amerikanische Band, die schwerfälligen Southern Rock mit bratenden Heavy-Gitarren spielt. Das mag heutzutage nicht mehr allzu originell sein, was allerdings nicht viel heißen soll – im Südstatten-Rock zählen schließlich andere Werte. Eigentlich hat „Ceremonial Thunder“ alles, was ein gutes Neo-Southern Rock-Album braucht. Fette Gitarrensounds, stampfige Grooves und eine schön whiskey-getränkte…

Twisted Love
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Twisted Love

In den letzten Jahren haben die Quireboys offensichtlich eine neue Ader der Kreativität getroffen. Wo die Band in den ersten zwanzig Jahren ihrer History gerade mal fünf echte Studioalben fertigegebracht haben, verging seit 2013 kein Jahr ohne ein neues Quireboys-Opus. Nachdem das letztjährige Album „St. Cecilia And The Gypsy Soul“ eher in ruhigeren, von Akustikgitarren…

The Small Hours
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The Small Hours

Matt Berry ist eigentlich viel zu talentiert, als daß man ihn als Normalsterblicher überhaupt mögen dürfte. Ein mit allen Wassern gewaschener Multiinstrumentalist, Sänger und Songwriter, der seine Musik auch noch selbst produziert – und davon abgesehen ist die noch nicht einmal sein Hauptjob. In seiner Heimat Großbritannien ist Matt nämlich hauptsächlich als Comedian und Schauspieler…

Memento Mori
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Memento Mori

Die Macht der Riesensäge („Sahg„) aus den Wäldern Norwegens ist zurück mit einem neuen Album. Der hervorragende Vorgänger des neuen Albums „Memento Mori“ ist tatsächlich beinahe drei Jahre alt. Die vier Herren von Sahg richten dieses Mal ihren Fokus auf die Vergänglichkeit, offensichtlich geprägt von omnipräsentem religiösem Fanatismus und der schonungslosen Ausbeutung der Ressourcen unseres…

Better Days
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Better Days

Rogue von The Crüxshadows oder auch Eric von Subway to Sally haben es schon öfter propagiert, und wenn man Leute auf der Jenseite des Business befragt, dann bekommt man ebenfalls oft die Antwort: Seele verkaufen, über den Tisch ziehen lassen oder sich live den Arsch abspielen. Das sind die Möglichkeiten, Erfolg zu haben. [SOON] aus…

Afraid Of Heights
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Afraid Of Heights

Das Erste war ungezähmt, wahnsinnig, eine Bestie, die auf Konventionen schiss. Das Zweite war ein kleiner Rock-Meilenstein, mit einer enormen Hitdichte, vergleichsweise leicht ins Ohr gehend. Das Dritte war bleischwer, deprimierend, düster, gleichzeitig aber auch melancholischer. Das Tote, Stille war ein unentschlossener Cocktail aus Rock’n’Roll-, Singer-Songwriter- und Pop-Hardrock. Was wird uns das Ängstliche Album bringen?…

With Regret
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With Regret

Das Hardcore-Quartet Expire aus Milwaukee geistert schon seit sieben Jahren über die Bühnen weltweiter Alternativ-Schuppen und hat bereits drei EPs und zwei Alben auf dem Kerbholz, von denen das letzte, ‚Pretty Low‘, 2014 erschien. Einhergehend mit der Bekanntgabe ihrer bevorstehenden Auflösung im Frühling 2017, holt die Band Ende September noch einmal zu einem letzten Hammerschlag…

Elephant Terrible
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Elephant Terrible

Es sieht gut aus für The Boys You Know. Zumindest für ihr Wohlbefinden. Offenbar ist man dabei, das Gefühl des Verlorenseins, das ‚Purple Lips‘ (2014) geprägt hat, zu überwinden. Mit ihm lässt man los vom ausgeprägten Hang zum 90er-Jahre-Grunge. Glückwunsch, mit nur 16 Jahren Verspätung ist die Band aus Österreich im nächsten Jahrtausend angekommen. Und…

The Storm Within
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The Storm Within

Ewig grau. Der Name ist bei Evergrey auch nach 20 Jahren Programm. Für melancholisch- melodischen Progressive-Metal sind die Göteborger um Frontmann Tom Englund seit ihrer Gründung bekannt – mit jeweils kleinen Veränderungen in Zugänglichkeit und Härte. Die Band selbst nennt das „Melodic Dark Power Metal“, das Label ATM „Dark Melodic Metal“. Die Richtung dürfte klar…

Breakin‘ Outta Hell
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Breakin‘ Outta Hell

Airbourne aus Australien. Man mag von den O’Keeffe-Brüdern ja halten was man will, sie als schamlose AC/DC-Kopie-Trittbrettfahrer bezeichnen. Man mag die Musik anspruchslos, banal und auf Dauer eintönig finden. Der Erfolg spricht andererseits für sich – vor allem im deutschsprachigen Raum hat das geradlinig-authentische Hardrock-Quartett mit den drei bisherigen Alben hohe Chartspositionen erlangen können. Und…

Illuminance
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Illuminance

Virvum wurden 2007 in Zürich gegründet, und seither schrauben Bryan (Gesang), Nic (Gitarre), Toby (Gitarre) und Diego (Schlagzeug) an ihrem ganz eigenen Sound herum. Neben hunderten von Stunden im Proberaum und Liveauftritten gab es bisher zwei Singles, nun erscheint das Debütalbum. Und man muss neidlos anerkennen: Die Zeit des Wartens hat sich gelohnt und wurde…