Trippin‘ With Dr. Faustus
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Trippin‘ With Dr. Faustus

Amplifier sind der typische Fall von Kritikerlieblingen, die sich für die Lorbeeren von der schreibenden Zunft aber bislang noch keine Ferraris kaufen konnten. Immerhin haben die Jungs aus Manchester sich eine kleine, aber treue Fangemeinde aufgebaut, die ihre Mischung aus Alternative, Prog, Britpop, einem Schuss Metal und viel Sixties-Psychedelia zu schätzen weiß und die Band…

Variations On Theme By David Bedford

Variations On Theme By David Bedford

Quasi als companion piece zu der Liveaufführung seines Mike Oldfield-Klonwerks „Sanctuary“ veröffentlicht Robert Reed eine EP namens „Variations On A Theme By David Bedford“, die dem Titel entsprechend dem sowohl in der Klassik als auch im Rock aktiven, 2011 verstorbenen britischen Avantgarde-Komponisten David Bedford huldigt. Der ist Rockfans hauptsächlich bekannt, weil er eben gerne und…

Life Is Good
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Life Is Good

Es ist gut, immer Guinness im Haus zu haben. Oder zumindest zu wissen, wo der nächste Irish Pub ist, am besten noch mit Livemusik. Wenn wir über folkigen Punkrock mit irischen Einflüssen reden, müssen wir natürlich Flogging Molly erwähnen. Sechs Jahre liegt das letzte Album jetzt schon zurück, auch wenn die Band seitdem nicht untätig…

Seven
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Seven

Die Italiener The Watch sind eine auch unter Proggern recht umstrittene Band. Einerseits schreiben die Herrschaften seit Jahren zuverlässig ziemlich coole Songs, andererseits lehnen sie sich aber bisweilen so schwer an Genesis in ihrer Frühphase an, daß es manchem Hörer ein gutes Stück zu weit geht. In der Tat, wem Big Big Train schon zuviel…

Sanctuary Live At Real World
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Sanctuary Live At Real World

Magenta-Boss Robert Reed hat mit seinem Album „Sanctuary“ wohl das frechste Album der kompletten Rockgeschichte abgeliefert. Denn, und das wird niemand bestreiten, es handelt sich dabei um eine bis ins kleinste Detail abgekupferte Kopie des Siebziger Jahre-Stils eines gewissen Mike Oldfield. Vom typischen Oldfield-Gitarrensounds über die eigenwilligen Harmoniefolgen, dynamische Brüche, das Instrumentarium und die vertrauten…

In My Eyes
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In My Eyes

Wortspiele mit doppeltem Boden sind eine launige Sache, wenn man für eine gewisse Art von Humor offen ist. Wenn ein solches dann noch in Form eines Bandnamens daherkommt, sticht es schon einmal aus der Flut der vielen Promotionmails heraus, die ein Musikmagazin so jeden Tag erhält. Suffocate For Fuck Sake gibt es seit rund 10…

Unter Kannibalen
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Unter Kannibalen

‚Irgendwann bist du satt vom Sattsein.‘ Es braucht kein Ausrufezeichen hinter ihrem Namen, um zu begreifen, dass hier eine Band wie ein einziger wütender Vorwurf unterwegs ist. Klar ist das auch schon mit den ersten Akkorden von ‚Unter Kannibalen‘ und spätestens mit Zeilen wie ‚Kannst du überhaupt noch in den Spiegel schauen?‘ (‚Gier‘), vorgetragen mit…

Gravebloom
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Gravebloom

Zweieinhalb Jahre nach dem Vorgänger „Coma Witch“ legen die US-Deathcorer The Acacia Strain bereits „Gravebloom“ vor – Album Nummer acht in fünfzehn Jahren Bandgeschichte. Die Fünf Herren von der US-Ostküste gehören offensichtlich nicht zu der Sorte Bands, die jahrelange Muse brauchen. Obwohl die Band im unübersichtlich großen Genre sicherlich nicht zu den absoluten Schwergewichten zählt,…

Live Beyond The Spheres

Live Beyond The Spheres

Nanu, wundert sich der Rezensent, schon wieder ein Livealbum von Blind Guardian? Nach kurzem Nachdenken muss man der Band aber zugestehen, daß es sich bei „Live Beyond The Spheres“ eigentlich erst um den dritten „regulären“ Livemitschnitt handelt. Daß es manchem Fan vorkommt, als wäre da mehr, liegt zum Beispiel daran, daß zum Beispiel in der…

Hydrograd
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Hydrograd

Da hatte ich doch letztens eine interessante Begegnung mit einem bärtigen, Kutte-tragenden Trve-Metaller Anfang 20 – stilecht mit Medieval Steel-Backpatch und Culprit-Shirt. Nach dem üblichen Gefachsimpel kam schließlich die beschämte Bekenntnis, er habe mit Vierzehn noch Stone Sour und Linkin Park gehört. Meine unvorsichtige Bemerkung „das hat doch damals jeder in dem Alter“ traf scheinbar…

Mad Season
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Mad Season

Eigentlich kann man es sich bei Obey The Brave aus Kanada ganz einfach machen: Moderner Metalcore auf Epitaph, also eher melodisch mit viel „Whohohoo“ zum Mitsingen in großen Hallen. Zack, Schublade auf, rein damit und zu? Doch Moment, irgendwas klemmt. Alex Erian, da war doch was? Ach ja, richtig. Der Sänger war vorher bei der…